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New Year, better meDie besten Neujahrsvorsätze

Das mit den Neujahrsvorsätzen ist so eine Sache, denn viel zu schnell haben wir sie bisher nach kurzer Zeit verworfen. Vielleicht liegt das daran, dass wir uns die falschen Dinge vornehmen. Redaktorin Jenny über kleine Schritte zum Erfolg.

Femelle

Dieses Jahr höre ich auf zu rauchen. Ich ernähre mich nur noch vegan. Die Beförderung, die bekomme ich dieses Mal bestimmt. Wenn es um Neujahrsvorsätze geht, träumen wir gerne gross. Aber dabei vergessen wir die kleinen Schritte zum Ziel – und dann rauchen wir doch eine letzte Zigarette – vielleicht höre ich einfach nächstes Jahr auf! Das mit dem Joggen – ich hab jetzt immerhin zwei Monate durchgehalten. Eine kleine Pause tut sicher gut.

Das nehmen wir uns konkret vor:

1 Vorsatz: Sparen mit Ziel

Stell dir vor, du könntest jetzt an jedem Ort dieser Welt sein. Völlig egal, ob es sich um ein Reiseziel handelt, das du kennst wie deine Westentasche oder ein du einen noch völlig unbekannten Ort vor Augen hast – wohin zieht es dich? Lohnt es sich, dafür zu sparen, die Sachen zu packen und einfach dorthin zu fahren? Wenn du es bereits visualisieren kannst, dann ist es höchste Zeit, darauf zu sparen.

2 Vorsatz: Social Media Detox...

«Staring at a screen till my mind goes blank», heisst es in dem Lied «Control» von Aaron Taos. Eigentlich wissen wir ganz genau, dass wir zu viel Zeit vor den Bildschirmen hängen. Vor allem, wenn dann noch einmal die Woche deine Screentime vom Smartphone angezeigt wird. Wer kein Apple-Gerät hat, kann sich hierfür extra Apps herunterladen, die die Screentime anzeigen.

Dein neuer Vorsatz: Richte dir einen Tag im Monat ein, in dem du wirklich komplett auf dein Handy verzichtest. Das sollte nicht so schwer sein, es sind schliesslich nur 12 Tage im Jahr – richtig?

3 Vorsatz: Geht es auch nachhaltig?

Immer mehr Leute versuchen ihr Leben nachhaltiger zu gestalten. Das macht auch völlig Sinn, denn es ist sowohl für das Gewissen gut, als auch für die Umwelt. Aber... wo fängt man da denn an? Keiner erwartet von dir, dass du von heute auf morgen keinen Abfall mehr produzierst. Kleine Schritte machen es aus: Vielleicht findest du anstelle des neuen Shirts einer Fast-Fashion Marke ein wahres Einzelstück im Second-Hand-Shop? Oder du wiegst deine Birnen im mitgebrachten Säckli, statt in der Plastiktüte?

4 Vorsatz: Ein neues Hobby versuchen

Es geht nicht darum, ein neues Hobby sofort zu beherrschen. Manchmal ist es schon ein Erfolg, etwas ausprobiert zu haben und sich dagegen zu entscheiden. Denn das erweitert den Horizont und ist besser, als es gar nicht erst zu versuchen. Als Kinder haben wir uns in allem möglichen versucht – aber es ist nicht zu spät, etwas komplett Neues zu versuchen. Es kann sogar sehr entspannt sein, im Erwachsenenalter etwas Neues zu lernen, denn wir stehen (mehr oder weniger) bereits mit beiden Beinen im Leben und haben nicht den Druck, unser Talent beweisen zu müssen. Das wäre zumindest der falsche Ansatz.

5 Vorsatz: Hydrate, hydrate, hydrate

Lass uns gesünder leben und eine Saftkur machen, oder drei Mal die Woche Sport, oder... Hold on, wait a minute: Wie wäre es, wenn wir ganz simpel anfangen? Wasser trinken. Viel Wasser – mindestens sieben Gläser am Tag. Deine Organe werden es dir danken. Trink aber auch nicht zu viel Wasser auf einmal.

6 Vorsatz: Stilvoller sein

Manchmal lässt man sich einfach gehen. Vielleicht hat man das Gefühl, nichts steht einem oder geht emotional durch eine schwere Zeit. Dann schaut man in den Spiegel und denkt sich: «Hm, du sahst auch mal besser aus». Dabei reicht ein geschickter Griff in den Kleiderschrank schon aus, um sich direkt adrett und gut zu fühlen. Gerade dann, wenn man kürzlich einen Break-up durchlitten hat, die Beförderung verschoben wurde, oder es einem gerade nicht gut geht. Take care!

7 Vorsatz: Offen sein für die Zukunft

Wir neigen dazu, die Vergangenheit zu romantisieren. Prognosen sind allerdings vage. Wer auf die alte Normalität hofft, der wird zu einer dieser Personen, die immer sagen: «Früher war alles besser!» Dabei haben wir die letzten Jahre bewiesen, dass wir uns trotz physischer Distanz nah sein können, dass wir zusammenhalten und uns unterstützen, wo es geht. 

Titelbild: Pexels 

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