Pixel

Honeymoon-Zystitis Blasenentzündung nach dem Sex: So kannst du sie vermeiden

Promo: Ob nach dem One-Night-Stand oder mit dem Partner: Das Letzte, was du nach einer heissen Nacht willst, ist eine Blasenentzündung. Leider sind Frauen besonders anfällig für eine Harnwegsinfektion. Fünf Tipps, die das Risiko minimieren.

Mann und Frau im Bett
Sexuell aktive Frauen erleiden besonders oft eine Blasenentzündung. © beorm / Getty Images

Blasenentzündung nach dem Sex: Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Honeymoon-Zystitis bezeichnet umgangssprachlich eine Blasenentzündung, die in Folge vom Geschlechtsverkehr auftritt. Mehr
  • Symptome der Blasenentzündung sind Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, trüber Urin sowie krampfartige Schmerzen im Unterbauch. Mehr
  • Man kann die Honeymoon-Zystitis aber vermeiden. 5 Tipps
  • E. coli Bakterien aus dem Darm sind zu 80 - 90 % die Auslöser einer Blasenentzündung. Beim Sex können diese durch die Reibung einfacher in die Harnwege gelangen. Mehr

Nach dem Liebesspiel liegt ihr euch kuschelnd in den Armen. Aufstehen und aufs Klo zu gehen droht den magischen Moment zu unterbrechen – doch genau das solltest du tun. Zumindest, wenn du keine Blasenentzündung bekommen willst. Denn vor allem Frauen bekommen nach dem Sex schnell eine Blasenentzündung, genannt Honeymoon-Zystitis oder auch Flitterwochenkrankheit. So vermeidest du die Blasenentzündung und hast bald wieder Liebeslust statt Blasenfrust.

Was unterscheidet die Blasenentzündung von einer Honeymoon-Zystitis?

Die Honeymoon-Zystitis ist eine akute Blasenentzündung, die häufig bei sexuell aktiven Frauen auftritt. Es gibt keinen Unterschied zur Blasenentzündung, die Honeymoon-Zystitis deutet lediglich auf die Ursache der Infektion hin.

Good to know: Der Name Honeymoon-Zystitis beruht schlicht auf der veralteten Annahme, dass Frauen erst in den Flitterwochen Sex haben. Eine Honeymoon-Zystitis kann also generell bei allen sexuell aktiven Frauen entstehen.

Symptome der Blasenentzündung

  • Brennen beim Wasserlassen
  • Häufiger Harndrang
  • Trüber Urin
  • Krampfartige Schmerzen im Unterbauch

Wann du zum Arzt gehen solltest

Eine Blasenentzündung ist in der Regel nach drei bis vier Tagen überstanden, wenn sie richtig behandelt wird. Handelst du nicht, kann sich die Entzündung bis zu den Nieren ausbreiten. Wenn du trotz Behandlung auch nach vier Tagen Symptome hast, Fieber bekommst oder dein Urin rötlich wird, solltest du dringend ärztlichen Rat suchen.

So beugst du einer Honeymoon-Zystitis vor

Nach dem Sex immer Wasserlassen

Wenn du nach dem Liebesspiel auf die Toilette gehst, spülst du Bakterien aus, die sonst zu einer Blasenentzündung führen können. Deshalb solltest du nicht kuschelnd einschlafen, sondern innert 15 Minuten nach dem Sex Wasserlassen. Und auch beim Abwischen gilt: Immer von vorne nach hinten, damit keine Bakterien aus der Analregion in die Scheide transportiert werden.

Tagsüber viel trinken

Dein Körper braucht Flüssigkeit. 1,5 Liter Wasser pro Tag solltest du deshalb mindestens zu dir nehmen. Wer viel trinkt, pinkelt viel und das spült Keime und Bakterien hinfort. Vor allem ungesüsster Tee und Wasser werden empfohlen, denn viel Zucker kann die Harnwege strapazieren. Bei Anzeichen einer Blasenentzündung oder zur Prävention kannst du zum Medizinprodukt FEMANNOSE® N greifen. Dieses schwemmt E. coli Bakterien aus der Blase und verhindert, dass sie sich ausbreiten oder anhaften können.

