What the finance 46 % der Frauen haben keinen finanziellen Notfallplan

Frauen verdienen weniger Geld, übernehmen öfter kostenlose Care-Arbeit in der Familie und sind häufiger von Altersarmut betroffen. Darum ist es umso wichtiger, sich früh mit Finanzthemen zu beschäftigen. Eine Studie zeigt, dass sich Frauen immer mehr mit Geld befassen, aber es noch viel Optimierungsbedarf gibt.

Eine Frau sitzt vor ihrem Laptop
Eine Frau sitzt vor ihrem Laptop © cottonbro / pexels

Die Plattform SmartPurse hat es sich zur Mission gemacht, Frauen in Finanzthemen zu unterstützen. In einer Umfrage wurden Frauen nun befragt, wie sie mit Geld umgehen. 2500 Frauen, grösstenteils aus der Schweiz und aus Grossbritannien, nahmen über einen Zeitraum von drei Jahren an der Studie teil.

79% der Frauen wissen gut oder sehr gut, was ihre Arbeit wert ist und wie viel ihr Vermögen beträgt. Trotzdem gibt es auch viele Baustellen beim Thema Frauen und Finanzen. 57 % gaben an, dass sie keinen Plan für ihre Pensionierung haben. 46 % sagten, dass sie nicht für unerwartete Situationen und Lebensereignisse finanziell abgesichert sind, also keinen Notfallgroschen haben. 63 % der Frauen erklärten, das liege daran dass sie von Investment und Aktien zu wenig Ahnung hätten.

Pandemie steigert Bewusstsein für Finanzen

Sichtbar wird auch, dass Frauen seit Ausbruch der Coronapandemie ein stärkeres Bewusstsein für ihre Finanzen entwickelt haben. 50 % sind jetzt daran interessiert, zu investieren. 69 % der Frauen wünschten, sie hätten ihre Ersparnisse früher investiert. Denn auch hier gibt es einen Gap zwischen Männern und Frauen. Die von den Pensionskassen ausbezahlten Kapitalleistungen sind für Männer 2.5 Mal so hoch wie für Frauen. Dabei kann es schon viel bewirken, wenn Frauen früher anfangen, zu investieren. Also ran an die Finanzen: Zeig's deinem Geld. Mehr Infos findest du auf SmartPurse.

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