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Urban SurvivalSide by Side: Wir begleiten die Studierenden der Textilfachschule

PROMO Während des nächsten halben Jahres begleiten wir die Studierenden der Schweizerischen Textilfachschule bei ihren Projekten zum Thema «Urban Survival».

Urban Survival, Schweizerische Textilfachschule

«Urban Survival– How to survive on the move!» lautet das Jahresthema, zu dem die Studierenden der Schweizerischen Textilfachschule im nächsten halben Jahr ein passendes Kleidungsstück designen müssen – und wir begleiten sie medial dabei! Von der Idee bis zum fertigen Prototypen berichten wir schrittweise auf unserer Seite und unseren Sozialen Kanälen über die Studierenden und ihre einzigartigen Ideen und Designs. 

Ganz wichtig dabei: Fashion ist viel mehr als nur hübsch und glamourös. Design sollte heutzutage etwas bewirken, ein Bedürfnis abdecken oder gar die Lösung eines Problems sein. Schon viele Designer entwarfen Kleider mit höherem Nutzen. Duvet-Jacken, in Kleider eingenähte Kissen oder besondere Falt-Techniken die das Kleidungsstück in wenigen Griffen in eine Schlaffläche verwandeln.

Urbane und moderne Designs mit einem erweiterten Zweck, sind gefragt. Innovative Materialien, integrierte Funktionen und der höhere Nutzen der Kleidung stehen das nächste halbe Jahr auch bei der Schweizerischen Textilfachschule im Vordergrund.

Am 23.08 fand das Kick-Off der Projekte statt, an dem das Thema und die Idee dahinter bekannt gegeben wurde.

STF, Kick-Off «Urban Survival»

Urban Survival – Was heisst das genau?

Damit ist das Überleben in Extremsituationen gemeint. Menschen, die ihre ganz eigenen Bedürfnisse haben und für ihre Sicherheit und zum Teil sogar ihr Überleben, in Sachen Kleidung recht kreativ werden müssen.

Ob im Beton-Jungle, auf der Reise oder beim Sport – die Kleidung muss stimmen und so einige Anforderungen erfüllen. In erster Linie aber, muss sie die Person schützen und optimal unterstützen.

Die drei Kategorien

Randständige

Randständige kämpfen täglich ums Überleben und häufig auch um den Erhalt ihrer Wertsachen. Da sie sich rund um die Uhr in öffentlichen Räumen aufhalten ist es umso wichtiger, dass sie ein sicheres Versteck für ihr Hab und Gut haben. Vorzugsweise so nah an der jeweiligen Person wie möglich. Auch die tägliche Suche nach einem Schlafplatz kann für Randständige durch ein cleveres Design ihrer Kleidung oder eines Accessoires viel einfacher werden.

Reisende

Auch Reisende sind täglich gefährlichen oder unerwarteten Situationen ausgesetzt. Lange Reisen sind unangenehm und voller Überraschungen. Ungeahnte Aufenthalte an Flughäfen, im Zug oder an Bahnhöfen lassen sich für gewöhnlich nicht vorhersehen. Auch Arbeiter, die ihre meiste Zeit mit dem Thema Reisen, beziehungsweise den dazugehörigen Transportmitteln verbringen, brauchen spezielle Ausrüstung und Kleidung, die sie vor möglichen Arbeitsunfällen schützt. An den Gleisen oder auf dem Flugplatz zu arbeiten erfordert hohe Sicherheitsvorkehrungen und eine clevere Verarbeitung der Kleidung.

Sportler

Gepolstert, wasserabweisend und warm – natürlich brauchen auch Sportler die richtige Kleidung um ihre Tätigkeit optimal ausführen zu können und dabei unterstützt zu werden. Hier gelten sichere und praktische Kleidungsstücke mit smarten Attributen als Muss. Temperaturausgleichende Materialen, integrierte Schoner oder Navis – die Liste ist lang.

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Das Ziel

Jetzt ist die Kreativität der Studierenden gefragt. Ihre Aufgabe besteht darin, praktische und sichere Fashion-Looks zu designen und richtig umzusetzen. Sie sollen Nutzen haben, für Menschen «on the move», die nach dem Prinzip der Selbstversorgung leben und sich auf verschiedene Arten schützen müssen.

Das Ziel ist es ein Kleidungsstück zu entwerfen, das eine praktische und hilfreiche Aufgabe hat.

Dafür dürfen die Studierenden einerseits mit verschiedenen Textilien, die von der Schoeller Textiles AG zu Verfügung gestellt wurden, und andererseits mit den vielleicht noch verborgenen Funktionen von Kleidungsstücken experimentieren.

Das Einsetzen von Layering, Volumen, modernen Materialien und Zusatzmitteln ist eine grundlegende Anforderung, um etwas zu schaffen, das es so noch nicht gibt. Der Kreativität der Studierenden ist hierbei freien Lauf gelassen – wir sind gespannt!

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Titelbild: Issey Miyake by Irving Penn 1987

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