Nicht mit der Intimhygiene übertreiben

Wer es mit der Reinigung im Intimbereich übertreibt, ist anfälliger für Infekte und läuft Gefahr, eine wiederkehrende Blasenentzündung zu bekommen. Von Intimlotionen und Waschgels ist generell abzuraten, da du damit die natürliche Scheidenflora aus der Balance bringst. Es reicht, wenn du deine Vulva einmal pro Tag mit warmem Wasser ausspülst.

Nicht von anal zu vaginal wechseln

Da in 80 - 90 % der Fälle E. coli Bakterien aus dem Darm für die Blasenentzündung verantwortlich sind, solltet ihr nicht erst analen und dann vaginalen Geschlechtsverkehr ausüben. Das gilt auch für Toys und Finger. Am besten benutzt ihr für Analsex immer ein Kondom und wechselt das, bevor ihr zu vaginalem Sex übergeht.

Kondome benutzen

Kondome können dich vor einer Blasenentzündung schützen, da keine Bakterien von deinem Partner in deinen Intimbereich gelangen. Diaphragmas in Kombination mit Spermiziden hingegen können die Wahrscheinlichkeit, dass du an einer Honeymoon-Zystitis erleidest, erhöhen. Auch Hormonschwankungen infolge von hormonellen Verhütungsmethoden können eine Blasenentzündung tendenziell eher begünstigen.

Risikofaktoren für die Honeymoon-Zystitis

  • Falsche und übertriebene Intimhygiene
  • Verhütung mit Diaphragma und Spermiziden
  • Wechselnde Sexualpartner (fremde Bakterien für das Immunsystem)
  • Wechseljahre und Schwangerschaft

Warum bekommt man nach dem Sex oft eine Blasenentzündung?

Mann und Frau im Bett
Aus Liebeslust wird Blasenfrust. © Getty Images / eclipse_images

Die Reibung der Geschlechtsteile und der Austausch von Körperflüssigkeiten während der sexuellen Aktivität können Schleimhäute reizen und sogar minimale Risse verursachen. Dadurch haben Keime ein einfaches Spiel. Die E. coli Bakterien, die sich im Darm, am Darmausgang und am Übergang zur Vagina befinden, gelangen durch die Bewegung beim Sex einfacher in die Harnröhre. Von dort wandern sie in die Blase und können eine Infektion auslösen.

Deshalb sind Frauen öfter betroffen

Wegen der Anatomie leiden vor allem Frauen an Blasenentzündungen. Denn ihre Harnröhre ist recht kurz, was ermöglicht, dass Bakterien zur Blase «aufsteigen» können. Die Harnröhre ist bei Frauen etwa 2-4 cm lang, bei Männern im Schnitt immerhin 17 cm. Die Infektion wird bei Männern durch die lange Harnröhre erschwert, kommt aber gelegentlich auch vor. Falsche Intimhygiene oder häufig wechselnde Sexualpartner können zusätzlich das Immunsystem herausfordern und bergen ein erhöhtes Risiko für eine wiederkehrende Blasenentzündung.

FEMANNOSE ® hilft akut und präventiv

Logo Femannose
Logo Femannose © Zvg

Das Produkt FEMANNOSE®N dient der Behandlung und Prävention von Blasenentzündungen sowie anderen unkomplizierten Harnwegsinfekten. Das Medizinprodukt ist vegan, glutenfrei, laktosefrei und damit gut verträglich. Bei Symptomen einer Blasenentzündung wirkt FEMANNOSE® N rasch nach der Einnahme. Mehr Informationen bekommst du hier.

Mehr dazu