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Am Ball bleiben Warum Unternehmen den Hype des Frauenfussballs nutzen sollten

So hoch wie beim Auftaktspiel der Schweiz waren die Einschaltquoten beim Frauenfussball selten. Zwischenzeitlich erzielte die Fussball-EM beim Match gegen Portugal Marktanteile von über 40 %. Kann das die Gender Pay Gap im Profisport beeinflussen?

Frauen spielen Fussball im Stadion
Frauen spielen Fussball im Stadion © peepo / Getty Images

Frauenfussball ist aktuell beliebter denn je zuvor. Ob aus Solidarität oder ehrlichem Interesse lässt sich nicht konkret beantworten. Trotzdem ist es eine positive Entwicklung in puncto Gleichberechtigung. Am Ende ist Fussball jedoch von den Fans abhängig und der Erfolg des Frauenfussballs liegt auch in den Händen der Zuschauenden.

Sportmarketing-Experte Christian Lang erklärt in einem Interview mit persönlich, warum es so wichtig ist, diesen Aufschwung des Frauenfussballs zu nutzen. Aktionen wie die der Credit Suisse sind ein hervorragendes Beispiel, wie sowohl Unternehmen als auch die Sportlerinnen profitieren. Ab sofort sollen Frauen des Nationalteams dieselben Prämien ausgezahlt werden wie Männern. Ausserdem werde die Unterstützung des Clubfussballs erweitert. So sponsort Credit Suisse neben der Super League der Männer neu auch die Liga und den Cup der Frauen in der Schweiz.

Wer in die Jugend investiert, investiert in die Zukunft

Laut Lang sei es nun notwendig, in die Strukturen des Frauenfussballs zu investieren. Nur so würde die Qualität des Frauenfussballs und damit das Publikumsinteresse nachhaltig steigen. Das fange bereits bei der Jugend an. Unternehmen, die Diversität ernst nehmen, könnten das zeigen, in dem sie hier ansetzen. Lang erklärt, dass das auch in anderen Sportarten Einfluss haben könnte und langfristig die Gender Pay Gap verkleinern.

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