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Safe Space Die Schweiz gehört zu den weltweit sichersten Ländern für Frauen

Eine Untersuchung hat ergeben, dass wir in einem der sichersten Ländern für Frauen leben. Das liegt an den hohen Bildungschancen, an der Sicherheit und an der Gerechtigkeit in der Schweiz. In vielen Ländern hat sich die Situation enorm gebessert. Afghanistan hingegen ist sehr viel unsicherer geworden, als noch letztes Jahr.

Eine Collage von gezeichneten Frauen
Eine Collage von gezeichneten Frauen © Getty Images / Angelina Bambina

Ein Bericht des Georgetown Institute for Women, Peace and Security zeigt, welche Länder auf der Welt für Frauen am sichersten sind. Betrachtet wurden drei grosse Kriterien. Als erstes die Inklusion, also Bildung, Repräsentation, Karriere und der finanzielle Status. Das zweite Kriterium ist die Gerechtigkeit, sprich Sexismus, diskriminierende Normen, und ob es diskriminierende Gesetze gibt, die Frauen unrecht tun. Das letzte Kriterium ist die Sicherheit für Frauen. Darunter fallen häusliche Gewalt, organisierte Kriminalität sowie Sicherheit innerhalb der Community.

Bewertet wurde anhand einer Skala von 0-1. Am besten schneidet Norwegen mit einem Sicherheitsindex von 0,922 ab. Die Schweiz schafft es mit 0,898 auf Platz 6 der sichersten Länder weltweit, Deutschland klettert auf Rang 11 mit 0,880. Die vereinigten Staaten schaffen es mit 0,861 nur auf Platz 22.

Lage für Frauen in Afghanistan hat sich verschlechtert

Im mittleren Osten und in Nordafrika glauben viele Männer noch immer, es sei inakzeptabel dass Frauen arbeiten gehen. Latainamerika schneidet bei der Sicherheit in der Community schlecht ab. Seit der Index 2017 ins Leben gerufen wurde, hat sich die Lage für Frauen in Afghanistan um 28 Prozent verschlechtert. Die organisierte Kriminalität ist höher, die Sicherheit innerhalb der Community gering und auch die Bildungsaussichten für Frauen sind schlecht, seitdem der Taliban die Macht in Afghanistan übernommen hat.

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