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Stop it!5 Anzeichen dafür, dass du dich selbst sabotierst

Wir verraten die fünf häufigsten Anzeichen dafür, dass du dir selbst im Weg stehst und geben dir Tipps, um die Selbstsabotage zu überwinden.

Frau mit Spiegel in der Hand

Hattest du schon Mal das Gefühl, dich auf dem Weg zu einem Ziel im Leben lediglich im Kreis zu drehen, ohne voranzukommen? Es ist frustrierend: Nichts, was du tust, scheint dich in deinem Vorhaben voranzubringen. Ganz gleich, ob du versuchst deinen Körper zu formen, dein Business voranzubringen, oder an deiner Persönlichkeit als Mensch zu arbeiten. Jeder Schritt in Richtung deines Ziels fühlt sich tonnenschwer an. Und manche Schritte machen dir sogar Angst. Als Ursache für all die erfolglose Mühe könnte sich Selbstsabotage verbergen. Das bedeutet, dass du etwas anstrebst, jedoch Entscheidungen triffst, die dich davon abhalten. Wir alle können aus eigener Erfahrung hinter ein paar von diesen folgenden Fragen einen Haken setzen, erkennen uns darin. Aber keine Angst – wir helfen dir dabei, das jeweilige Thema anzugehen und den inneren Schweinehund zu bekämpfen.

Selbstkritik: «Ich bin nicht gut genug»

1 Die Stimme in deinem Kopf jagt dir nichts als Selbstzweifel ein. 

Du kritisierst dich selbst und übersiehst dabei oft alles, was du bisher als Mensch im Leben erreicht hast. Komplimente von Anderen überhörst du, dich selbst zu loben kommt nicht infrage. Der innere Kritiker lenkt deine Aufmerksamkeit oft auf deine Schwächen und lässt dich immer wieder auf Misserfolge in der Vergangenheit zurückblicken. Daraus schliesst du, dass du auch dein neues Ziel wahrscheinlich verfehlen würdest. 

Lösung bei dieser Art Selbstsabotage: Verwandle deine Selbstkritik in Mitgefühl und deinen inneren Kritiker in einen Freund. Oft entscheiden wir uns dazu, viel zu streng zu uns selbst zu sein und haben Angst. Das willst du jetzt ändern. Verhalte dich zu dir selbst, wie zu deiner besten Freundin. Richte deinen Fokus auf deine Stärken und deine Erfolge im Leben und im Job, auch, wenn sie nur ganz klein sind. 

Extra Tipp: Lege dir ein Erfolgstagebuch an und schreibe täglich drei Punkte auf, die du erreichen konntest und drei Gedanken, die dich sabotieren. Du gelangst du schneller an dein Ziel, den inneren Fein und negative Gedanken zu besiegen.

Frau mit geschlossenen Augen auf einem Sportfeld liegend

Selbstsabotage kann unser grösster Feind sein. Man kann sich aber einfach selbst helfen.

Prokrastination: «Morgen, morgen, nur nicht heute...»

2 Was in der Schulzeit noch harmlos erschien, kann sich nun als ziemlich ernst herausstellen und eine tiefere Bedeutung haben. Du schiebst deine Aufgaben immer weiter nach hinten, und gehst sie erst an, sobald es wirklich brennt. 

Es geht hier nicht nur um Faulheit. Vielmehr versuchst du, zumindest unterbewusst, Veränderungen, Selbstverantwortung, Ablehnung oder Niederlagen aus dem Weg zu gehen. Perfektionisten, zum Beispiel, prokrastinieren oft, um Fehler im Leben zu vermeiden. Die Ironie des Themas liegt darin, dass Prokrastination dich als Mensch niemals weiterbringt, sondern lediglich für mehr Stress, Angst und Unsicherheit im Leben sorgt. Ein klarer Fall von Selbstsabotage. Es ist Zeit, diese zu erkennen und zu handeln. 

Lösung bei dieser Art Selbstsabotage: Für dieses Problem gibt es keinen Quick Fix. So schnell lässt sich das Sabotieren hier nicht abschalten. Schaue tief in dich hinein, sei vollkommen offen mit dir selbst und identifiziere deinen persönlichen Grund für die Prokrastination. Freunde dich dann mit der Unbequemlichkeit und Angst an und handle, unabhängig von ihr. Fange mit ganz kleinen Schritten an und profitiere dann vom Momentum. Übrigens ist auch das ein Erfolg und gehört in dein Erfolgs-Journal. Der Weg ist das Ziel. 

