#bodypositivity in Real LifeSo bekommst du ein besseres Körpergefühl

Mit einem positiven Körpergefühl macht der Blick in den Spiegel jeden Tag Spass! Wir haben die besten Tipps für mehr Wohlgefühl.

#bodypositivity

Schönheit ist niemals objektiv. Schönheit ist ein Gefühl. Und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Das Rush University Medical Center in Chicago hat nämlich in einer Studie eine Gruppe übergewichtiger Frauen um eine Selbsteinschätzung ihrer Figur gebeten. Obwohl die Probandinnen nach medizinischen Massstäben zu viel auf den Rippen hatten, beschrieben sie ihre Figur als normalgewichtig oder teilweise sogar als schlank.

Und was sagt uns das? Ganz einfach: Dass man sich auch dann hübsch fühlen kann, wenn man nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Und das ist doch herrlich! Worauf warten wir überhaupt noch? Holen wir uns unser gutes Körpergefühl zurück. Mit diesen Tipps klappt es.

Social Media Stopp

1 Vergleichen macht unzufrieden. Vor allem dann, wenn man Massstäbe heranzieht, die einfach nicht realistisch sind. All die gestellten Bilder in den sozialen Medien sind nachweislich ein massiver Auslöser dafür, dass sich viele Menschen immer unwohler mit sich selbst und ihrem Leben fühlen. Stopp diesen Wahnsinn! Jeder kann selbst damit anfangen und sich eine strikte Social Media-Pause verordnen. Je länger diese dauert, desto besser!

Sport macht glücklich

2 Bewegung ist für ein gutes Körpergefühl unerlässlich. Und zwar nicht mit Bodyshaping oder gar Gewichtsreduktion als Ziel, sondern weil Bewegung glücklich und stolz macht. Wir spüren unseren Körper wieder und haben deutlich mehr Energie.

Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man eine Sportart ausführt, die einem wirklich Spass macht. Statt schnöder Schwitzeinheiten im Fitnessstudio könntest du beispielsweise in einen Boxkurs oder zum SUP Yoga.

Gut und gesund essen

3 Nahrung ist mehr als ein Energie- und Nährstofflieferant. Essen ist Genuss, Lebensfreude und damit eine gute Tat an sich selbst. Achte daher darauf, was du zu dir nimmst. Mach die Nahrung ruhig zu einer kleinen Zeremonie im Alltag, in der du dir Zeit für die Auswahl der Speisen, die Zubereitung und letztlich deren Genuss nimmst.

Gönn deinem Körper dabei nur das Beste; dazu zählen vor allem gesunde Nahrungsmittel wie Gemüse oder Fisch. Aber auch kleine Sünden sind erlaubt – Naschen macht schliesslich Spass. Wenn sie sich mit der gesunden Nahrung die Waage halten, kann man kleine Naschereien sogar noch mehr geniessen.

#bodypositivity

Sich etwas gönnen

4 Wer sich gut fühlt, schätzt sich wert und beweist sich diese Tatsache auch hin und wieder selbst. Gönn dir etwas Gutes, du bist es nämlich wert. Das teure Paar Schuhe, der Besuch beim Luxus-Coiffeur oder einfach nur der Sofa-Abend bei Netflix und einem Glas Wein: Wer sich verwöhnt, zeigt sich selbst wie wertvoll er ist – und fühlt sich auch dementsprechend. 

Ciao Spiegel

5 Spiegel sind Lügner. Sie zeigen nämlich nicht das, was ist, sondern das, was wir sehen wollen. Und alle, die ein positives Körpergefühl erst lernen müssen, tappen beim Blick in den Spiegel oft unbewusst in die Frustfalle. Sie fokussieren nämlich nur auf jene Körperstellen, die sie nicht hübsch finden, anstatt sich bewusst das anzusehen, was besonders attraktiv ist.

Genau diesen Teufelskreis gilt es zu unterbrechen, indem man nämlich für eine Weile auf langes Mustern im Spiegel verzichtet. Häng die Dinger einfach zu. Und konzentriere dich nicht auf das, was du siehst, sondern was du fühlst.

Haltung bewahren

6 Nervenbahnen, die entlang der Wirbelsäule verlaufen, enden im Gehirn und sind hier unmittelbar an unser Zentrum für Emotionen geknüpft. Je aufrechter unsere Wirbelsäule ist, desto mehr Glückshormone schüttet das Hirn aus. Was das für ein gutes Körpergefühl bedeutet? Ganz einfach: Je aufrechter wir durch die Gegend laufen, desto besser fühlen wir uns. 

Schönheit zum Aufschreiben

7 Jede findet tolle Merkmale an sich und ihrem Körper, manchmal geraten sie nur in Vergessenheit. Damit dieser Fehler nicht mehr passiert, schreibt man einfach eine Liste mit all den Dingen, die man an sich hübsch findet und hängt sie gut sichtbar in der Wohnung auf. Je öfter wir uns an unsere Vorzüge erinnern, desto besser wird das Körpergefühl. Übrigens: Einen noch grösseren Ego-Boost gibt es, wenn man auch ein paar gute Freunde bittet aufzuschreiben, was sie an uns hübsch finden.

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