RUN, RUN, RUN......aber nur im perfekten Laufstil. So finden Sie ihn.

Laufen ist der effektivste Ausdauersport für jede Jahreszeit. Wären da nicht die Sehnen und Gelenke. Ein guter Laufstil beugt Sportverletzungen vor. Schon kleine Veränderungen der Körperhaltung wirken Wunder. Tipps und Tricks rund um Körperhaltung, Schrittrhythmus und Laufgeschwindigkeit.   

Perfektionieren Sie Ihren Laufstil

Im Wald, am See, in der Stadt: Joggen können wir jederzeit und überall. Es verbessert die Kondition, senkt den Blutdruck und stärkt das Immunsystem. Ausserdem verbrennen wir dabei Kalorien und schütten Glückshormone aus. Joggen ist rundum gesund - vorausgesetzt unser Laufstil stimmt. Gerade Jogging-Anfänger machen oft noch Fehler. Die Folge: Muskel- und Sehnenverletzungen sowie Gelenkprobleme. Mit diesen Tipps finden Sie zu Ihrem optimalen Laufstil.

Gelenke beim Laufen schonen

Glanz & Gloria Moderatorin Sara Hildebrand läuft am liebsten auf Schnitzelwegen oder auf der Finnenbahn. Auf Asphalt spüre sie in den Knien leichte Schmerzen, so Hildebrand in einer Fitness-Befragung der Schweizer Illustrierten. Ein Schmerz, den viele Läufer kennen. Dr. med. Karlheinz Zeilberger, Facharzt für Innere Medizin und Sportmedizin, bezeichnet dieses Phänomen auf netdoktor.de als «Runner`s knee»­. Der Knorpel der Kniescheibe wird durch «falsches» Laufen beschädigt und das Knie entzündet sich. Kein Wunder. Beim Laufen wirken enorme Kräfte auf den Körper. Vor allem die Gelenke müssen viel aushalten. Ein optimaler Laufstil fängt diese Kräfte ab und beugt gegen Sportverletzungen vor. Doch wie läuft man richtig?

Guter Laufstil liegt in den Armen

Um einen optimalen Laufstil zu erreichen, müssen wir nicht nur auf unsere Beine, sondern auch auf unsere Arme achten: Die Armbewegung kommt locker aus der Schulter heraus und schwingt entgegengesetzt zu den Beinen. Die Hände bleiben entspannt und die Ellenbogenwinkel sind nicht grösser als 90 Grad. Dabei steuern unsere Arme die Gesamtgeschwindigkeit unseres Körpers. Schwingen wir die Arme schneller, bewegen sich automatisch auch unsere Beine schneller. Noch dazu stellen wir mit guter Armarbeit besseren Bodenkontakt her. In Zeitlupe heisst das: Beim Abdrücken des Fusses vom Boden verlaufen der rechte Unterarm und der linke Oberschenkel parallel. Bei der Fusslandung tritt der Fuss nicht vor, sondern unter dem Körper auf. Der Effekt: Die Füsse treffen weicher auf den Boden. Nehmen wir ausserdem kleinere Schritte, laufen wir auf den Fussballen. Der Laufstil ist so noch sauberer, da wir die Fersen entlasten.

So fällt das Laufen einfacher

Der richtige Laufstil schont nicht nur die Gelenke, er erhöht auch unsere Leistungen. Umso mehr Kraft wir mit unserer Haltung abfächern, desto mehr Antrieb gewinnen wir. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich das Lauftempo erhöht. Eine bessere Haltung bedeutet für uns einfach nur, dass uns der Sport einfacher fällt. Ist das Joggen keine körperliche Belastung mehr, können wir zufrieden die Bewegung in der freien Natur geniessen. Neben der Körperhaltung ist auch das Tempo entscheidend.

Weitere Artikel