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Gugl-GlückRezept für einen Zitronen-Mascarpone Gugl mit Pistazien

BLOGGER’S KITCHEN Sara und Moni sind ein Backduo wie aus dem Bilderbuch. Auf ihrem Blog «Feines Handwerk» teilen die beiden ihre Leidenschaft für feine Torten, Kuchen und Kekse. Hier lässt es sich stundenlang stöbern! Hin und hergerissen zwischen all den süssen Verführungen, sind wir besonders ihrem saftigen Gugl-Rezept verfallen. 

Gugl backen

Saras und Monis Rezept für einen herzhaften Zitronen-Mascarpone Gugl ist nicht nur überraschend einfach, sondern auch ganz besonders fein im Geschmack. Durch die raffinierte Kombination von süss-sauren Zitronen und salzigen Pistazien wird der Gugl nicht zu süss, sondern knackig und erfrischend. Ein perfekter Sommerkuchen!

Zubereitung:

Für den Gugl fetten Sie zunächst die Guglhupfform mit etwas Butter eingefettet, anschliessend bestäuben Sie die Form mit Mehl. Den Backofen können Sie derweil auf 150 Grad (Umluft) oder 180 Grad (E-Herd) vorheizen.

Nun machen Sie sich an den Teig. Waschen Sie die Zitrone gründlich, reiben Sie die Schale ab und pressen Sie den Saft aus. Dann mischen Sie Mehl und Backpulver und stellen die Mischung beiseite. Währendessen schlagen Sie die weiche Butter und den Zucker etwa fünf Minuten lang cremig.

Danach rühren Sie die Eier einzeln unter. Rühren Sie pro Ei etwa eine Minute lang. Anschliessend mischen Sie die Mehlmischung, die Mascarpone, den Zitronensaft- und Abrieb dazu und schlagen alles mit dem elektrischen Schneebesen zu einem geschmeidigen Teig. Rühren Sie nur so lange wie nötig.

Nun wird der Teig bereits in die Form gefüllt. Im vorgeheizten Backofen muss der Gugl etwa 30-35 Minuten backen.

In der Zwischenzeit stellen Sie die Glasur für den Gugl her. Dazu rühren Sie Puderzucker, einen Esslöffel Wasser und zwei Esslöffel Zitronensaft zusammen glatt.

Nachdem Sie den Gugl aus dem Ofen genommen haben, lassen Sie ihn etwa 5 Minuten auskühlen. Dann stürzen Sie den Gugl aus der Form, überziehen ihn mit dem Zuckerguss und streuen die Pistazien darüber. Et voilà, fertig ist das köstlich duftende Kunstwerk!

Und wer sind die Konditorinnen hinter dem verführerischen Gugl-Rezept?
3 Fragen an... Sara und Moni vom Back-, Food- und DIY-Blog «Feines Handwerk»

Eure 3 Lieblings-Zutaten?

Sara: Da fällt mir als erstes Zimt ein. Den habe ich als Kind gehasst, doch heute könnte ich ihn löffelweise essen. Auch Knoblauch und Chili verwende ich in rauen Mengen - wenn mein Freund gerade nicht in der Nähe ist.
Moni: Ich experimentiere sehr gerne mit neuen Zutaten, aber meine drei Lieblinge sind Knoblauch, Rucola und Parmesan.

In welchem Land fühlt ihr euch kulinarisch zu Hause?

Sara: Essenstechnisch fühle ich mich in der ganzen Welt zu Hause. Ich mag Fisch, insbesondere Garnelen, die gutbürgerliche Hausmannskost, Nudeln in jeglicher Form oder auch sehr gerne Sushi.
Moni: Ich koche sehr abwechslungsreich und im Augenblick vegetarisch, aber zuhause fühle ich mich vor allem in der italienischen Küche!

Eure liebsten kulinarischen Kindheits-Erinnerungen?

Sara: Als Kinder bekamen wir im Sommer oft Nudeln mit Apfelmus oder Pfirsiche aus der Dose. «Bei dem warmen Wetter hat man so zumindest noch etwas anderes als Eis in die Kinder hinein bekommen» so meine Oma. Mein Fazit: Köstlich!
Moni: Der weltbeste Schoko-Marmeladen Kuchen meiner Mama! Und ähnlich kurios wie Saras Nudel-Apfelmus Variante: Bei uns wurden die Nudeln vom Vortag immer mit Milch und Honig gegessen. 

Welche Helferlein dürfen in eurer Küche nicht fehlen?

Sara: Definitiv meine eisblaue Kitchen Aid!
Moni: Meine mintfarbene Kitchen Aid! Aber nicht nur die, sondern auch Kitchen Aid Mixer, Eismaschine, Raspeln - alles Helferlein die ich nicht mehr missen möchte. Vor allem die Raspelaufsätze! Meine alte, manuelle hat mich ein Stück Daumen gekostet.

Was würdet ihr niemals essen?

Sara: Würde Moni diese Frage für mich beantworten, würde sie mit den Aufzählungen vermutlich nicht mehr aufhören. Ich würde sie knapp mit Stielmus beantworten - und Käse, der nach Verwesung riecht.
Moni: Ich versichere, ich habe sie immer wieder probiert: Pilze.

Saras und Monis Blog mit vielen weiteren süssen Seelenwärmern finden Sie unter feines-handwerk.blogspot.com.

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