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Was ist sexy?Wir wissen und verraten es!

Ist es das Silikon im Busen oder das Collagen in den Lippen? Machen laszive Augenaufschläge sexy oder erotisiert ein verlegenes Kichern? Wir sagen: Nichts davon macht sexy.

Sexyness will gelernt sein!

Man kann sich den Busen vergrössern wie Pamela Anderson, die Haare föhnen wie Jennifer Aniston oder trainiert sein wie Cameron Diaz und ist am Ende noch immer nicht sexy. Weil man nämlich nicht Pam, Jenny oder Cameron ist. Merke: Sexyness hat nichts mit Kopieren zu tun. Und auch nichts mit Modelmassen oder einem Riesen-Busen. Das ist ja das Gute. Sexyness bedeutet kein Schuften und keine Perfektion, sondern Authentizität und Natürlichkeit. Klingt logisch, aber auch ein bisschen vage vielleicht. Daher kommt hier eine Anleitung wie sie natürlich sexy wirken.

Weiblich sein!

Der Psychologe Hans Eysenck hat eine erotische Frau einmal kurz und bündig definiert – als «nicht männlich». Das Auge reagiere auf die körperlichen Unterschiede der Geschlechter. Demnach sind all jene Körperteile der Frau, die sich am meisten vom männlichen Körper unterscheiden, am erotischsten. Weibliche Reize müssen dabei nicht gross oder auffällig sein, um ins Auge zu fallen. Jede Frau ist weiblich. Zeigen Sie es!

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Weniger ist mehr!

Trauen Sie sich mehr zu und trauen Sie sich das auch zu zeigen. Deshalb muss man aber nicht auf Silikon und hautenge Hüllen setzen. Im Gegenteil: Betonen Sie Ihr Decolletée, die Beine oder Schultern – jedoch niemals alles zusammen. Sinnlichkeit hat nämlich viel mit Fantasie zu tun. Je mehr Raum für Mutmassungen bleibt, desto besser. Wer seine Reize sprichwörtlich auf den Tisch legt, wirkt unsexy. Abgesehen davon fühlt man sich automatisch selbstsicherer, wenn man kleine Makel kaschieren kann.

Imperfektion imponiert

Perfekt symmetrische Körper und Gesichter sind hübsch anzusehen, aber meist nicht aufregend. Sexyness hat aber jede Menge mit Auf- und Erregung zu tun. Oft sind es die kleinen Fehler, die den Reiz ausmachen. Vermeintliche Makel wie eine winzige Zahnlücke oder die einen Tick zu gross geratene Nase machen Menschen gerade interessant. Perfektion dagegen ist zu glatt, um daran hängen zu bleiben. Wenn sie durchbrochen wird, kommt der Kick. Stehen Sie zu Ihren Makeln. Das ist sexy.

Machen Sie sich nicht zum Fashion-Victim

Klingt hart, ist aber wahr: Mode ist oft nur Verkleidung, hinter der sich Verkrampftheit und Unsicherheit verbergen lassen. Wichtiger als fashion-technische Angesagtheit ist bei der Wahl Ihres Outfits der Wohlfühleffekt. Wer sich in seinen Klamotten gut fühlt, ist entspannt und damit ganz von allein erotisch. Denn Gelassenheit ist sexy.

Sinn für Eigensinn

Individualität ist sexy. Menschen, die ihren eigenen Weg suchen, gelten als eigensinnig. Aber genau das macht ihren Charme aus. Auch, auf die Gefahr hin, ein bisschen neben der Spur zu laufen: Wagen Sie es, eine eigene Meinung zu haben. Zu sich selbst zu stehen. Anders zu sein. Das können Kleinigkeiten sein: Vielleicht sehen Sie liebend gern Zeichentrickfilme oder Tragen zum Schlafen Boxershorts. Wenn Sie es gern tun, ist es sexy.

Haltung bewahren!

Je anmutiger die Bewegung und stolzer die Haltung, desto attraktiver die Erscheinung. Lassen Sie sich also nicht hängen. Auch durch regelmässige Balance-Übungen aus Pilates, Yoga und Tai Chi verbessert man seine Position. Tipp: Je fester und definierter die Taille ist, desto femininer wirkt die Figur. Trainieren Sie hierfür vor allem die schräge Bauchmuskulatur.

Grazile Gesten

Sexiness ist nicht trampelig, sondern anmutig. Ebenso sollten ihre Bewegungen ausfallen. Gehen Sie elegant und langsam, trete Sie leise auf. Geschmeidigkeit ist Weiblichkeit. Gehetzte Schritte, lautes Trampeln und grobe Handbewegungen sind nicht sexy.

Humor ist hinreissend

Fröhlichkeit ist ansteckend. Ein Lachen erzeugt bei anderen ebenfalls ein Lachen. Probieren Sie es ruhig aus. Denn ein Lächeln ist ohnehin der erste Schritt für einen netten Flirt. Sexy ist, wer stets mit einem leichten – Achtung: nicht künstlichen – Lächeln durch die Welt geht. Das wirkt übrigens nicht nur auf andere, sondern auch auf einen selbst. Wer lächelt, fühlt sich besser und strahlt das auch aus. Ein verdammt sexy Teufelskreis, oder?

Foto: Ron Chapple Studios

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