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New Year, better meDie besten Neujahrsvorsätze

Das mit den Neujahrsvorsätzen ist so eine Sache, denn viel zu schnell haben wir sie bisher nach kurzer Zeit verworfen. Vielleicht liegt das daran, dass wir uns die falschen Dinge vornehmen. 

Femelle

Dieses Jahr höre ich auf zu rauchen. Ich ernähre mich nur noch vegan. Die Beförderung, die bekomme ich sicher demnächst. Wenn es um Neujahrsvorsätze geht, träumen wir gerne gross. Aber dabei vergessen wir die kleinen Schritte zum Ziel. Und dann rauchen wir doch eine letzte Zigarette – vielleicht höre ich einfach nächstes Jahr auf! Und das mit dem Joggen – ich hab es jetzt immerhin zwei Monate durchgehalten. Dann kann ich mich jetzt auch ein wenig gehen lassen.

Das nehmen wir uns konkret vor:

Sparen mit Ziel

Stell dir vor, du könntest jetzt überall sein. Völlig egal, ob es sich um einen Ort handelt, den du in und auswendig kennst oder ein du ein völlig unbekanntes Reiseziel vor Augen hast – wo siehst du dich? Lohnt es sich, dafür zu sparen, die Sachen zu packen und einfach dorthin zu fahren? Wenn du es bereits visualisieren kannst, dann ist es an der Zeit darauf zu sparen – selbst wenn wir aktuell noch keine Reise planen können.

 Social Media Detox...

«Staring at a screen till my mind goes blank – It's the same every day, when you know you're not in control», heisst es in dem Lied «Control» von Aaron Taos. Eigentlich wissen wir ganz genau, dass wir zu viel Zeit vor den Bildschirmen hängen. Vor allem, wenn dann noch die Bildschrimzeit vom Smartphone angezeigt wird. Wer kein Gerät von Apple hat kann sich hierfür extra Apps herunterladen, die die Screentime anzeigen.

Dein neuer Vorsatz: Richte dir einen Tag im Monat ein, in dem du wirklich komplett auf dein Handy verzichtest. Das sollte nicht so schwer sein, es sind schliesslich nur 12 Tage im Jahr – richtig?

Geht es auch nachhaltig?

Immer mehr Leute versuchen nachhaltiger zu leben. Das macht auch völlig Sinn, denn es ist sowohl für das Gewissen gut, als auch für die Umwelt. Aber... wo fängt man da denn an? Keiner erwartet, dass du von heute auf morgen keinen Abfall mehr produzierst. Kleine Schritte machen es aus: Vielleicht findest du anstelle des neuen Shirts einer Fast-Fashion Marke ein wahres Einzelstück gebraucht im Second-Hand-Shop? Oder du wiegst deine Birnen im mitgebrachten Säckli, statt in der Plastiktüte?

Ein neues Hobby versuchen

Es geht nicht immer darum, erfolgreich zu sein. Manchmal ist es schon ein Erfolg, etwas ausprobiert zu haben und sich dagegen zu entscheiden. Denn das erweitert den Horizont und ist besser, als es gar nicht erst zu versuchen. Als Kinder haben wir uns in allem möglichen versucht – aber es ist nicht zu spät, etwas komplett Neues zu versuchen. Es kann sogar sehr entspannt sein, im Erwachsenenalter etwas Neues zu lernen, denn wir stehen (mehr oder weniger) bereits mit beiden Beinen im Leben und haben nicht mehr den Druck, unser Talent beweisen zu müssen. Das erwartet keiner und wäre zumindest der falsche Ansatz.

Hydrate

Lass uns gesünder leben und eine Saftkur machen, oder drei Mal die Woche Sport, oder... Wie wäre es, wenn wir ganz simpel anfangen? Wasser trinken. Viel Wasser – mindestens sieben Gläser am Tag. Deine Organe werden es dir danken. Trink aber auch nicht zu viel Wasser auf einmal.

Fashion everywhere

Manchmal lässt man sich einfach gehen. Vielleicht hat man das Gefühl, nichts sieht gut aus oder geht emotional durch eine schwere Zeit. Dann schaut man in den Spiegel und denkt sich: «Hm, du sahst auch mal besser aus». Dabei reicht ein geschickter Griff in den Kleiderschrank schon aus, um sich direkt schick und gut zu fühlen. Gerade dann, wenn man kürzlich einen Break-up durchlitten hat, die Beförderung verschoben wurde, oder es einem gerade nicht gut geht. Take care!

Offen sein für die Zukunft

Das Jahr hat und einige nervige Erfahrungen erspart: Die ewig lange Schlange zur Toilette im Club, vollgestopfte Terminkalender, oberflächliche Gespräche, bei denen wir eh nicht richtig zuhören. Trotzdem neigen wir dazu, die Vergangenheit zu romantisieren. Prognosen sind allerdings vage. Wer auf die alte Normalität hofft, der wird zu einer dieser Personen, die immer sagen: «Früher war alles besser!» Dabei haben wir dieses Jahr bewiesen, dass wir uns trotz physischer Distanz nah sein können, dass wir zusammenhalten und uns unterstützen, wo es geht.

Irgendwie nostalgisch blicken wir jetzt trotzdem zurück auf schlechte Anmachsprüche im Club, verschwitzte Umarmungen und Händeschütteln oder grosse Familienfeste, bei denen wir uns die konservative Meinung der Verwandschaft anhören mussten. Das mag vielleicht nicht so schnell wieder zurückkommen, was bedeutet, dass wir noch länger auf Reisen und Festivals verzichten müssen. Aber es wird anders. Anders schön. 

Titelbild: Pexels 

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