Jetzt wird’s buntSo kannst du den Trend Aquarell Wall selber machen

Eine weisse Wand ist so langweilig wie ein Toast ohne Belag und an einfarbig gestrichenen Wänden haben wir uns sattgesehen. Wir zeigen dir Techniken, wie du jetzt eine angesagte Aquarell Wall gestalten kannst. 

So kannst du den Trend Aquarell Wall selber machen

Bei der Aquarell Wall kommt die wässrige Farbe mit sanften Übergängen statt aufs Papier an die Wände. Wir zeigen dir einfache Techniken, mit denen du deinen Wänden selber etwas Farbe verleihen kannst.

Was ist Aquarell?

Aquarell ist eine Maltechnik, bei der mit mit Wasser verdünnten Farben gemalt wird. Durch das vermehrte Auftragen verschiedener transparenter Farbschichten gelingen weiche Abstufungen. Wegen des hohen Wassergehalts fliessen die Farben direkt ineinander über und es entstehen sanfte Farbübergänge.

Vor allem Ombré ist bei Aquarellmalerei sehr beliebt, aber auch Mischungen von verschiedenen Farben können sehr schön aussehen und beinahe an Polarlichter erinnern.

Das Sujet muss dabei nicht klar erkennbar sein. Dank der unterschiedlichen Techniken können interessante und unerwartete Effekte entstehen.

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So gestaltest du deine eigene Aquarell Wall

Vor dem Streichen

Da die Farbe sehr wässrig ist, deckt sie keine Flecken ab. Deshalb solltest du deiner Wand vor der Umgestaltung einen sauberen Anstrich verleihen oder sie neu tapezieren.

Aquarell Wall mit der Schwammtechnik

Bei der Schwammtechnik ist es wichtig, dass die Farbe sehr wässrig ist. Nach dem Eintauchen in die Farbe solltest du den Schwamm gut auswringen. Nun wird die Wand mit dem Schwamm so betupft, dass ein schönes Muster entsteht.

Je häufiger du an einer Stelle tupfst, desto intensiver und dunkler wird die Farbe. So lassen sich schöne Übergänge machen und Farben miteinander kombinieren. Ein Vorteil bei dieser Technik ist, dass du nachdem Trocknen alles mit Nachtupfen auskorrigieren kannst.

Aquarell Wall mit der Wischtechnik

Diese Technik eignet sich super, um bei deiner Aquarell Wall einen Ombré Effekt mit fliessenden Übergängen zu erzeugen. Wie bei der Schwammtechnik solltest du die Farbe mit viel Wasser verdünnen. Mit einem Pinsel fängst du, egal ob oben oder unten, mit viel Farbe an und arbeitest dich vor. Dabei mischst du immer mehr Wasser unter die Farbe – es entsteht ein sanfter Farbverlauf. Es ist sehr wichtig, dass du nass in nass arbeitest. Das heisst, du darfst die Farbe zwischendurch nicht trocknen lassen, ansonsten können unschöne Ränder entstehen.

Titelbild: Instagram/thepopgroup201/anewalldecor

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