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Kokosöl-Haarkur selber machen

Wunder-Haarkur aus Kokosöl für trockenes, strapaziertes Haar

4 Diese Kokosöl-Haarmaske mit Honig macht selbst krauses Haar wieder elastisch. Verwende die Maske einmal in der Woche und dein Haar wird schon weicher, glänzender und gesünder sein. Nimm dir für dieses Deep-Conditiong-Treatment aber bitte etwa eine Stunde Zeit. Oder schlaf doch einfach drüber.

Zutaten für die Kokosöl-Haarkur

  • 3 EL Kokosöl
  • 1, 5 EL Honig
  • 2 Eigelb
  • evtl. 5 Tropfen Rosmarinöl/Rosenöl

Zubereitung

Zunächst wird das Kokosöl für wenige Sekunden langsam erhitzt und zum Schmelzen gebracht. Jetzt wird das Kokosöl mit dem Honig und den Eiern für Extraglanz und Proteine schön glatt gemixt. Dabei kannst du einige Tropfen Rosmarinöl hinzugeben. Das duftet nicht nur fein, sondern pflegt und stärkt die trockene Kopfhaut. Die Maske funktioniert aber auch ohne ätherische Öle. Wem es vor allem um den Duft geht, verwendet vielleicht feines Rosenöl. Herrlich!

Danach solltest du die Maske zügig auftragen und mit einem warmen Handtuch umwickeln. Lasse die Kokosöl-Maske für mindestens 45 Minuten einwirken und spüle dein Haar danach gründlich mit lauwarmem Wasser aus. Haare anschliessend wie gewohnt mit Shampoo und Conditioner waschen.

Tipp: Wer etwas Extrapflege nötig hat, kann die Haarkur auch ohne Bedenken über Nacht einwirken lassen. Aber bitte an ein Handtuch denken, sonst wird das eine ziemliche Sauerei im Bett.

Wie oft sollte man eine Kokosöl-Haarkur machen?

Empfehlenszert ist eine Kur pro Woche bei trockenem, krausen und reparaturbedürftigem Haar. Aber, Achtung! Weil Kokosöl die Haare auch langfristig stärkt, kann zu viel Kokosöl manchmal auch nachteilig wirken. Die Dosis macht das Gift! Bei zu viel Stärke im Haar, können dann andere pflanzliche Haaröle ohne den proteinbindenden Effekt besser liefern. Wir raten im Fall daher die Haarmaske zusätzlich oder nur mit Mandel-, Jojoba- oder Avocadoöl anzumischen. Bei feinem Haar gilt, die Kokosölmaske ist unmittelbar nach der Maske ein Weichmacher und ist bei feinem Haar besser an einem faulen Sonntag angebracht.

Kokosöl gegen schuppige und juckende Kopfhaut

4 Wenn die Ursache von Schuppen, Jucken und Flechten trockene Kopfhaut oder gar eine Pilz-Infektion ist, kann Kokosöl die nötige Feuchtigkeit spenden und Infektionen dank der anti-bakteriellen Laurinsäuren bekämpfen. Kokosöl ist auch deshalb eine gute Wahl, weil viele herkömmliche Anti-Schuppen-Shampoos zu aggressiv für die empfindliche Kopfhaut sind.

Anwendung

Nicht nur Kokosöl, auch viele andere Pflanzenöle helfen gegen Schuppenflechten und Pilzinfektionen. Deshalb mixen wir für unsere Kur am besten die feinsten Tinktur zusammen. Dafür mischen wir zwei Esslöffel Kokosöl mit fünf Tropfen Lavendel-, Thymian- oder Teebaumöl und massieren das Ganze sorgfältig auf die gesamte Kopfhaut. Mit einem warmen Handtuch bedeckt lassen wir die Öle mindestens 25 Minuten gut einwirken. Das Haaröl mit einem milden Reinigungshampoo auswaschen. Für gute Ergebnisse solltest du diese Haarölkur 2 bis 3 Mal die Woche anwenden. Etwa nach einer Woche sollte dein Haar deutlich weniger Schuppen haben und das Jucken längst verschwunden sein

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