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Mütterchen FrostWelche Hautpflege schützt beim Skifahren?

Trockenheit, Rötungen, Kältebrand – im Winter hat es unsere Haut nicht leicht. Welche Hautpflege beim Skifahren wichtig ist, erklärt Beauty-Expertin Bea Petri.

Hautpflege skifahren

Liebe Bea,

jedes Jahr nach den Skiferien habe ich dasselbe Problem: durch die Kälte wird meine Haut ganz trocken. Sie spannt, wird rau und sieht insgesamt strapaziert aus. Kann ich dagegen etwas tun?
(Birgit, Aarau)

Beauty-Talk mit Make up Artist Bea Petri

Make up Artist Bea Petri verrät die besten Schminktipps auf Femelle.chSie hat schon so manches Prominäschen gepudert. Makeup-Artistin Bea Petri beantwortet jede Woche Ihre Beautyfragen auf feminleben.ch. Senden Sie Ihre Fragen bitte per Mail an: redaktion@Femelle.ch

Liebe Birgit,

natürlich strapazieren Kälte und Sonne auf der Skipiste unsere Haut, besonders im Gesicht und an den Händen. Der hauteigene Fettfilm, der die Gesichtshaut schützt, verliert bei Temperaturen unter 8 Grad Celsius zunehmend seine Wirkung.  Ein Problem für Wintersportler, die ihre Haut oft den ganzen Tag lang den trockenen Bedingungen der Berge aussetzen.  Doch mit der richtigen Hautpflege fürs Skifahren kann man Gesicht und Hände vor Trockenheit und Rissen bewahren.

Nährende Cremes mit hohem Fett- aber niedrigem Wasseranteil bieten den besten Schutz. Denn bei allen Pflegeprodukten gilt eine Faustregel für die Skipiste: Vorsicht vor hohem Wassergehalt. Bei vielen Feuchtigkeitscremes ist dieser hoch, das Wasser kann aber bei hohen Temperaturen auf der Haut gefrieren. Das schadet dann eher, als es nützt.

Leider haben auch fettige Cremen ihre Nachteile, da sie bei manchen Hauttypen (vor allem Mischhaut bis fettige Haut) zu Pickelchen führen können. Eine Alternative zum exzessiven Eincremen bietet aber der so genannte Kälteschutzkragen. Dieser umhüllt die untere Gesichtshälfte und schützt so die besonders sensiblen Partien, Nase und Wangen, vor der Kälte.

Bei der Hautpflege fürs Skifahren muss aber nicht nur auf Kälte, sondern auch auf die Sonne geachtet werden. Denn durch die Höhensonne leidet oft auch die Augenpartie. Hier lieber zu Augencremen greifen, denn Gels haben einen höheren Feuchtigkeitsgehalt und sind daher eher etwas für den Sommer.

Auch von Gesichtspeelings ist in der kalten Jahreszeit abzusehen, besser ist eine nährende Gesichtsmaske einmal wöchentlich.

Doch egal, welche Hautpflege man fürs Skifahren bevorzugt, ein Tipp sollte in jedem Fall beherzigt werden: viel trinken! Im Winter wird oftmals zu wenig auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet, da sich bei Kälte zu selten ein Durstgefühl einstellt. Doch genügend Flüssigkeit ist für die Haut essentiell - auch im Winter. 

Viel Vergnügen!

Bea Petri

Foto: iStock, Thinkstock

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