Ranking Studie zeigt: Diese Städte sind am queerfreundlichsten

Wie viele Bars gibt es, wie ist die Community aufgestellt und wie teuer sind Ferien in der Stadt? Die Plattform Holidu hat europäische Städte auf den Prüfstand gestellt und verrät nun, welche Städte LGBTQ+ freundlich sind.

London Eye
© Lola Kulagina / Pexels

Wie queerfreundlich ist Europa? Die Reiseplattform Holidu hat nach verschiedenen Kriterien geprüft, in welchen Städten Menschen der LGBTQ+-Community die besten Ferien verbringen können. Überprüft wurde, wie viele Hashtags in Bezug auf Pride gepostet wurden (um zu sehen wie gross die Community ist), wie viele LGBTQ-freundliche Bars es gibt, wie teuer und wie gut vernetzt die Stadt ist. Zudem wurde auch der LGBTQ-Gleichheitsindex, der den Stand für Gesetze und Freiheiten für queere Personen, berücksichtigt.

Insgesamt wurden 50 europäische Orte verglichen. Schweizer Städte schaffen es nicht in die Top 10. Bern rankt auf Platz 22, Lausanne auf 31 und Zürich kommt nur auf Platz 32. Diese fünf Städte sind besonders LGBTQ+ friendly.

London – Grossbrittannien

Die queerfreundlichste Stadt befindet sich im Vereinigten Königreich. London punktet mit grosser LGBTQ+ Community, einer breite Auswahl an Clubs und Bars und einem perfekten Verkehrsnetz. Auch in punkto Gleichberechtigung liegt London ganz vorne und erreicht 8,2 von 10 Punkten. Doch London hat seinen Preis, eine Nacht in der britischen Hauptstadt kostet im Juni durschschnittlich 254 Franken.

Berlin – Deutschland

Im Vergleich zu London ist eine Nacht in Berlin wesentlich günstiger (im Schnitt 143 Franken im Juni). Die deutsche Hauptstadt ist etwa gleich gut vernetzt wie London und punktet mit etwa 60 queerfreundlichen Bars und Clubs. Ausserdem ist die Community auf Social Media stark vertreten.

Hamburg – Deutschland

Hamburg überzeugt vor allem mit der Erreichbarkeit. Ausserdem hat die Hansestadt eine Fülle an Bars und Clubs für queere Personen. Bei der Sichtbarkeit auf Social Media schneidet Hamburg jedoch im Ranking schlechter ab, als andere Städte.

Amsterdam – Niederlande

Die Stadt Amsterdam überzeugt vor allem, wenn es um Gleichberechtigung geht. Amsterdam ist etwas weniger gut angebunden, hat dafür aber 70 Bars und Clubs für die queere Community. Doch im Juni kann eine Nacht ganz schön teuer werden – durchschnittlich 250 Franken im Juni.

Paris – Frankreich

Die französische Hauptstadt ist extrem gut vernetzt und hat etwa 70 queerfreundlihe Bars und Clubs. Paris gehört allerdings zu den teuersten Städten Europas. Auch auf Social Media ist die Präsenz kleiner.

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