SchlafgewohnheitenFrauen und Männer träumen nach Klischees

Frau und Mann sind grundsätzlich anders, das ist wohl kein Geheimnis. Dass sich die Geschlechter auch grundsätzlich in ihren Schlafgewohnheiten und beim Träumen unterscheiden, allerdings schon. Eine neue Studie erklärt jetzt, weshalb Frauen anders mit Träumen umgehen als Männer.

Schlafgewohnheiten: Frauen und Männer träumen nach Klischees

Wenn sich Männlein und Weiblein abends ins Bett legen, dauert es meist nicht lange, bis er eingeschlafen ist, zu schnarchen beginnt und in seinen Träumen gerade ein Victorias Secret Model eine private Show für ihn hinlegt. Sie hingegen wälzt sich von einer Seite zur anderen und träumt – wenn sie dann endlich eingeschlafen ist – von den neuesten Louboutin Schuhen.

Ein Klischee? Nein, schreibt «Spiegel online», denn  kürzlich haben Mediziner und Schlafforscher auf dem «Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde» eine neue Studie vorgestellt, die belegt, dass Geschlechter-Klischees auch beim Träumen stimmen.

Frauen sprechen über Träume, Männer nicht

Dass Männer eher von Sex und physischer Aggression träumen und sich Träume von Frauen eher um Kleidung und Haushaltsobjekte drehen, hat bereits eine Studie in den sechziger Jahren ergeben. Neu ist hingegen, dass sich Frauen durch Einschlafprobleme und das ständige Aufwachen zwischendurch häufiger an ihre Träume erinnern und diese auch mit der Familie teilen.

Weshalb das so ist, lässt sich mit der «Traumsozialisation» erklären. So soll der Umgang mit Träumen in der Familie stark auf die Kinder abfärben, denn Väter sprechen zwar mit ihren Söhnen über Träume, nicht aber mit den Töchtern. Wobei Mütter mit beiden über Träume sprechen. Männlein und Weiblein sind eben grundsätzlich unterschiedlich gestrickt – auch in ihren Schlafgewohnheiten.

Text: Yvonne Lichtsteiner

Mehr dazu
Meistgelesene Artikel