KomplimenteWas Frauen hören wollen

Komplimente erwärmen Herzen und Beziehungen. Wer Komplimente empfangen will, sollte daher schleunigst selber welche machen. Und welche Sorte Süssholz bei uns Frauen besonders gut ankommt, verraten wir unseren Liebsten auch gleich. Schöne Worte kann es schliesslich nie genug geben!

Die schönsten Komplimente gehen so!

Komplimente klingen nicht nur gut. Sie tun es auch. Ein Bonmot über unser Wesen macht uns stolz und lässt uns gleich viel beschwingter durch die Welt gehen. Es zeigt uns, dass wir von einem anderen positiv wahrgenommen und geschätzt werden.

Mehr noch: Komplimente weisen auf unsere guten Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale hin, die uns von anderen unterscheiden. Wir alle haben nämlich ein ziemlich grosses Ego, das gestreichelt werden will.

Für Scheue – romantische Liebesbekenntnisse gehen auch ohne Worte:

Komplimente richtig machen

Weil Komplimente so positiv wirken, sollte man mit ihrer Verteilung keineswegs geizen. Doch wer inflationär oder nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit Komplimente verteilt, verfehlt nicht nur ihre Wirkung, sondern riskiert sogar diese ins Gegenteil zu kehren. Ein enttarntes, nicht aufrichtig gemeintes Kompliment wirkt schlimmstenfalls beleidigend, bestenfalls hält man dich für eine geschickte Schmeichlerin.

Komplimente sollten daher stets von dort kommen, wo sie auch ankommen wollen: von Herzen. Das erfordert jedoch etwas Übung und Aufmerksamkeit für sein Gegenüber. Nur wenn du die Menschen um dich in ihrer Individualität wahrnehmst und schätzst, gelingen dir auch wirklich persönliche und ehrliche Komplimente.

Das musst du bei Komplimenten beachten:

  • Aufrichtig meinen
  • Nicht inflationär verteilen
  • Soll von Herzen kommen
  • Augenkontakt
  • Persönlich sein
  • Ehrlich sein
  • Genau beschreiben
  • Gegenüber beim Namen nennen
  • Pluspunkt: Vor anderen Menschen sagen

Die schönsten Komplimente stammen aus dem Bauch. Je weniger du dich an Regeln oder Höflichkeiten hältst, desto ehrlicher und desto besser kommen Komplimente an.

Wer seinen Worten dennoch den letzten sozialen Feinschliff verleihen möchte, achtet beim Verteilen von Komplimenten auf Augenkontakt. Schaue dort hin, wo das Kompliment landen soll: Im Herz und der Seele des Empfängers.

Auch das Ansprechen mit Namen gibt dem Kompliment noch mehr persönliches Gewicht. Noch weitere Kreise zieht ein Kompliment übrigens dann, wenn man es in Gegenwart anderer Menschen ausspricht.

Und eines gilt ausserdem beim Verteilen von Komplimenten: Wähle für die Formulierung lieber zu viele, als zu wenig Worte. Je genauer du dein Lob beschreibst, desto nachhaltiger bleibt es in Erinnerung.

Ein Kompliment ist häufig mehr wert als ein Geschenk.

Bild: iStock

Die schönsten Komplimente für Frauen

Du hast wunderschöne Augen!

Klischee, Klischee... Natürlich.Trotzdem lieben Frauen schöne Worte für Ihre Augen. Laut einer Umfrage von Elitepartner ist es sogar das liebste Kompliment jeder zweiten Frau. Verständlich, schliesslich kommunizieren wir nonverbal am stärksten mit unseren Augen.

Du riechst so unglaublich gut!

Unschlagbar an einem kuschligen, duschjungfräulichen Morgen im Bett, austauschbar, wenn sie gerade aus der Parfümerie kommt. Wenn schon, «Das Parfüm passt genau zu dir! Es riecht frisch/sinnlich/elegant/geheimnisvoll...(nicht süss!).

Keiner macht den Schoggi-Kuchen so fein wie du!

Hör mir doch auf mit Hausfrauenkomplimenten, denkst du. Ist aber falsch, wenn es a) stimmt, b) der Kuchen damit besser ist als der vom Mami und c) wenn die Bäckerin dir damit eine Freude machen wollte.