Ständiger Vergleich: «Die anderen machen das besser»

3 Vergleichst du dich oft mit anderen Menschen? Bemerkst du dabei meist Sachen oder Eigenschaften, die sie besitzen, du aber nicht?

Die Geschichte mit dem Vergleichen ist folgende: Sie werden dich niemals dazu motivieren, selbst mehr zu geben und besser zu werden. Stattdessen wirst du stets das Gefühl haben, weniger wert zu sein. Das Resultat sind ein geringes Selbstwertgefühl und Selbstzweifel. Du fühlst dich schlecht, hast Angst und hörst auf, an dich selbst zu glauben.

Lösung bei dieser Art Selbstsabotage: Erinnere dich bewusst an deinen eigenen Stärken. Es geht darum, diese zu erkennen. Man selbst ist oft sein grösster Feind. Besiege diesen inneren Feind, ziehe gerne deine besten Freunde zurate und lasse sie deine besten Eigenschaften aufzählen. Erwischst du dich erneut dabei, dich mit jemandem zu vergleichen, achte bewusst auf schöne Dinge, die ihr gemeinsam habt oder auf jene, die die Person nicht hat. Auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. 

Femelle Logo

Auch du schiebst deine Aufgaben immer weiter nach hinten?

Fehlende Kontinuität: «Ich gönne mir Mal ‘ne Pause»

4 Spontanität ist der Schlüssel zum Spass im Leben. Kontinuität jedoch, ist der Schlüssel zum Erfolg. Ob bei der Arbeit, beim Sport oder in deiner Morgenroutine, ohne Beständigkeit ist es nahezu unmöglich langfristige Fortschritte zu machen und dich zu entwickeln. Deine Realität sieht wie folgt aus: Du nimmst dir etwas vor, ziehst es einige Tage lang durch und verlierst dein Ziel dann aus dem Auge. Das Ergebnis: Du musst ständig aufholen, bist gestresst und erreichst nie das, was du eigentlich könntest.

Dazu kommt, dass sich wohl weder deine Kollegen noch Freunde auf dich verlassen können. Und Hand aufs Herz: Wie gut kannst du dich auf dich selbst verlassen?

Lösung bei dieser Art Selbstsabotage: Sich Beständigkeit im Leben anzueignen erfordert Zeit. Im Grunde genommen, musst du ein positives Verhalten so oft, Tag für Tag wiederholen, bis dieses Verhalten dich definiert. 

Baue dir Gewohnheiten auf und du wirst bemerken, dass sie dir nach einigen Monaten gar keine Mühe mehr bereiten. Aber denke daran: Rückschläge und schlechte Tage wird es immer geben. Sie sind da, um aus ihnen als Mensch zu lernen, sich selbst zu verzeihen und stärker wieder auf Kurs zu kommen.

Zwanghafte Kontrolle: «Ich muss alles im Auge behalten»

5 Zugegeben, im Leben alles unter Kontrolle zu haben kann sich sehr bekräftigend anfühlen. Problematisch wird das Thema erst dann, wenn der Zwang alles kontrollieren zu müssen, dich vom Fortschritt abhält. Oft verharrst du so in deinem Plan, dass du in einem kompletten Tunnelblick landest. Möglichkeiten und Alternativen nimmst du gar nicht wahr, viele Chancen gehen dadurch flöten. Auch Verantwortung und Aufgaben abzugeben fällt dir schwer. Am liebsten willst du alles selbst erledigen, denn nur dann entspricht es deinen Vorstellungen. 

Die Wahrheit ist jedoch, dass du dir viel zu viel vornimmst und das eher kontraproduktiv auf deine Ziele auswirkt. 

Lösung bei dieser Art Selbstsabotage: Vor allem anfangs kann es sich schwierig anfühlen, doch du musst dich überwinden und die Kontrolle bewusst abgeben. Fange am besten klein an und beobachte, was sich verändert.

Titelbild: Unsplash

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