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SALAT ZUM TRINKEN5 Rezepte für grüne Smoothies

REZEPTE Sie essen Ihren Salat noch mit Feta, Oliven, Öl und Essig? Dann haben Sie den neuesten Ernährungstrend verpasst. Denn halb Hollywood steckt sein Gemüse mittlerweile in den Mixer und schlürft Nüsslisalat, Spinat und Petersilie aus dem Pappbecher. Nun erobern Green Smoothies auch hiesige Küchen.

Green Smoothies Rezepte: 5 x Salat zum Trinken

Seit einigen Jahren tummeln sich die bunten Fläschchen in den Kühlregalen der Supermärkte: Gelb, Rot und Orange, versprechen uns die Vitamine-To-Go die tägliche Portion Obst mit einem Schluck. Die Rede ist von Smoothies, sogenannte Ganzfruchtgetränke, für die die gesamte Frucht verarbeitet wird. Anders als beim Fruchtsaft, bei welchem Äpfel, Birnen und Co. gepresst werden, kommt beim Smoothie alles in den Mixer. Volle Power für volle Vitamine!

Seit einiger Zeit hat sich aber noch eine weitere Farbe ins Kühlregal geschlichen: Grün. Green Smoothies sind derzeit en vogue und der Ernährungstrend schlechthin. Denn zum Apfel gesellt sich jetzt Spinat und der Ananas leistet frischer Nüsslisalat Gesellschaft. Klingt auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig und ist es wohl auch beim ersten Schluck. Nichts desto trotz schwören immer mehr Frauen in den USA auf den grünen Wundertrank. Und auch hierzulande trinkt man grün. Grund genug, den grünen Smoothies auf den Zahn zu fühlen.

Green Smoothies Rezepte: 5 x Salat zum Trinken

Ein grüner Smoothie besteht aus 60% Gemüse und 40% Obst. Foto: iStock

Green Smoothies: Salat zum Trinken

Als Mutter der Green Smoothies gilt die Amerikanerin Victoria Boutenko. Nachdem ihre Familie unter diversen Krankheiten litt, wurde die Ernährung auf Rohkost umgestellt – laut Boutenko der erste Schritt zu mehr Vitalität. Der Zweite kam 2004, als sie auf die Idee kam, grünen Salat in den Mixer zu stecken, mit ein wenig Obst und Wasser zu vermengen und trinkbar zu machen – die Geburtsstunde der grünen Smoothies!

Woraus besteht ein Grüner Smoothie?

Ein klassischer grüner Smoothie besteht zu 60% aus Gemüse und zu 40% aus Obst. Die süssen Früchte dienen dazu den bitteren Geschmack mancher Gemüsesorten zu mildern. Mit etwas Wasser wird die oft sämige Konsistenz flüssiger gemacht. Einsteigern wird aber geraten sich langsam heranzutasten und mit 60% Obst und 40% Gemüse zu beginnen. Dieses Mengenverhältnis sollte dann langsam umgekehrt werden.

Schlankmacher und Gesundheitswunder?

Der klassische Früchte-Smoothie kommt zwar farbenprächtig und vermeintlich gesund daher, hat aber auch seine Tücken. In 250ml sind Obstmengen verarbeitet, die per se zwar gesund sind, aber auch einen hohen Fruchtzucker- und Kohlenhydratanteil beinhalten. Dieser lässt den Blutzuckerspiegel schnell an und wieder absteigen – in der Folge leiden wir unter Heisshunger.

Ein Effekt, den Gemüse nicht auslöst, ganz im Gegenteil, es verlangsamt die Fruchtzuckeraufnahme sogar. Die Lust auf Süsses hält sich in Grenzen und wir bleiben länger satt. Aus diesem Grund werden Green Smoothies oft als Wundermittel bei Abspeckungsmassnahmen eingesetzt. Sie eignen sich aber auch als gesunde Zwischenmahlzeit, wenn einen der nachmittägliche Gusto auf Schokolade überkommt.  

Ein weiteres Argument für grüne Smoothies ist angeblich die Zubereitungsart. Durch das Mixen soll die Zellstruktur des Gemüses aufgebrochen werden, wodurch die darin enthaltenen Stoffe vom Körper besser aufgenommen und verdaut werden können. Zudem lassen sich so grössere Mengen an Salat konsumieren.

Welches Gemüse eignet sich für grüne Smoothies?

Für die 60% Gemüseanteil sind besonders gut geeignet:

  • Spinat
  • Mangold
  • Nüsslisalat
  • Avocado
  • Gurke
  • Blattgrün von Möhren oder roter Beete
  • Petersilie, Kresse, Löwenzahn, Brennesel

Stärkehaltiges Gemüse wie Kohlrabi, Möhren oder roter Beete hat in grünen Smoothies nichts zu suchen – ihr Blattgrün allerdings schon. Was also oftmals auf dem Kompost landete, darf nun in den Mixer.

... und welche Früchtchen dürfen in den Mixer?

Die 40% Obst dürfen von Äpfeln, Birnen, Bananen, Kiwis, Mangos, Beeren oder Ananas eingenommen werden. Hier gibt es kaum Beschränkungen, gemixt werden darf, was schmeckt!

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