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Immer schön langsamSo geht Blümchensex richtig

Schnell und hart kann jeder. Um auf die sanfte Weise in Ekstase zu geraten, braucht es mehr. Blümchensex gilt nicht umsonst als Königsdisziplin des Liebesspiels. Doch wer sie beherrscht, wird süchtig. Die besten Tipps für soften Sex.

Bluemchensex: Tipps für sanften Sex

Blümchensex klingt spiessig. Und langweilig. Wer sich richtig guten Sex wünscht, hat buntere Bilder im Kopf. Von verschwitzen Körpern und wilden Ekstasen. Und er hat Recht damit. Wilder Sex ist eine Wucht. Aber: Er ist auch ziemlich austauschbar. Schnell und heftig kann jeder. Dafür muss man sich weder gut kennen, noch wirklich tief fallen lassen.

Blümchensex: Hingabe pur

Bei Blümchensex sieht das anders aus. Hier geht es nicht um ein möglichst spektakuläres Porno-Programm, sondern um wahre Intimität. Es geht um Sex, der nicht nur den Körper, sondern auch die Seele berührt. Blümchensex klingt vielleicht nach einem niedlichem Teenie-Flirt, zielt aber eigentlich auf wirklich erwachsene Hingabe ab. Er ist für Menschen gemacht, die miteinander und ineinander verschmelzen wollen. Ohne Spielchen. Ohne Show. Ohne jegliche Hüllen.

Was ist Blümchensex?

Blümchensex lebt von Berührungen, die tief unter die Haut gehen. Er verträgt keine Hektik und braucht oft nicht mal eine heftige Stimulation, um zu wirken. Auch geht es beim Blümchensex nicht um den einen schnellen Höhepunkt, sondern um eine Innigkeit, die jede noch so kleine Berührung zum Erdbeben werden lässt.

Wie geht Blümchensex?

Für Blümchensex (auch Vanillasex genannt) gibt es keinen Fahrplan und auch keine Stellungsanleitungen. Fakt ist nur: Blümchensex hat Zeit. Vertrauen und Intimität entstehen schliesslich nicht auf Knopfdruck. Beim Blümchensex geht es vielmehr darum, sich wirklich fallen zu lassen.

Der Partner soll erfahren, was uns wirklich berührt – nicht nur körperlich, sondern vor allem mental. Denn erst dort, wo wir uns nicht mehr hinter Stellungen oder «Schema F» verstecken, beginnt die eigentliche Hemmungslosigkeit. Daher gilt: Nehmt euch Zeit für Berührungen. Und Gespräche. Erzählt euch eure Wünsche und Fantasien. Schaut euch in die Augen. Und wie gesagt: Lasst euch Zeit. Blümchensex muss wachsen.

Für wen ist Blümchensex geeignet?

Frisch verliebte Paare lernen sich im Bett gegenseitig kennen. Blümchensex entspricht genau ihrem Wunsch nach Innigkeit und Romantik. Doch das heisst nicht, dass die softe Nummer in einer Langzeitbeziehung nicht funktioniert. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Paare, die sich in und auswendig kennen, sind eigentlich Blümchensex-Profis – nur nehmen sie sich im Alltag oft zu wenig Zeit dafür. Versucht es mal wieder.

Konzentriert euch auf euren Partner, verschmelzt wieder mit ihm und geniesst die Schmetterlinge, die durch die Blümchen im Bett magisch angezogen werden. Worauf also noch warten? Das passende Timing gibt es nicht; man macht es einfach!

Blümchensex: Tipps für mehr Flower Power im Bett

  • Augen auf: Blümchensex will Körper und Seele gleichermassen berühren. Und letztere erkennt man am besten, wenn man sich oft und tief in die Augen sieht.
  • Dirty Talk: Blümchensex ist nicht steril. Im Gegenteil: Sprecht aus, was ihr euch wünscht und wollte. Ohne Hemmungen!
  • Immer schön langsam: Schnelle Bewegungen sind heftig, lassen uns aber die Details nicht spüren. Blümchensex ist langsam. Nehmt euch Zeit und drosselt das Tempo beim Liebesspiel als solches.
  • Körperkontakt: Je mehr Hautkontakt ihr beim Blümchensex habt, desto besser. Durch intensives Kuscheln schüttet der Körper das Wohlfühl-Hormon Oxytocin aus.
  • Seid ehrlich: Die typischen Stellungen und Szenarien eines Soft-Pornos nachahmen zu wollen, macht keinen Sinn. Wirklich intimer Sex funktioniert nur, wenn man wirklich man selbst ist. Traut euch ruhig. Erst diese Ehrlichkeit macht die Sinnlichkeit aus.

Titelbild: Unsplash

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