Alles im FlussDie besten Tipps gegen Wassereinlagerungen

Die gute Nachricht ist: Wir brauchen kein schlechtes Gewissen haben. Oft ist nicht die letzte Alkoholeskapade mit Happy-Pizza-Ende im 24-Stunden-Shop Schuld am runden Bäuchlein und den dicken Waden und Beinen. Eingelagertes Wasser ist der Bösewicht. Deshalb haben wir die smartesten Tipps um Wassereinlagerungen loszuwerden.

Wassereinlagerungen loswerden

Während der Periode, bei sengender Sommerhitze oder einfach nach einem langen Tag im Büro fühlen wir uns oft unangenehm aufgedunsen. Die Beine wirken dicker, die Knöchel sind geschwollen und auch sonst fühlen wir uns recht elefantig. So richtig lässig ist das angestaute Wasser nicht. Aber zum Glück änderbar.

Denn was für dieses unangenehme Extra-Unwohl-Gefühl sorgt, ist oft nichts weiter als Wasser. Der Mensch besteht immerhin zu mehr als 70 Prozent aus der Flüssigkeit. Kommt es (bedingt durch Hormone, Lebensumstände oder Ernährung) dazu, dass dieses nicht mehr einwandfrei im Körper zirkulieren kann, staut es sich eben an. Das ist im Normalfall nicht schlimm, sondern einfach ein Zeichen, um aktiv zu werden. Und zwar mit diesen SOS-Tipps gegen eingelagertes Wasser.

Tipps gegen eingelagertes Wasser

1Beine hoch

Wer Wassereinlagerungen loswerden will, kann dafür die Schwerkraft nutzen. In diesem Fall einfach auf den Boden legen, Po dicht an die Wand und die Beine nach oben gegen die Wand lehnen. Circa zehn Minuten in dieser Position entspannen und die Naturgesetzte für sich arbeiten lassen. Die Flüssigkeit kann so wieder richtig zirkulieren. Natürlich kann man auch auf dem Sofa die Beine hochlegen. Wichtig hierbei: Die Knie und Beine müssen so auf Kissen gebettet werden, dass sie höher liegen als der Kopf.

2Viel trinken

Wasser bekämpft man am besten mit Wasser. Wer nämlich viel Flüssigkeit trinkt, spült den Körper regelrecht durch, aktiviert so die Mikrozirkulation in den Zellen und sorgt dafür, dass Wassereinlagerungen regelrecht vom Wasser weggeschwemmt werden. Besonders wichtig hierbei: Es ist effektiver über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen zu trinken, als grosse Mengen auf ein Mal. Sinn der Sache ist es nämlich, dass der Stoffwechsel kontinuierlich aktiv bleibt und so erst gar keine Wassereinlagerungen entstehen lässt.

3Tee tut gut

Wasser ist bereits eine Wunderwaffe, um eingelagertes Wasser loszuwerden. Wer aber noch effektiver den Körper entwässern will greift zu Teesorten wie Brennnessel-, Fenchel- oder Zitronenmelissen-Tee. Diesen Kräutern sagt man entwässernde Eigenschaften nach.

4Salz, Ade!

Auch wenn es gut schmeckt, sollte besonders der Salzkonsum reduziert werden, wenn man eingelagertes Wasser loswerden will. Salz wirkt nämlich bindend und kann die Schwellungen damit sogar noch verschlimmern. Kleiner Tipp: Wem das Essen ohne Salz zu langweilig schmeckt, kann es mit Gewürzen wie Chilli oder Ingwer aufpeppen. Diese Aromen schmecken nicht nur fein, sondern kurbeln auch die Stoffwechselaktivität – und damit den Abtransport von Wasser – an. Amazing!

5Gut gewickelt

Wer Wassereinlagerungen loswerden will, arbeitet mit einem Trick aus der Kompressionstherapie. Dafür mischt man eine halbe Tasse Kaffeepulver mit 6 EL Franzbranntwein und massiert das Ganze in die geschwollenen Stellen ein; beide Essenzen sollten aktivieren auf die Mikrozirkulation wirken. Nun Klarsichtfolie fest um die betroffenen Stellen wickeln und circa 15 Minuten warten. Durch den Druck werden die Wassereinlagerungen regelrecht aus dem Gewebe gepresst und anschliessend vom Körper abgebaut. Wichtig hierbei: Die Wickel müssen straff sitzen, aber bitte nicht so fest, dass es zu einem unangenehmen Stauungsgefühl kommt.

6Bewegung

Muskeln wirken wie kleine Pumpen auf die Gefässe, die unter ihnen liegen. Bei jeder Muskelanspannung wird Druck auf das Gewebe ausgeübt, der eingelagertes Wasser nach und nach in Bewegung bringt und so die Schwellungen lindert. Leichtes Joggen, aber auch gezielte Kraftübungen wie z.B. Planks, Ausfallschritte oder Kniebeugen wirken daher entwässernde Wunder.

7Streicheleinheiten

Die angenehmste Art, Wassereinlagerungen loszuwerden, sind immer noch sanfte Massagen. Statt knetender Griffe, wird einfach vorsichtig über die Haut gestrichen; immer in die Richtung des Herzens. Idealerweise hat man einen netten Partner, der einem solche Streicheleinheiten gönnt, aber auch als Selbstmassage ist diese Wohltat hilfreich, um den Körper zu entwässern.

Titelbild: Kevin Laminto/Unsplash

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