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Geht gar nicht Das steckt hinter dem toxischen Dating-Trend «Roaching»

Roaching ist ein besonders fieses Dating-Habit. Hierbei wird nämlich mit Gefühlen gespielt. Zweisamkeit, Sex, Zuneigung – all das bekommen Betroffene von ihrem Partner, doch damit sind sie nicht allein. Roacher haben viele Liebespartner parallel, doch schweigen darüber.

Eine Frau kuschelt sich an einen Mann
© cottonbro / pexels

Dating ist im 21. Jahrhundert gar nicht so einfach. Ghosting (eine Person reagiert einfach nicht mehr auf Nachrichten), benching (eine Person wird warm gehalten) und breadcrumbing (du bekommst Nachrichten immer häppchenweise, wenn du die Person eigentlich schon fast vergessen hast) lässt viele gebrochene Herzen zurück. Der neue Dating-Trend heisst «Roaching» – und auf den können wir getrost verzichten.

Roaching hat seinen Namen aus dem Englischen und leitet sich von cockroache (Kakerlake) ab. Kakerlaken vermehren sich schell im Verborgenen, und ein Roacher hat viele Sexualpartner im Verborgenen. Der Trick: Beim Daten ist der Roacher fürsorglich, liebevoll und lässt dich glauben, dass ihr eine feste Beziehung habt. Nur tut er das eben nicht nur bei dir, sondern hat viele Partner und Partnerinnen im Verborgenen. Wird der Roacher konfrontiert heisst es dann, man hätte ja nie die Beziehung als monogam definiert.

Wie wehrt man sich gegen Roaching?

Schnell kann man sich in einer solchen Roaching-Situation wiederfinden. Da hilft es nichts, sich die Sache schön zu reden. Wer eine feste monogame Beziehung wünscht, sollte das klar kommunizieren. Solange der potenzielle Roacher nicht auch noch ein notorischer Lügner ist, wird euch schnell klar, dass ihr kene gemeinsame Zukunft habt.

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