Gar nicht gut ist dieses Kompliment, wenn du dadurch gerne einen Kuchen gebacken hättest. Dann ist es nämlich kein Hausfrauenkompliment, sondern ein Machokompliment.

Du bist das Beste, was mir je passiert ist!

Nicht nur für Silbermond ein Hit, auch für Frauen wie Männer ist dies eines der liebsten Komplimente, laut Umfragen. Da man es schon so oft vertont und verfilmt gehört hat, lohnt es sich aber weniger ausgetrampelten Pfaden zu folgen, und trotzdem dasselbe zu sagen.

Wie wär es zum Beispiel mit «Seit du in meinen Leben bist, singe ich jeden Morgen unter der Dusche»?

Du bist die einzige Frau an der H&M-Klamotten wirklich elegant aussehen.

Eines der virtuosen Komplimente, mit gleich zwei wichtigen Botschaften. Sie ist die einzige, nicht mal Schneewittchen hinter den sieben Bergen, kann ein H&M-Kleid so teuer verkaufen. Und nicht das H&M-Kleid ist toll, sondern die Frau darin. Sie macht Massenware zu etwas Einzigartigem.

Hast du gesehen, alle haben dir hinterher gestarrt.

Das geschickt eingesetzte Eifersuchtskompliment, streichelt ihr Ego und zeigt ihr, dass er ein gesundes Mass an Eifersucht besitzt. Gesund heisst, es wird niemand weh getan, weder verbal noch mit Fäusten, sondern lediglich beobachtet.

Du bist so  schön, wenn du lachst!

Jede Frau liebt dieses Kompliment. Ist ein echtes Lachen doch der Moment indem wir nur unserem Gefühl nachgeben und die Kontrolle über unsere Mimik und Gestik aufgeben und ganz natürlich sind.

Dich zu Küssen war der Hammer!

Am Anfang des Kennenlernens, dürfte diese Botschaft sicherlich für Schmetterlingsflug im Bauch sorgen. Schliesslich machen wir uns am Anfang oft einen Kopf, ob der andere es überhaupt mag, wie wir küssen.

Frauen lieben Komplimente, Männer aber auch!

Jeder freut sich über Komplimente. Jedoch sollte man in der Wahl des gelobten Wortes etwas Rücksicht auf die Besonderheiten der Geschlechter legen.

Komplimente über Äusserlichkeiten sind zwar schmeichelhaft, besonders bei Frauen sollten sie jedoch nicht wie eine sexuelle Offerte klingen; das wirkt eher beengend als beflügelnd. Männer mögen es hingegen oft gern, wenn sie durch Komplimente in Ihrer Manneskraft bestärkt werden.

Wichtig bei beiden Geschlechtern ist es, die Komplimente auf Eigenarten der Person und nicht über Sachgegenstände zu machen. So wirkt es galanter wenn man sagt: «Du hast dein neues Auto wirklich geschmackvoll ausgesucht», anstatt sich über die Attraktivität des Wagens selbst zu äussern.

Übrigens: Menschen machen intuitiv stets über solche Eigenschaften Komplimente, die ihnen selbst besonders am Herzen liegen.

Die Crux bei Komplimenten ist: Sie zu machen ist manchmal leichter, als sie anzunehmen. Nicht selten ist es Menschen unangenehm, gelobt zu werden. Grund hierfür ist nicht selten ein mangelndes Selbstbewusstsein. Wer sich selbst nicht lobt oder ausreichend wertschätzt, kann das Lob von anderen erst recht nicht richtig einordnen.

Sollte es dir auch so gehen, wird es höchste Zeit diesen Teufelskreis zu unterbrechen und ins Gegenteil zu verkehren: Vertraue den Worten deines Gegenübers, nimm das Kompliment mit einem freundlichen Dank (das genügt vollkommen als Reaktion!) an und lasse es auf dich wirken.

Nur so kann das Kompliment dein Ego polieren. Und dich vielleicht dazu bewegen sich selbst bald auch mit freundlichen Worten gegenüber zu treten. Komplimente kann man nämlich nicht nur anderen machen, sondern vor allem auch sich selbst.

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