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PlaydateSex nach Termin: Warum so viele darauf schwören

Bevor gar nichts mehr läuft, versuchen wir es lieber mit Sex nach Termin. Was es bringt? Viel mehr als einen Orgasmus. Nämlich eine Beziehung, die von Freude, Feuer und Romantik lebt. Sex muss nämlich nicht immer spontan sein, um gut zu sein.

Sex nach Termin mit dem Partner

Sex nach Termin klingt spiessig und ziemlich unromantisch. Fakt ist aber, dass wilder Spontan-Sex im alltäglichen Beziehungsleben selten ist. Dass zwei Menschen, die sich seit Jahren vertraut sind und täglich zwischen Beruf, Stress und Haushalt funktionieren, zur gleichen Zeit unbändige Lust aufeinander haben, hat selten etwas mit der Realität zu tun.

Sex ist (fast) nie spontan

Stellen wir noch eine gewagte These auf. Nämlich, dass Lust und Spontanität einfach nichts miteinander zu tun haben. Fast jeder denkt bei seiner Wunschvorstellung nach wildem, romantischem Sex an die Anfänge seiner Beziehung. Damals, als der Sex noch prickelnd, aber deshalb noch lange nicht spontan war.

Erinnern wir uns genau, waren die Dates damals nämlich nicht zufällig, sondern minutiös vorbereitet. Wir haben uns verabredet, geduscht und gestylt, sexy Unterwäsche angezogen, Musik aufgelegt und geflirtet. Was ist daran bitte spontan? Prickelnd ist es dennoch allemal – Grund dafür ist unter anderem die Vorfreude. Und um genau diese geht es auch beim Sex nach Termin.

Sex nach Termin: Darum geht es wirklich

Beim geplanten Tête-á-Tête geht es in erster Linie nicht um den schnellen Orgasmus. Es geht um Nähe, Gemeinschaft, Liebe, Entspannung und Beziehungspflege. Paare, die Sex vereinbaren, haben sich oft ein wenig verloren und versuchen sich über körperliche Nähe wieder zu finden. Tatsächlich kann es sich die ersten Male befremdlich anfühlen, sich zum Sex zu verabreden. Vielleicht würde man auch lieber in der Komfortzone hocken bleiben und gemeinsam Netflix gucken. Doch wenn der Termin steht, dann steht er. Und so abgedroschen es klingt: Appetit kommt beim Essen!

Sex vereinbaren: Gut geplant ist halb gekommen

Sexplanung mag konstruiert sein, dient aber letztlich dazu, die Lage im Bett zu entspannen. Die Angst zu versagen, der Druck zu Kommen oder Furcht vor einer Abfuhr muss niemand mehr haben. Immerhin steht der Termin und wird ab sofort regelmässig wiederholt. Alles, was man tun muss, ist sich darauf einzulassen.

Und dann heisst es nur noch: Übung macht den Meister. Das ist übrigens auch das, was Paare berichten, die Sex zum regelmässigen Kalender-Date gemacht haben. Er wurde von Mal zu Mal besser. Und das Beste daran ist eben die Vorfreude. Das Kribbeln im Bauch, die Fantasie und die Romantik, sich wieder aufeinander zu freuen – fast wie beim ersten Date. Vielleicht solltet ihr es einfach mal versuchen!

Titelbild: Wevibe/Unsplash

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