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Last Minute5 Tipps für einen entspannten Wochenendtrip

Manchmal brauchen wir einfach eine Pause vom Alltag und etwas worauf wir uns freuen können. Ein Wochenendtrip muss her! Und weil gute Planung die halbe Miete ist – im wahrsten Sinne des Wortes – greifen wir Ihnen mit unseren kurzen Tipps für kurze Reisen unter die Arme.

Wochenendtrip: Kurzer Urlaub, grosse Erholung

Erholung ist eine Frage der Qualität. Nicht der Quantität. Deshalb kann schon ein kurzer Wochenendtrip echte Wunder bewirken. Vor allem wenn er gut durchdacht und noch besser organisiert ist. Und das gelingt Ihnen mit unseren Tipps für einen kleinen Urlaub mit grossem Entspannungsfaktor bestimmt.

Spontanität ist teuer!

Zahnbürste ins Gepäck und los? Klingt romantisch, ist für einen durchschnittlichen Geldbeutel aber meist nicht machbar. Denn: Bezahlbare Last-Minute-Angebote sind selten und nur mit viel Glück zu ergattern. Ein Wochenendtrip sollte daher so früh wie möglich geplant und gebucht werden. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern lässt mehr Zeit für das Recherchieren der Must-See’s. Und für die Vorfreude.

Wochenendtrip – aber wohin?

Was soll’s denn sein? Mediterran, orientalisch oder lieber skandinavisch? Europa ist dank der kulturellen Vielfalt und der Vernetzung ein toller Ort für kurze Reisen! Aber auch wenn die Distanzen zu unseren Nachbarländern nicht gross sind, ist es trotzdem wichtig die Reisedauer im Augen zu behalten. Für einen erholsamen Wochenendtrip heisst das, nicht länger als zwei bis vier Stunden von Haustür zu Haus- bzw. Hoteltür und inklusive möglicher Rush Hour- und Staugefahr. Wer nicht mit dem Auto fährt, sollte auf die Verbindungen achten: Wirklich schnell und entspannt sind nur Direktflüge und -zugverbindungen. Ein Umsteigen bringt oft Zeitverzögerungen und unnötigen Stress mit sich.

Gepäck: Weniger ist mehr!

Ein Wochenendtrip soll das Gefühl von Freiheit und Flexibilität vermitteln. Sich dabei mit schweren, sperrigen Koffern abzuplagen, trübt die Stimmung. Packen Sie also nur das Nötigste: Zwei-in-eins-Lösungen bei Kosmetikartikeln und wenig Kleidung. Zeit zum stundenlangen Stylen ist auf Kurztrips ohnehin keine. Zwei Tagesoutfits sowie ein Abend-Dress, Schlafsachen und natürlich täglich wechselnde Unterwäsche sind genug. Zur Schuhfrage: Ein Paar hohe Schuhe genügen. Für die Reise und am Tag brauchen Sie nur bequeme Allround-Treter.

Unterkunft: Wichtig ist die Lage!

Auf Reisen trägt die Unterkunft ihren Teil dazu bei, ob wir uns wohl fühlen oder nicht. Da man auf einem Wochenendtrip aber für gewöhnlich wenig Zeit auf dem Zimmer verbringt, steht nicht die Ausstattung, sondern die Lage im Vordergrund. Im Idealfall ist die Herberge so gelegen, dass sie nachts ihren Schlaf finden, gleichzeitig aber nah am Geschehen sind. Bei modernen Möglichkeiten, wie Flat-Sharing, Airbnb oder Couchsurfing vermieten Einheimische ihre Wohnungen oder einzelne Zimmer an Feriengäste. Als Wochenend-Reisender profitiert man dabei nicht nur von der ausgestatten Wohnung und den oft günstigen Preisen, sondern auch von den Insiderinfos des Gastgebers.

Wann? Perfektes Timing für den Wochenendtrip

Timing ist alles. Vor allem bei einem Wochenendtrip. Denn bei einer kurzen Zeit, einen grossen Erholungswert herauszuschlagen ist Minutenarbeit. Idealerweise hat man Donnerstagabend bis Sonntag zur Verfügung. So nutzt man den ersten Abend für die Anreise, das Ankommen und das erste Umschauen am Zielort. Wer hingegen das Geld für die erste Nacht sparen und erst am Freitagmorgen anreisen will, sollte bedenken, dass in vielen Hotels die Zimmer erst ab Mittag bezogen werden können. Man sollte also im Vorfeld klären, ob das Gepäck anderwertig verstaut werden kann. Das gleiche gilt für eine späte Abreise am Sonntag. Was hingegen für alle gilt: Meiden Sie – so gut es geht – Wochenendtrips an Feiertagen oder in den Schulferien. Hier ist das Reiseaufkommen gross und Verzögerungen sind vorprogrammiert.

Ansonsten gilt in Sachen Kurztrip nur noch eines: Schade, dass er so schnell vorbei ist! Aber planen Sie doch einfach schon den nächsten! Wir wünschen gute Reise!

Tipp: Die Highlights in Highlight-Städten

Wien: MQ – Museumsquartier verspricht Kultur mal anders

Museen müssen nicht immer verstaubt sein. Und selbst wenn, ist uns das im Museumsquartier in Wien ziemlich egal. Hier sitzt man mit den Locals nämlich vor allem in den Bars und Restaurants auf dem belebten Platz davor.

Berlin: Flohmärkte nach Berliner Schnauze

Berlin hat viel zu bieten. Wer es urig mag sollte aber auf keinen Fall die zahlreichen Flohmärkte verpassen, die sich samstags wie kleine Schatzkammern in alle Ecken der Stadt auftun. Ausserdem Pflicht: Berliner Currywurst probieren – original mit Zwiebeln!

Stockholm: Second Hand, aber erste Qualität

Stockholm bedeutet Stil. Schöne Menschen in angesagten Klamotten. Und wie sie sich all das coole Zeug leisten können, wissen wir ebenfalls: Stockholm ist die Hochburg für Second Hand Shops! Die beliebtesten Adressen: Stockholms Stadmission in Skånegatan 75, Stokholms Stadmission in Hornsgatan 58, Judits in Hornsgatan 75, Röda Korsett in Hornsgatan 54, Emmaus Vintage in Götgatan 14.

Foto: iStock, Thinkstock

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