Winterferien in der SchweizDie 14 besten Alternativen zum Skifahren

Wer nicht gern Ski fährt, muss deshalb nicht auf seine Winterferien verzichten. In vielen Wintersportgebieten finden Sie neben Skipisten unzählige andere Freizeitangebote für Ihr Winterabenteuer mit der ganzen Familie. Nutzen Sie zum Beispiel die Winterwanderwege oder machen Sie eine Pferdekutschfahrt.

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Familienleben.ch hat recherchiert, welche Alternativen die Wintersportgebiete zum Skifahren haben. Von Eisklettern bis Schneeschuhlaufen ist für jeden etwas dabei.

1 Schlitteln

An vielen Skiverleihstationen können Schlitten ausgeliehen werden. Bergbahnen transportieren auch Schlittenfahrer auf den Gipfel. Von dort folgen Sie den gekennzeichneten Markierungen zur Schlittelpiste. In vielen Wintersportgebieten werden auch Nachtschlittelabenteuer angeboten. Allerdings warnt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) vor der Gefahr, beim Schlitteln zu verunfallen. Vielfach werde die Geschwindigkeit unter- und das Fahrkönnen überschätzt, was zu Stürzen und Zusammenstössen mit schweren Folgen führt (Knochenbrüche, Kopfverletzungen). Damit man den Schlittelspass unbesorgt geniessen kann, gibt das bfu einige Tipps:

  • Tragen Sie hohe, feste Schuhe mit gutem Profil und geeignete Winterbekleidung.
  • Tragen Sie einen Schneesporthelm und Handschuhe.
  • Schlitteln Sie auf den markierten Wegen oder Hängen mit freiem Auslauf.
  • Fahren Sie sitzend (nicht liegend) und binden Sie Schlitten nicht zusammen.
  • Passen Sie die Geschwindigkeit Ihrem Können und den Verhältnissen an.
  • Schlitteln Sie nicht unter Alkoholeinfluss.

Kleine Kinder sollten zudem nur in Begleitung Erwachsener fahren.

Eine Alternative zum Schlitteln ist das Snow-Tubing, das Schlitteln mit grossen Reifen. Die Reifen können am Skilift ausgeliehen werden. Ein Lift bringt Sie in der Regel zum Ausgangspunkt und dann kann es losgehen.

2 Eislaufen

In vielen Wintersportgebieten finden Sie eine Eisbahn oder eine Eishalle, in der öffentliches Eislaufen angeboten wird. Die Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Eine Alternative zum Eislaufen ist Curling oder Eisstockschiessen. Fragen Sie in Ihrem Wintersportgebiet nach, ob die Eisbahnen etwas anbieten.

3 Winterwandern

Das Winterwandern ist besonders für Familien mit Baby geeignet. Packen Sie Ihr Kind dick im Tragetuch ein. Manche Wege sind auch so breit, dass Sie Ihr Kind in einem Schlitten hinter sich her ziehen können. In jedem Wintersportgebiet gibt es ausgeschilderte Winterwanderwege. Sie sind mit pinkfarbenen Wegweisern markiert, die über Standorte und Gehzeiten informieren. Vergessen Sie dabei nicht, sich und dem Kind die unbedeckten Hautstellen mit Sonnencreme einzureiben.

4 Baden

Wenn es draussen stürmt, regnet oder stark schneit, macht das Baden in einem Hallenbad oder einer Therme viel Spass. Suchen Sie nach einem Freizeitbad, dass eventuell eine Rutsche hat oder zumindest einen Nichtschwimmerbereich. Die schönsten Thermalbäder der Schweiz entdecken Sie hier.

5 Schneeschuhlaufen

Bei einer geführten Schneeschuhwanderung können Sie die schöne Winterlandschaft geniessen und erfahren nebenbei Wissenswertes zum Wintersportgebiet. Für eine Wanderung mit Schneeschuhen benötigen Sie warme Kleidung, die atmungsaktiv ist, denn es kann schon einmal anstrengend werden. Wanderschuhe, die wasserdicht sind, sind ebenfalls ratsam. Wenn Sie an einer geführten Wandertour teilnehmen, werden Schneeschuhe und Skistöcke gestellt. Mit älteren Kindern können Sie auch eine geführte Schneeschuhtour über einen Gletscher unternehmen.

6 Pferdekutschfahrt unternehmen

Gemütlich ist eine Kutschfahrt mit Pferden. Geniessen Sie die Winterlandschaft und entspannen Sie vom hektischen Alltag.

Ein Hundeschlittenrennen ist für die ganze Familie ein Abenteuer. Foto: iStockphoto, Benoit Rousseau, Thinkstock

7 Husky- und Hundeschlitten fahren

Nicht ganz preiswert, dafür aber ein echtes Erlebnis sind Fahrten mit dem Hundeschlitten oder Abenteuer mit Huskys. Sie lernen in der Regel zunächst die Tiere kennen, bevor die rasante Fahrt auf dem Schlitten losgehen kann.

8 Iglu bauen

In einigen Wintersportgebieten können Sie einen Iglu-Kurs buchen. Sie lernen aus Schnee, eine Hütte zu bauen. Wer mag, kann anschliessend noch bei einem Feuer sowie bei Tee und Glühwein den Abend geniessen oder sogar im Iglu übernachten.

9 Eisgrotte besuchen

Bestaunen Sie die Eiskristalle in einer Eishöhle und erleben Sie die unterirdische Welt des Schnees. Eisgrotten finden Sie zum Beispiel bei Engelberg und Saas-Fee.

10 Kinderprogramm nutzen

In den Wintersportgebieten wird ein grosses Kinderprogramm geboten. Das reicht von Basteln, Backen, bis hin zu Märchen hören und Kinderkino. Erkundigen Sie sich in den Touristenzentren nach den aktuellen Winterangeboten für Ihre Kinder.

11 Freizeitzentren besuchen

Wer genug vom Schnee draussen hat, kann ein Freizeitzentrum aufsuchen. Es bieten sich verschiedene Sportmöglichkeiten wie Klettern, Fitness, Tischtennis oder Bowling für Familien an.

12 Eisklettern

Mit älteren Kindern können Sie einen Eiskletterkurs buchen. Sie werden in die Sicherungstechnik eingeführt und können anschliessend Ihre Geschicklichkeit testen. Meist dauern diese Kurse mehrere Tage.

13 Mit Fackel- oder Laternen wandern

Kaufen Sie sich für die ganze Familie Fackeln oder farbige Laternen. Am Abend können Sie dann mit den Fackeln oder den Laternen durch den Wald spazieren.

14 Lawinenkurs besuchen

Bei einem Lawinenkurs erfahren Sie alles Wissenswerte zu Lawinen und Sicherheit im Schnee. Gerade für ältere Kinder und Erwachsene, die gern abseits der Piste unterwegs sind, ist dieser Kurs sehr nützlich. Sie lernen mehr über den Schneedeckenaufbau, Gefahrenzeichen zu erkennen und das Gelände zu beurteilen.

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