Kinderkosten: Mit diesen 5 Tipps können Eltern viel sparen

Familienferien müssen nicht teuer sein. Die besten Spartipps.

Schöne Familienferien müssen nicht teuer sein. Bild: pexels.com

1 Gebrauchte  und überlegte Baby-Erstausstattung

Junge Eltern stehen zudem vor einer weiteren Finanzhürde: Der Markt umwirbt sie mit so vielen Dingen, die vermeintlich essentiell sind, um ein Kind (und vor allem ein Baby) zu betreuen. Dabei ist vieles davon wirklich nicht nötig.

Unerfahrene Eltern könnten sich beispielsweise von Freunden aufklären lassen, was wirklich gebraucht für ein Baby wird. (Oder diesen Artikel lesen: Welche Babyprodukte man wirklich für das erste Kind braucht).

Zudem müssen viele Dinge nicht neu und teuer erworben werden. Es gibt online viele gute Baby- und Kinderbörsen, in denen günstige Gebrauchtgegenstände zu kaufen sind. Auch unter Freunden oder auf Kinderflohmärkten lassen sich Schnäppchen erstehen.

Insbesondere Babykleidung, Kinderwagen, Autositz, Kinderstuhl, Babybett lassen sich günstig und im guten Zustand gebraucht besorgen oder ausleihen. Und eine Menge an  Babyprodukte wie beispielsweise Stubenwagen

2 Selber kochen statt Fertiggerichte

Das fängt beim Babybrei an und hört bei der Familienpizza auf. Selber kochen ist um einiges günstiger und in der Regel auch gesünder, da weder versteckte Zuckerfallen lauern noch Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker nötig sind. Wer bei Früchten und Gemüsen vor allem Lebensmittel einkauft, die Saison haben, Mahlzeiten etwas voraus plant und Reste gut verwertet, kann noch mehr sparen.

3 Fremdbetreuung von der Steuer absetzen

Was viele nicht wissen, Eltern können die nachgewiesenen Kosten für die Fremdbetreuung ihrer Kinder durch Babysitter, Tagesmütter oder Kindertagesstätten bis zu einem maximalen betrag von jährlich rund 10 000 Franken steuerlich geltend machen.

Und abgesehen von all den vielen Spar-Tricks gibt es im Leben etwas mit Kindern, dass man ansonsten für Geld nicht kaufen kann: Diese fröhliche Lachen, die grossen, ehrlichen Augen und diese unendliche Liebe zwischen Eltern und Kind kosten nichts, sind aber das Wertvollste unseres Lebens.

4 Glamping statt Familienhotel

Mit den Kindern werden Ausgänge oder Reisen teurer – und für viele Familien damit auch seltener. Dabei lässt sich bei den Ferien besonders gut sparen, wenn man vom Hotel oder der Fewo auf den Campingplatz umzieht.

Stichwort Glamping. Auf Campingplätzen gibt es immer luxuriösere Angebote für Camper oder Mobile Homes, die zwar nicht ganz so solide gebaut und komfortabel eingerichtet sind wie ein Hotel oder manche schicke Ferienwohnung inklusive Pool, aber oft bedeutend günstiger und alles haben, was man braucht. Vor allem beste Gesellschaft, Natur und Unterhaltung für die Kinder. Und noch ein Tipp für Familien. Wer früher bucht, zahlt wirklich weniger.

5 Versicherungsfranchise weise wählen

Wer die Franchisehöhe geschickt bestimmt, kann viel sparen. Mittlere Franchisegebühren von 500 bis 100 Franken lohnen sich oft nicht. Am besten schneidet man mit einer möglichst hohen Franchise von 2500 Franken bei zu erwartenden Gesundheitskosten von bis zu 1800 Franken ein oder man wählt eine möglichst tiefe Franchise um 300 Franken, wenn man weiss, dass grössere Behandlungen anstehen.

Weiter sparen kann man, wenn an die Wahlfranchise geschickt mit Versicherungsmodellen wie Versicherungsmodellen wie Hausarzt, HMO oder Telmed kombiniert. Mehr Info zum Ceispiel via Comparis.

6 Landleben

Wer Kinder hat und in der Stadt wohnt, wird sich früher oder später fragen: lohnt sich das eigentlich noch? Wenn man diese Frage mit Nein beantworten kann, lohnt sich dagegen der Umzug aus der City oft finanziell. Wer Beispielsweise von Zürich nach Winterthur oder in die Vorstadtgegenden zieht, kann monatlich bis zu 1000 Franken Miete einsparen.

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