So schmeckt der HerbstFeine Rezepte zum Nachkochen

Wenn es draussen langsam ungemütlich wird, wird es in der Küche dafür umso gemütlicher. Vorausgesetzt, man kennt diese feinen Herbstrezepte.

Feine Herbstrezepte: Von Kohl bis Kürbis und von Pilz bis Pastinake

Aus kulinarischer Sicht ist der Herbst wohl eine der schönsten Jahreszeiten. Denn jetzt kommt die Zeit für dunkle Saucen und deftige Speisen. Aber auch buntes Gemüse und gesunder Genuss passen perfekt in die Saison der fallenden Blätter. Der Herbst hält nämlich buchstäblich für jeden Geschmack etwas feines bereit. Und das kosten wir aus – mit diesen tollen Herbstrezepten.

Diese Herbstrezepte musst du nachkochen:

Herbstzmorge: Randen-Kokos-Bowl

Wer hat eigentlich behauptet, dass herbstliches Gemüse nicht auf den Frühstückstisch passt? Dieses Herbstrezept liefert den Gegenbeweis.

Zutaten:

  • 150g gefrorene Erdbeeren
  • 75g Blaubeeren
  • 1 reife Banane (tiefgefroren)
  • 1 grosse gekochte Rande
  • 5 Eiswürfel
  • 120ml Kokosmilch
  • etwas Honig sowie beliebige Zutaten zum Garnieren (z.B. Kokosraspeln, Nüsse, Früchte)

Zubereitung

Dieses Herbstrezept lässt sich im Handumdrehen zubereiten. Dafür werden zunächst der Randen sowie die Banane in kleine Stücke geschnitten und anschliessend mit den weiteren Zutaten in einen Mixer gegeben. Gemixt wird dabei so lange, bis eine cremige Masse entsteht. Nun kann die Masse in eine Schüssel gegeben und nach Belieben dekoriert werden.

Marroni-Pilz-Pasta: Ein Klassiker unter den Herbstrezepten

Pilze sind quasi das Wahrzeiten der dritten Jahreszeit. Ebenso wie Marroni. Und damit ein Muss bei jedem guten Herbstrezept.

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 200 g Marroni
  • 150 g Ricotta
  • 1 Zitrone
  • 125 g Butter
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 400g Champignons
  • 3 TL Pinienkerne sowie etwas frisches Basilikum.

Zubereitung:

Zunächst wird das Mehl mit einer Prise Salz, zwei Eiern und 6 Esslöffeln Wasser in eine Schüssel gegeben und zu einem glatten Teig geknetet. Während der Teig eine halbe Stunde ruht, werden die Marroni rund 20 Minuten in kochendem Wasser gegart und dann gemeinsam mit dem Ricotta, Eigelb und 25 g geschmolzener Butter in einem Mixer gut zerkleinert. Jetzt kann der Pasta-Teig mit einem Nudelholz ausgerollt und zu kleinen Quadraten geschnitten werden, die man dann mit der Füllung bestückt und für rund zehn Minuten in kochendem Salzwasser gart. Die restliche Butter wird zerlassen und die kleingeschnittenen Zwiebeln glasig angedünstet, ehe man die halbierten Champignons darin anbrät. Zum Schluss kommen die Pinienkerne sowie das Basilikum hinzu. Fertig ist das köstliche Herbstgericht.

Noch mehr Herbstrezepte findest du hier.

Mikrowellenkürbis: Das vielleicht schnellste Herbstrezept der Welt

Herbstliches Kochen muss nicht aufwendig sein. Vor allem der Kürbis hat ganz zu Unrecht den Ruf, viel Arbeit zu machen. Mit diesem Herbstrezept für die Mikrowelle spart man viel Zeit; aber gewiss nicht an Geschmack.
 

Zutaten:

  • 1 Mikrowellenkürbis (spezielle Sorte)
  • 250 g Crème fraîche
  • frische Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie, Koriander oder Dill)
  • 1 Ei
  • etwas Salat als Beilage

Zubereitung:

Der Kürbis wird gewaschen und der Stiel deckelförmig ausgeschnitten. Nun muss das Innenleben mit einem Löffel ausgehöhlt werden. Anschliessend gart man den Kürbis für fünf Minuten bei mittlerer Temperatur in der Mikrowelle oder gibt ihn für 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. Danach ist der Kürbis gar und kann mit der Mischung aus Kräutern und Crème fraîche gefüllt und gegessen werden. Ein pochiertes Ei passt übrigens hervorragend zu diesem Herbstgericht.

