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Monthly FavesDas Tollste aus dem Januar

Auf ein Neues!  Der erste Monat des Jahres ist geschafft. Wie Redaktorin Jenny das Beste aus dem Lockdown 2.0 geholt hat und welche Dinge sie inspiriert haben.

Jenny verrät, was ihre Favoriten im Januar waren.

Same but different – so könnte das Motto des Jahres 2021 lauten. Denn auch wenn wir sehnsüchtig auf einen Neuanfang gewartet haben, fing dieses Jahr vermutlich nicht so an, wie wir es uns erhofft hatten. Der zweite Lockdown kam wie zu erwarten und damit ein weiterer Monat, der überwiegend in den eigenen vier Wänden stattfand.

Aber irgendwie fühlte sich für mich diesen Monat trotzdem alles anders an – Vielleicht lag das daran, dass es endlich mal so richtig geschneit hat und es dazu sogar ein paar Sonnenstrahlen gab. Vielleicht aber auch daran, dass mich viele Dinge inspiriert haben und die möchte ich euch nicht vorenthalten.

City of Girls

Elizabeth Gilbert zählt zu meinen grössten Vorbildern. Während mich ihr Buch «Big Magic» stets dazu inspiriert, zu schreiben und kreativ zu sein, so war es ihr Roman «City of Girls», der mich so berührt hat wie kein anderer. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe mitgefiebert – Elizabeth Gilbert hat mich in das New York der 40er katapultiert, eine willkommene Reise, die ich im Lockdown gerne auf mich nahm. Wer sich also nach anderen Zeiten sehnt und Fernweh hat, wird dieses Buch so sehr lieben, wie ich!

Good Girl

Der Hype um das Parfüm in dem Schuh war riesig. Seit der neue Duft dann auch noch im pink glitzernden High Heel kam, sah ich in jeglichen Sephora Filialen nur noch diesen Schuh (vermutlich handelt es sich hierbei um selektive Wahrnehmung). Als ich dann dank meiner Schwester endlich mal an dem Parfüm riechen durfte, war es Liebe auf den ersten Riecher – und dabei bin ich gar kein Fan von süssen Düften. Vielleicht hat sich aber auch mit dem neuen Jahr mein Geschmack verändert und deshalb ist der Duft «Good Girl» von Carolina Herrera mein neuer absoluter Lieblingsduft.

One line a day

Diese tollen Erinnerungsbücher gibt es von unterschiedlichsten Verlagen und in allen möglichen Variationen. Der Sinn ist aber immer der Gleiche: Jeden Tag schreibt man ein paar Sätze auf und das über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das Buch hat 365 Seiten, das heisst im nächsten Jahr schreibt man einfach einen Satz darunter. Ich habe mein Buch jetzt bereits vier Jahre – ich würde es nicht mehr missen wollen. Es ist einfach herrlich und oft auch einfach witzig, zu sehen, wo man vor ein oder zwei Jahren noch war und wie sich der Alltag verändert.

Wer einfach kein Tagebuchschreiber ist, der kann auch das Erinnerungsbuch Fragen & Antworten ausfüllen, ebenfalls über einen Zeitraum von 5 Jahren. Übrigens muss man nicht am 1. Januar anfangen, sondern kann jederzeit beginnen. 

1 Second Everyday

Speaking of memories – Wenn ihr euch in einem Jahr ein Geschenk machen wollt, dann kann ich euch die App 1 Second everyday empfehlen. Diese App gibt dir die Möglichkeit, jeden Tag ein Video von einer Sekunde zu speichern. Diese generiert sie dann zu einem Film. Im Januar hab ich wieder damit angefangen, fleissig meine Spaziergänge aufzunehmen. Am Anfang ist es noch ungewohnt, jeden Tag ein Video zu filmen, aber wenn man es durchzieht hat man wirklich eine schöne Erinnerung an das Jahr.

Soul

Kurz nach Weihnachten kam endlich wieder ein Meisterwerk von Pixar raus, das unter normalen Umständen in den Kinos laufen würde. Wenn auch mit einem Becher Ben & Jerry's statt mit einem Eimer Popcorn, dieser Film war ein echtes Kino-Highlight und kam genau zur richtigen Zeit. «Soul» setzt sich mit der Frage auseinander, was den Menschen ausmacht und zeigt uns die schönen Dinge des Lebens – das geht unter die Haut. Zu sehen gibt es den Film auf Disney+.

Polaroid

Vielleicht liegt es an meinem neuen Vorsatz, die Screentime zu reduzieren, aber ich hab diesen Monat wieder meine Polaroid-Kamera ausgepackt und ordentlich geknipst. Aus den alten Fotos, die sich über die Jahre angesammelt haben, habe ich am Ende eine Fotowand erstellt und damit meinem WG-Zimmer auch noch ein Interieur-Upgrade verpasst. Wenn wir schon so viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, dann sollten wir diesen auch ab und zu einen neuen Look geben. Ausserdem – eine Wand voller Momente ist mir eine willkommene Abwechslung zum digitalen Foto-Ordner, bei dem jedes zweite Bild irgendwie gleich aussieht.

Titelbild: Collage von Vanessa Votta

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