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Hello Sunshine!So bereitest du deine Haut auf die Sonne vor

Weisse Winterhaut sieht nicht nur müde und fahl aus, sondern ist auch absolut ungeschützt gegenüber ultravioletter Strahlung. Wer sicher und gesund in die Sonnensaison starten will, muss sich gut vorbereiten. Und zwar am besten mit unseren Tipps.

So bereitest du deine Haut richtig auf die Sonne vor

Endlich wieder die Sonne auf der Haut spüren! Doch mit steigenden Temperaturen steigt auch das Pflegebedürfnis der Haut. Der Sommer bringt nämlich ganz besondere Herausforderungen mit sich. Dass ultraviolette Sonnenstrahlung gerade für unvorbereitete, blasse Winterhaut eine Gefahr ist, wissen dabei die meisten. Was hingegen viele unterschätzen, ist die Wirkung von Hitze auf die Haut.

Sonnenbrand, Trockenheitsfältchen ebenso wie eine unregelmässige Bräunung oder sogar Juckreiz und Pusteln sind die unschönen Spuren falscher Sommerpflege. Doch nicht in diesem Jahr. Unsere Tipps bereiten selbst die blasseste Haut gut auf die schönste Jahreszeit vor.

So wird deine Haut sommerfit:

Sonnenschutz – das A und O

1 Ultraviolette Strahlung ist brandgefährlich. Täglicher Schutz ist daher für sonnenentwöhnte Haut eine unerlässliche Gesundheitsmassnahme. Vor allem sonnenexponierte Stellen, wie die Unterarme, Handrücken, das Gesicht und das Dekolleté brauchen Sonnencreme mit hohen Schutzfaktoren (unsere Favoriten gibt's hier).

Je blasser die Haut ist, desto höher muss der LSF ausfallen; am besten beginnt man mit einem LSF 50 und reduziert diesen erst, wenn die Haut bereits eine deutliche Bräunung erkennen lässt. Und nein, der Lichtschutzfaktor deiner Foundation reicht leider nicht. Dazu müsstest du sie richtig dick auftragen.

Bräune trotz Sonnenschutz?

2 Natürlich freust du dich auf den lang ersehnten Sonnenteint. Und du sollst ihn auch bekommen. Es ist nämlich ein Trugschluss, dass Sonnencreme die Bräunung verhindert. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Geschützt durch den LSF tönt sich der Teint gleichmässiger und sanfter. Zudem trocknet die Haut nicht so schnell aus und die Bräune hält länger.

Kleiner Tipp für alle, die von den Sonnenküssen nicht genug bekommen können: Mische einen Klecks Selbstbräuner unter die Sonnencreme; damit ist der Sommer-Sofort-Effekt garantiert.

Diese Selbstbräuner können wir empfehlen:

Regelmässig Peelen

3 Wenn die Haut so strahlend und frisch aussehen soll wie der Sommer, sind regelmässige Peelings unerlässlich. Durch die Rubbelkur werden nämlich verhornte Hautschüppchen sanft abgetragen und die darunterliegenden jungen Zellen kommen zum Vorschein. Der Effekt: Der Teint wirkt sofort glatter und gleichmässiger und deine Bräune hält länger an.

Noch mehr Tipps für langanhaltende Bräune? Gibt’s hier für dich.

Gezielte Vitamine

4 UV-Strahlung löst zellulären Stress aus, der durch aufwendige, körpereigene Reparaturmechanismen reguliert werden muss. Unterstützen kann man diese Mechanismen durch eine ausreichende Vitaminversorgung.

Vor allem die Vitamine C (zu finden in Zitrusfrüchten, Peperoni, Beeren, Brokkoli) und E (zu finden in Pflanzenölen, Getreide, Nüssen) spielen eine zentrale Rolle. Auch Calcium (zu finden in Milch, Käse, Federkohl, Spinat) und Zink (zu finden in Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten) unterstützen die Zellen bei der Regeneration. Also ran an die Superfoods!

Sonnenbaden ist toll, wenn man gewisse Dinge berücksichtigt.

Bild: Margot Pandone/Unsplash

Beta-Carotine: Trügerischer Schutz

5 Beta-Carotine sind Vitamin-A-Komplexe, die unter anderem für die gelbe, orange oder rote Färbung verschiedener Gemüsesorten wie Rüebli, Peperoni und Kürbis verantwortlich sind. Konsumiert man über einen längeren Zeitraum eine grosse Menge dieser Vitamine, nimmt auch die Haut einen leichten Braunschimmer an, der zwar sommerlich aussieht, aber einen häufigen Irrglauben mit sich bringt.

Denn genau wie Bräune durch Selftan ist durch Rüebli und Co. gebräunte Haut nicht automatisch UV-resistenter. Beta-Carotine beugen lichtbedingten Schäden nicht vor, sie unterstützen die Zellen dafür massgeblich bei ihrer Regeneration. Insofern sind sie ebenfalls eine gute Sonnenvorbereitung.

Jeder Hauttyp bräunt anders. Mehr dazu liest du hier.

Feuchtigkeit – marsch!

6 Sommerliche Hitze lässt die gespeicherte Feuchtigkeit regelrecht aus den Zellen verdampfen. Kommt nun noch Wind hinzu, etwa am Meer, wird der Austrocknungseffekt verstärkt. Gemein ist ausserdem, dass wir diese Verdunstung aufgrund der erhöhten Schweiss- und Talgproduktion kaum bemerken.

Insofern ist Nachhelfen gefragt: Wechsle deine tägliche Pflege von einer winterlich-schweren Fettcreme auf eine leichte Hydro-Pflege. Regelmässige Feuchtigkeitsmasken, ein- oder zweimal pro Woche, bereiten die Haut gut auf die Hitzeperiode vor. Und für den Frische-Kick zwischendurch wirken Thermalsprays wahre Wunder; einfach in der Handtasche mitnehmen und alle paar Stunden einen kleinen Frischenebel über die Haut sprühen!

Enthaarung an der Wurzel

7 Glatte, braune Beine sind ein Hingucker. Für die Sommermonate empfiehlt es sich hierfür allerdings auf den Rasierer zu verzichten und stattdessen auf Epilation, Wachsen oder IPL zu setzen. Die Rasur kann nämlich winzige Verletzungen und Irritationen auf der Haut hinterlassen, die in Kontakt mit Sonne zu unschöner Pigmentierung und Mini-Narben führen können.

Entfernt man die Härchen hingegen mitsamt der Wurzel, sollte zwar am selben Tag die Sonne gemieden werden, anschliessend hält das Ergebnis dafür über Wochen glatt und gleichmässig.

Titelbild: Dan 7Kidz/Unsplash

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