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Für welchen Haartyp ist Kokosöl geeignet?

Kokosöl für trockenes Haar

Da Kokosöl das Haar wieder geschmeidig und glänzend macht, sehnt sich vor allem trockenes, lockiges und krauses Haar über die Extra-Pflegenahrung. Hier sollte man sich unbedingt eine regelmässige Haarmaske mit Kokosöl gönnen, braucht aber auch nicht zu fürchten, dass Kokosöl als Leave-In Pflege oder Conditioner allzu fettend ist. Weil Kokosöl, das Haar aber grundsätzlich langfristig auch stärkt, sollte man es mit dem Kokosfett nicht übertreiben. Bei sehr steifem und trockenem Haar sollte man Kokosöl deshalb am besten immer mit anderen weichmachenden Pflanzenölen aus Sesam, Mandel, Jojoba, Macademia oder Avocado mischen.

Kokosöl für strapaziertes Haar

Gleichzeitig ist Kokosöl aber auch geeignet für die Haare vor Umwelteinflüssen wie Hitze, UV-Strahlung, Wind und Kälte zu schützen. Einige Tropfen Kokosöl spenden vor und nach dem Sonnenbaden die nötige Feuchtigkeit und schützen es vor Sonnenbrand. Bei dickerem Haar kann Kokosöl auch vor dem Föhnen oder strecken als Hitzeschutz verwendet werden. Und nicht vergessen, vor dem Haare färben einige Tropfen ins feuchte Haar einzumassieren!

Kokosöl für feines, fettigeres Haar

Wer eher fettigeres und sehr feines Haar sollte mit Kokosöl als Leave-In-Pflege oder Stylinggehilfe etwas sparsamer umgehen. Das Haar hat in der Regel genug Feuchtigkeit und wir dadurch eher beschwert und wirkt schnell platt. Bei langen, feinen Haaren können aber mit wenigen Tropfen Öl oder einer Pflegemaske kaputte Spitzen wieder zum Glänzen bringen, die Kopfhaut beleben und die Haare mit regelmässigen Blitzkuren stärken. Letzteres ist vor allem für feines Haar interessant. Denn Kokosöl beugt zufolge einer Studie des Journals of Cosmetic Science als einziges bekanntes Pflanzenöl dem Proteinverlust der Haare vor, der zu Haarbruch und Haarschäden führt.

Bilder: iStock

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