Herbstsalat: Vitamine in Rohform

Darf es etwas Leichtes sein? Dann ist dieser herbstliche Salat bestimmt genau das Richtige.

Zutaten:

  • 4 Feigen
  • 2 Granatäpfel
  • 500g Salat (z.B. Feldsalat oder Rucola)
  • 4 Aprikosen
  • 100ml Balsamico-Essig
  • 5 EL Haselnussöl
  • etwas frischer Ingwer nach Belieben
  • 2 TL Agavendicksaft
  • Pinienkerne

Zubereitung:

Zunächst müssen die Aprikosen mariniert werden. Dafür wäscht man sie, viertelt und entkernt sie. Nun vermischt man den Essig, das Haselnussöl sowie den Ingwerabrieb und Agavendicksaft miteinander und lässt die Aprikosen darin ziehen – am besten über Nacht. Die Marinade kann anschliessend tröpfchenweise als Dressing über den Salat gegeben werden. Mit den eingelegten Aprikosen und den übrigen Zutaten richtet man nun einen Salat an und gibt zum Schluss die Pinienkerne als Deko darüber. 

Pastinaken-Pommes: Gesünder geht Fast Food nicht

Ob als Beilage zum Burger oder einfach zum Naschen vor dem Fernseher: Dieses Herbstrezept hat es uns echt angetan.

Zutaten:

  • Eine grosse Pastinake
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 100g fein geriebener Parmesan
  • etwas getrockneter Thymian
  • 1 Prise Cayennepfeffer sowie Meersalz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Pastinake wird zunächst geschält und anschliessend in schmale Sticks geschnitten. Nun gibt man die Sticks in eine grosse Schüssel, träufelt das Öl darüber und mengt das Ganze gut durch. Anschliessend werden der Parmesan sowie die restlichen Zutaten ebenfalls in die Schüssel gegeben und erneut vermengt, so dass an jedem Stick möglichst gleichmässig viel Parmesan haften bleibt. Inzwischen sollte der Ofen auf 200 Grad vorgeheizt sein, damit man die Pastinaken Pommes für rund 20 Minuten darin garen kann.

Kapple-Suppe: So fruchtig kann Kohl sein

Wenn Kohl auf Apfel trifft, nennt man das Kapple. Wie das schmeckt? Herbstlich!

Zutaten:

  • 300 g Federkohl
  • 60 g Pancetta
  • 1 Liter Hühnerbouillon
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Der Kohl, die Zwiebel und der Apfel müssen zunächst in kleine Stücke geschnitten werden. Den Pancetta schneidet man in Streifen. Nun erhitzt man das Öl in einer Pfanne, brät den Pancetta darin an und gibt anschliessend die Zwiebel und den Apfel hinzu. Nach circa zwei Minuten fügt man auch den Federkohl hinzu und gart das Ganze weitere drei bis vier Minuten. In einem weiteren Topf wird die Brühe erhitzt. Die Gemüse-Pancetta-Masse wird nun in ein schmales Gefäss gegeben, mit dem Pürierstab zu einem feinen Mousse püriert und anschliessend unter die Bouillon gehoben. Wer mag, gibt beim Servieren noch einen Schlag Crème fraîche auf die Suppe. Fertig ist das fruchtige Herbstrezept.

Weitere feine Federkohl-Rezepte findest du hier.

Vollkorn-Kürbisflammkuchen: So knusprig kann Kürbis sein

Ob Gross oder Klein: Dieses knusprige Herbstrezept lieben einfach alle.

Zutaten:

  • 75 g Vollkornmehl
  • 75 g Dinkelmehl
  • 100 ml Milch,
  • Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 150g Hokkaido
  • 1 grosse Birne
  • 75g Crème fraîche
  • 75g Magerquark
  • 70g Ziegenfrischkäse
  • ein paar Rosmarinzweige sowie Salbeiblätter
  • Pfeffer
  • Salt und 2 TL Honig

Zubereitung:

Mehl, Milch, Salz und Zucker vermengen und gut durchkneten. Den Teig anschliessend rund 40 Minuten ruhen lassen. Nun werden die Birne sowie der Hokkaido entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche hauchdünn ausrollen. Magerquark und Crème fraîche miteinander verrühren sowie salzen und pfeffern. Mit dieser Masse dann den Flammkuchen bestreichen und mit Birne und Kürbis belegen. Nun auch die restlichen Zutaten darüber streuen und das Ganze für circa 30 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen goldbraun backen.

Mehr Kürbisrezepte findest du übrigens hier.

Titelbild: Instagram

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