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Shein not out Trotz gestohlener Designs: Shein ist jetzt mehr Wert als H&M und ZARA

Der chinesische Fast-Fashion-Konzern Shein macht immer wieder mit gestohlenen Designs auf sich aufmerksam. Das hält Kundinnen jedoch nicht davon ab, die Billigware zu kaufen. Laut neusten Berichten ist der Unternehmenswert im letzten Jahr nochmals deutlich gestiegen.

Shein ist einer der grössten Fast-Fashion-Unternehmen.
Shein ist einer der grössten Fast-Fashion-Unternehmen. © Rio Lecatompessy / Unsplash

Shein ist ein chinesischer Modekonzern, der immer wieder für negative Schlagzeilen sorgt. So klaut das Unternehmen beispielsweise Designs, lässt Mitarbeitende unter schlimmsten Bedingungen arbeiten und schert sich nicht für die Umwelt. Dennoch shoppen Kunden und Kundinnen weltweit bei Shein. Zu verlockend scheinen die günstigen Preise. Laut einem Bericht der Wall Street Journals ist der Unternehmenswert weiter angestiegen und übersteigt denjenigen von H&M und ZARA zusammen.

Deshalb ist Shein so erfolgreich

2008 gegründet, verfolgt das chinesische Unternehmen seit jeher dieselbe Strategie: Möglichst viel Ramsch für möglichst wenig Money. Täglich werden mindestens 2000 neue Teile auf der Seite zum Verkauf angeboten. Diese sind meist billige Kopien von kleinen Designer:innen. Zudem arbeitet die Fast-Fashion-Kette nach dem On-Demand-Prinzip. Waren werden erst nur in kleinen Mengen hergestellt. Wenn sich ein bestimmtes Teil als Verkaufsschlager entpuppt, beginnt die Massenproduktion.

Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Promis

Da für Shein die Gen Z die wichtigste Zielgruppe ist, arbeitet der Konzern oft mit Influencerinnen und Promis zusammen. Tiktok ist voller Hauls und Unpacking-Videos, in denen bekannte und unbekannte Userinnen ihre Einkäufe zum Schnäppchenpreis präsentieren. Das funktioniert perfekt, weil diese Generation nicht einkommensstark ist und sich dank Shein trotzdem stylishe Kleidung in Massen leisten kann.

Die Reportage von Simplicissmus liefert weitere Infos zu Shein:

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