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Fashion H&M kopiert Designs und erntet dafür einen Shitstorm

Dass H&M Designer-Imitate verkauft, ist nichts Neues. In der neusten Conscious-Kollektion verkauft das schwedische Modehaus jedoch Kopien eines jungen queeren Designers und wird dafür auf Social Media angeprangert.

Doja Cat und SZA in Strickpullis von Chet Lo
Doja Cat und SZA in Strickpullis von Chet Lo © Screenshot Youtube

Die Designs grosser Luxusmarken gibt's bei H&M meist zum kleinen Preis. Ob Comme des Garçons oder Balenciaga – der schwedische Moderiese scheint mit seinen Kopien erfolgreich zu sein. In der neusten Conscious-Kollektion finden sich jedoch auch Kopien von Chet Lo, einem aufstrebenden jungen Designer. Für diese Imitate muss sich H&M nun im Internet so einiges anhören.

Einen jungen queeren Designer zu kopieren, ist wirklich ekelhaft.

Designer-Kollege Harris Reed ist einer der Ersten, der den Design-Klau bemerkte. In seiner Instagram-Story schrieb er: «Einen jungen queeren Designer zu kopieren, der härter arbeitet als jeder andere, den ich kenne, ist wirklich ekelhaft.»

Der queere Designer selbst wollte sich erst nicht zum Klau äussern. Doch dann fiel ihm ein, dass neben ihm viele andere kleine Designer auch betroffen sind.

Aufwendige Handarbeit

Lo ist bekannt für seine gestrickten Pullis mit futuristischem und stark strukturiertem Design. Die Strickpullis entstehen in aufwendiger Handarbeit. Dies hat dem Designer innert kürzester Zeit zum Erfolg verholfen. Der asiatisch-amerikanische, queere Strickdesigner kann Doja Cat, SZA, Kylie Jenner, Willow Smith und Dua Lipa zu seinen Kundinnen zählen.

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