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Good Carbs, Bad Carbs: Die Unterschiede

Dass Carbs in Verruf stehen, liegt nicht nur an ihrem hohen Energiegehalt, sondern vor allem auch an ihrer Insulinwirksamkeit. Insulin ist ein Botenstoff des Körpers, der wichtig ist, um Nahrung so aufzubereiten, dass sie als Energiereserve bereitsteht. Solange Insulin hoch dosiert im Blut ist, bildet der Körper Fettreserven. Gleichzeitig wird ein Gefühl der Sättigung vermittelt, welches jedoch trügerisch ist. Denn nicht alle Kohlenhydrate enthalten den gleichen Sättigungs- und damit Insulin-Effekt.

So gibt es sogenannte schnelle beziehungsweise schlechte Kohlenhydrate, die zwar kurzfristig ein hohes Energieniveau liefern, unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen und uns fit fühlen lassen. Doch ebenso schnell, wie sie uns gepusht haben, flachen sie wieder ab: Wir fühlen uns schlapp, müde und haben Heisshunger auf Nachschub. Solche schnellen Kohlenhydrate stecken vor allem in hellen Getreidesorten und Zucker.

Im Unterschied dazu gibt es aber auch langkettige, langsame und damit gute Kohlenhydrate. Dabei handelt es sich vor allem um sogenannte Ballaststoffe. Ballaststoffe sind pflanzliche, gute Kohlenhydrate. Sie sind komplexer aufgebaut als die schlechten Kohlenhydrate aus Zucker oder Weissmehl, weshalb wir für ihre Verdauung länger brauchen und damit länger satt sind.

Wer auf seine Figur und Gesundheit achten will, muss keineswegs strikt auf Carbs verzichten. Das Geheimnis liegt nämlich nicht im Verzicht, sondern in der Auswahl der richtigen, guten Kohlenhydrate.

Auf der nächsten Seite erfährst du, welche Kohlenhydrate gut und welche schlecht sind.

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