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GLANZSTÜCKDer Sleek-Look zum Nachstylen

Wir wollen kerzengerade Strähnen, die schön ordentlich in Reihe und Glied hängen und mit der Sonne um die Wette glänzen. Der Sleek Look ist nämlich mehr als glattes Haar. Er ist eine Herausforderung an alle, die ihn nachstylen wollen. 5 Bändigungs-Tipps für glatte Traummähnen.

Der Sleek Look steht für glänzende Prachtmähnen mit akkuraten Schnitten und raffinierten Frisuren.

Sleek-Look bedeutet frei übersetzt so viel wie glattes Haar. Doch das stimmt nicht so ganz. Die Mähne muss nicht nur glatt sein, um als ultimativer Sleek-Look ins Auge zu stechen, sie muss ausserdem auch glänzen, Volumen haben, satt und gesund aussehen und durch akkurate Schnitte und perfekte Stylings cool und clean wirken. Kein Wunder also, dass der Sleek-Look zu den Königsdisziplinen der Frisurenkunst gehört. Wer ihn nachstylen will, braucht Fingerspitzengefühl.

Wer kann den Sleek-Look tragen?

Gesleektes Haar bringt vor allem ovale, runde und eckige Gesichter zur Geltung. Gerade zu ovalen und rundlicheren Gesichtern schaffen die scharfen Linien einen spannenden Kontrast. Hier darf der Sleek-Look in allen Frisuren-Varianten (offen, streng nach hinten gekämmt oder zum Pferdeschwanz geknotet) zur Schau gestellt werden. Frauen mit etwas eckigeren Gesichtern runden den Look mit offenem Sleek-Hair ab. Eher schmale Gesichter, können allerdings durch glattes Haar noch schmaler wirken.

Glanz ist Grundvoraussetzung!

Glattes Haar sieht nur dann gut aus, wenn es mit der Sonne um die Wette strahlt. Glanz ist die wichtigste Voraussetzung für den Sleek-Look Aber leider auch genau das Problem. Denn um das Haar zum Glänzen zu bringen, muss es absolut gesund sein. Ohne gute Pflege und regelmässiges Nachschneiden bleibt der Traum vom Glanz ein frommer Wunsch. Doch schon kleine Tricks helfen, mehr Spiegeleffekte in die künftige Sleek-Mähne zu zaubern. Beispielsweise sollte jede Wäsche mit einem eiskalten Guss beendet werden. Das Schockfrosten lohnt sich. Die Kälte schliesst nämlich die vom Waschen aufgeweichte Haarstruktur, die Schuppenschicht legt sich so dichter ans Haar an und verleiht diesem automatisch mehr Glanz.

Sleek-Look: Eine Frage der Farbe

Natürlich kann der Sleek-Look in jeder Haarfarbe getragen werden. Dennoch sind Brünette, Schwarzhaarige und Redheads gegenüber Blondinen etwas im Vorteil. Dunkle Farben glänzen nämlich von Natur aus schon mehr, als kühles Blond. Sollten die Haare chemisch coloriert worden sein, gilt dieser Grundsatz noch einmal mehr. Blondierungen entziehen dem Haar nämlich Pigmente und machen es so zwar heller aber auch stumpfer. Tönungen und natürliche Colorationen arbeiten hingegen genau umgekehrt und eigenen sich daher besser als Grundlage für den Sleek-Look: Sie führen dem Haar neben Farb- auch spezielle Glanz-Pigmente zu. Um den Glanz zu erhöhen, ohne dabei die Farbe zu verändern, raten Figaros daher oft dazu, das Haar mit einer Tönung seiner normalen Farbe zu behandeln.

Sleek Look: Glatt, aber nicht platt!

Der Sleek-Look sieht zwar einfach und ordentlich aus, sein Styling bürgt jedoch mehr Herausforderungen, als man zunächst vermuten mag. Vor allem im Punkt Volumen raufen sich so manche Sleek-Look-Fans die Haare. Denn glattes Haar ist so geschmeidig, dass die einzelnen Strähnen seicht übereinander gleiten und so schnell als platte Masse herunterhängen. Vor allem dünnes Haar bekommt oft nur durch kleine Raustellen oder Strukturbewegungen Volumen in die Frisur. Wer Fülle in den Sleek-Look bringen will, muss daher tricksen. Und zwar mit den Haaransätzen. Haben diese nämlich ausreichend Standfestigkeit, wirkt die gesamte Sleek-Look Frisur üppiger. Dafür werden die Ansätze immer als erstes und am besten kopfüber trocken geföhnt. Beim weiteren Arbeiten mit der Bürste sollte die Ansätze immer nach oben gekämmt werden. Wer mag kann anschliessend die Strähnen unterhalb des Deckhaars noch vorsichtig an den Ansätzen toupieren.

Sleek-Look stylen: Haare richtig glätten

Seidig glatte, akkurat gestreckte Strähnen sind das Aushängeschild des Sleek-Looks. Um diesen Ultraglatt-Efekt in die Mähne zu zaubern genügt jedoch kämmen allein nicht. Haarprofis gehen dafür in mehreren Schritten vor: Zunächst werden die Haare mit speziellen Glättungshampoos und –conditionern gewaschen. Diese enthalten Inhaltsstoffe, die das Haar ummanteln und so die Struktur glatter und auch glänzender machen. Anschliessend wird die Mähne kopfüber trocken geföhnt. Im weiteren Schritt teil man die Haare in einzelne dicke Strähnen ein, die man mit extra grossen Rundbürsten föhnt, um eine erste Glättung und vor allem Volumen in die Haarpracht zu zaubern. Kleiner Tipp: Naturborsten schenken dem Haar mehr Glanz als Metall- oder Plastik-Bürsten. Erst danach werden die einzelnen Strähnen mit dem Glätteisen nachgezogen. Wichtig hierbei: Arbeiten Sie mit dem Glätteisen ausschliesslich im trockenen Haar. Geglättet werden beim Sleek-Look übrigens nur die Längen; geglättete Ansätze würden an Volumen verlieren. Wichtig ist ausserdem, das Glatteisen vollkommen senkrecht und gleichmässig nach unten zu ziehen, um auch die Spitzen schön «sleek» zu bekommen. Nun wird das Ganze noch mit etwas Haarspray oder Glanzspray fixiert. Und fertig ist die Vorzeige-Glättung!

Foto: iStock, Thinkstock

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