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Beach BabeEinfache Tipps für perfekte Beach Waves

Beach Waves sehen unangestrengt stylisch aus und erinnern an Strand und Meer. Während wir im Moment vom Reisen in ferne Länder nur träumen können, holen wir uns halt das Strand-Feeling nach Hause. Wir geben Tipps, wie Beach Waves ganz einfach zu Hause gelingen. 

Beach Waves – so machst du Beach Waves selber

Auf Balkonien wird es etwas schwierig, Beach Waves komplett ohne Eigenaufwand zu bekommen. Während ich mich inzwischen an meine unspektakuläre Quarantäne-Frisur gewöhnt habe, ist jetzt eigentlich die ideale Zeit, um Trendfrisuren zu testen. Strandnixen aufgepasst!

So gelingen euch Meerjungfrauen-Wellen auch im Staycation-Modus. Man braucht nämlich nicht den kalifornischen Traumstrand, um Beach Waves ins Haar und Urlaubsstimmung ins Gemüt zu bekommen.

Die sonnengeküsste Farbe zum Beach-Look

Die wichtigste Styling-Regel für Beach Waves lautet: Der Beach-Look will natürlich aussehen. Je zufälliger das Styling wirkt, desto besser. Wie von der Sonne ausgeblichene Haarfarben sind deshalb kein Versehen, sondern Pflicht für Strandschönheiten. 

Wer nachhelfen will, greift zudem in den Farbtopf. Die ideale Basis dafür ist der beliebte Ombré-Look, bei dem der Haaransatz dunkler gefärbt wird, als die Spitzen. Das Haar sieht danach aus, wie zunächst von der Sonne geküsst, während langsam der brünette Naturton nachwächst.

Tipps für matte Strähnen

Beach Waves sind die Rockstars unter den Locken. Sie glänzen daher auch nicht brav und anständig, sondern sehen wild und eigenwillig aus. Der matte Look ist also gewollt. Er erinnert an die salzige Meeresbrise, die die Frisur erst in die perfekte Form gepustet hat.

Keine Sorge, du musst dich deshalb nicht kopfüber in den Ventilator hängen. Maritime Windböen lassen sich mit speziellen Beach Waves Sprays ins Haar zaubern, ohne es zu schädigen. Gib das Spray direkt nach dem Waschen ins luftgetrocknete Haar. Aber Haare bitte nur mit den Fingern bürsten. Wer eher glattes und feines Haar hat, sollte auf die Haarwäsche davor verzichten. Dann wird das Haar griffiger. Haarpuder und Trockenshampoo sorgen hier für den Frischekick.

Beach Waves über Nacht

Fangen wir mit der schonendsten Methode an: Einschlafen und mit leichten Wellen im Haar aufwachen. Wer zu Hause bereits einen Sea Salt Spray – z.B. mein Liebling von Björn Axén – hat, verteilt das Spray gleichmässig auf die Haare und kann die Mähne zu zwei lockeren Zöpfen flechten. Am besten trocknest du deine Haare nicht vollständig, denn wenn sie noch leicht nass sind, halten die Beach Waves besser. So wachst du also ohne viel Aufwand morgens mit den perfekten Beach Waves auf.

Den Spray kann man aber auch relativ schnell selbst machen, wenn man zu Hause bereits eine Sprühflasche zur Hand hat. 1 Tasse Wasser erhitzen und einfüllen, danach 1-3 TL Meersalz (je nach Haardicke) hinzufügen und gut schütteln. Anschliessend noch 1 TL Argan- oder Kokosöl beigeben, damit die Haare nicht allzu strapaziert werden, plus einige Tropfen eines ätherischen Öls für einen angenehmen Duft. Wir lieben ein gutes DIY-Projekt.   

Statt mit einem Zopf in den Haaren ins Bett zu gehen, tut es auch Stirnband. Klingt vielleicht seltsam, kreiert aber ebenfalls schöne Wellen. Das Stirnband aus Baumwolle wie gewohnt anziehen. Beim Nacken können die Haare dann Strähne um Strähne um das Band gedreht und gewickelt werden. Die Haare solltest du dann mit einigen Klammern befestigen, damit die Frisur über Nacht nicht auseinander fällt. Am nächsten Tag kannst du die Haare dann einfach ausschütteln und mit den Fingern in Form bringen. Voilà, easy Beach Waves! 

Beach Waves: Schnell und hitzig 

Das Mantra des Schutzes gilt auch hier: Auf das Hitzestyling solltest deine Haare immer mit einem Hitzespray vorbereiten, immerhin wollen wir unsere Haare ja nicht verbrennen. Für Beach Waves auf die Schnelle eignet sich entweder ein Lockenstab mit einem grösseren Durchmesser oder das klassische Glätteisen. 

Je dünner der Lockenstab, desto kringeliger werden die Locken – nicht der Look, den wir im Moment wirklich suchen. Mit einem dickeren Stab muss auch nicht exakt gearbeitet werden, denn die Wellen sollen ja lässig und natürlich aussehen. Randomness ist gefragt! 

Beach Waves gehen aber auch mit einem Glätteisen. Zuerst wird das Haar mit einem Mittelscheitel geteilt. Die resultierenden Seiten werden wiederum in zwei Haarepartien getrennt. Die Strähnen werden dann eingedreht beziehungsweise gezwirbelt. Klemme die gezwirbelte Strähne jetzt zwischen das Glätteisen und Ziehe es den Haaren entlang nach unten. Fast so als würdest du dir die Haare glätten, doch in diesem Fall ist es einfach eine gezwirbelte Strähne. Haarspray nicht vergessen, damit das Ganze auch hält. Wir haben vielleicht mehr Zeit als sonst, aber nicht unbedingt mehr Nerven für aufwändiges Haarstyling. 

Das Schöne an den leichten Wellen ist, dass sie wunderbar vielseitig sind. Ob offen, als Boho-Hochsteckfrisur oder als tiefer Pferdeschwanz – Beach Waves für ein Beach Babe Vibes gehen immer.  

Beach-Feeling (fast) forever

Wer seinen neuen Beach Look nicht bei der nächsten Wäsche schon wieder missen möchte, dem bieten professionelle Coiffeur-Salons nun einen völlig neuen Service an. Ohne Schere, dafür mit viel Charme gibt's bewaffnet mit Fön, Streckeisen und Stylingutensilien Beach Waves, die mindestens drei Tage halten sollen. 

Beach Waves sind perfekt, wenn sie es nicht sind

Eine natürliche Optik ist der wichtigste Teil des Looks. Um die Beach Waves so authentisch wie möglich aussehen zu lassen, raten Frisuere daher zu folgenden Tricks:

  • Die Wellen werden vor allem bei langen Haaren nur im unteren Drittel der Haare gesetzt, während die Ansätze glatt bleiben. Auch Stylingpasten (am besten verwendet man spezielles Matt Wax oder Beach Look Sprays) werden nur in die Haarlängen gegeben, um einen strähnigen Look zu kreieren. Die Ansätze sollten hingegen nicht mit Styling-Essenzen beschwert werden, damit den Look nicht zu platt wirkt.
  • Auf Conditioner sollten vor allem all jene Strandnixen verzichten, die sehr glattes Haar und damit Probleme beim Fixieren der Wellen haben. Zuviel Pflege beschwert das Haar.
  • Ansonsten fehlt zum Beach Wave Look eigentlich nur eines: Ein cooles Surfboard oder wenigstens eine schöne Blüte im Haar. Aloha!

Titelbild: Timur Romanov / Unsplash

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