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Schöner Schein: Wie Sie Highlighter richtig auftragen Teil 2

Welcher Highlighter passt zu mir?

Ob man einen flüssigen, cremigen oder puderigen Highlighter verwenden sollte, hängt nicht nur von der Vorliebe, sondern auch dem Hautbild (Machen Sie jetzt unseren Hauttyp-Test!) und dem Schmink-Geschick ab. Flüssige und cremige Highlighter eigenen sich grundsätzlich eher für trockene Haut, da sie bereits durch ihre Konsistenz, aber auch durch enthaltende Pflegestoffe das Hydro-Niveau der Haut ausgleichen. Bei öliger Haut könnte der natürliche Glanzeffekt durch flüssige und cremige Texturen noch verstärkt werden. Grundsätzlich bedarf die Arbeit mit flüssien Highlightern auch etwas mehr Übung, weil Fehler sofort sichtbar sind. Puderige Highlighter lassen sich im Verglich dazu oft leichter auftragen und besser verblenden; sie sind daher also vor allem für Anfänger gut geeignet. Wessen Haut schon erste Fältchen zeigt, sollte darauf achten, dass der Highlighter nur mit sehr feinen Glanzpartikeln arbeitet. Grosse Partikel sammeln sich in den Fältchen sammeln ab und betonen diese unnötig.

Welche Farbe sollte der Highlighter haben?

Grundsätzlich sollte der Highlighter eine Nuance heller sein, als der natürliche Hautton. Es gibt auch dunkle (goldene oder braune) Highlighter die sie ähnlich wie Bronzer ((Lesen Sie auch: Wie der Bronze-Teint gelingt)) auftragen, diese sollten aber sehr dosiert benutzt werden, um nicht künstlich zu wirken. Die meisten Highlighter kommen in den Farben Creme, Elfenbein oder Nude und können sich fast jedem Hautteint anpassen. Rosé- wie apricot-farbene Highlighter zaubern dagegen Elfenglanz auf dunklere oder gebräunte Haut, während silberne Highlighter helle Gesichter intergalaktisch strahlen lassen.

Was sind die wichtigsten Stellen für Highlighter?

Die wichtigsten Stellen für Highlighter im Make up

Mit Highlighter tüncht man den Teint in ein seidiges Strahlen, betont und akzentuiert aber auch gezielt bestimmte Gesichtspartien. Deshalb lässt sich mithilfe von Highlightern im Make up ebenso wie mit Rouge das Gesicht modellieren. Wir zeigen Ihnen 6 Stellen, die Ihrem Gesicht den gewissen «Glow» verleihen.

Highlighter auf den Wangen: Auf der höchsten Stelle der Wangenknochen lässt Highlighter nicht nur den Teint frischer strahlen, sondern auch das Gesicht konturierter erscheinen. Schmale Gesichter wirken so nicht nur präsenter, sondern auch praller. Wer ein rundes Gesicht hat, trägt den Highlighter nicht auf dem höchsten Punkt auf, sondern etwas unterhalb, um die Optik gefälliger erscheinen zu lassen. Highlighter über dem Rouge aufgetragen, eignen sich auch gut um die künstliche Wangenröte weich zu verblenden. Achte dann auf verwandte Farbtöne.

Highlighter an den Augen und Brauen: An der Innenseite der Augenwinkel und im hinteren Drittel des unteren Brauenbogens lässt ein heller Highlighter den Blick frischer und das Auge grösser wirken. Wer seine dicken Wow-Brauen betonen möchte, kann auch etwas Highlighter über die Brauen geben.

Highlighter im ganzen Gesicht für einen strahlenden Teint: Flüssige Highlighter kann man in kleinen Mengen (1Tropfen genügt!) in die Foundation oder den Primer mischen, um dem Teint insgesamt mehr Leuchtkraft zu verleihen. Inzwischen gibt es auch Foundations die bereits Leuchtpigmente enthalten. Leider sind diese nur für normale und eher trockene Hauttypen geeignet.

Highlighter an den Lippen: Ein Tupfer Highlighter, der auf dem Venusboden (äusserer Bogen der Oberlippe) und/oder mittig auf der Unterlippe aufgetragen wird, hebt die Konturen des Mundes hervor, lässt die Lippen voller wirken und sinnlich schillern.

Highlighter an der Nase: Highlighter, der dezent auf der schmalste Stelle des Nasenrückens aufgetragen wird, lässt die Nase etwas schmaler wirken. Wichtig hierbei: Betone wirklich nur den Nasenkochen, keinesfalls die Spitze, um die Nase nicht grösser wirken zu lassen, als sie ist.

Highlighter am Decolletée: Mit Highlighter lässt sich sogar des Busen etwas grösser und straffer zaubern. Dafür tupfe einfach etwas Highlighter auf die oberen Rundungen oder zwischen die Brüste, fertig ist der Traumbusen.

Bild: iStock

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