Wir machen Kunst!In drei Schritten zur eigenen Gallery Wall

HOW TO Bilder, Kunstwerke oder Sprüche an der Wand machen eine Wohnung erst richtig persönlich. Damit die einzelnen Bilder als Gesamtkunstwerk wirken können, kommt es darauf an, sie richtig anzuordnen und aufzuhängen. Wir zeigen, wie eine schöne Gallery Wall in drei Schritten gelingt und sorgen für Inspiration mit vielen schönen Beispielen.

Gallery Wall: So einfach geht's!

Ob im Entrée, in der gemütlichen Stube oder neben dem Esstisch, Bilder, die uns an schöne Erlebnisse erinnern, Portraits der Liebsten oder Kunstwerke und Sprüche, die uns inspirieren, geben einem Raum sofort eine interessante Note.

Dabei kannst du dich bei der Auswahl der Bilder unbedingt auf deinen Geschmack verlassen, denn das Wichtigste an einer Gallery Wall ist, dass sie einzigartig ist.

Lass dich von den schönsten Bildergalerien inspirieren

Das Zweitwichtigste ist ein übergeordnetes Thema zu finden, dass den Bildern einen inneren Zusammenhalt gibt. Das können beispielsweise Bilder sein, die du auf Reisen gemacht hast, ein Stammbaum deiner Freunde und Familie, Bilder und Zitate von Personen, die du bewunderst, Vintage-Bilder, ein Farbthema oder einfach eine wilde Collage aller deiner Lieblingsdinge.

Dann stellt sich die Frage für den passenden Rahmen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, entweder du verwendest immer dieselbe Rahmenfarbe, sodass diese durch die Wiederholung selbst wie ein Stilelement wirkt. Schwarze Rahmen schaffen zum Beispiel auf weissen Wänden einen modernen, minimalistischen Schwarz-Weiss-Kontrast, während Second-Hand-Stücke und metallverzierte Rahmen für einen Vintage-Look sorgen.

Auch in einer hübschen Komposition aus alten und neuen Bilderrahmen machst du die Schmuckstücke zu einem vielschichtigen Blickfang in deiner Wohnung.

Wenn du dich für die Bilder und Rahmen entschieden hast, kann es losgehen. Aber bitte lege den Hammer nochmals zur Seite. Denn zwischen dem gut aufgehängten Galerie-Look und dem abgehängten Grosi-Look ist ein schmaler Grat. Wir zeigen dir, wie dir in drei einfachen Schritten eine Gallery Wall gelingt, die als Gesamtkunstwerk beeindruckt.
 

Gallery Wall Material

Das benötigst du für eine Gallery Wall

  • Hammer, Nägel oder Dübel, Schrauben, Bohrmaschine oder Washi Tape
  • Wasserwaage
  • Meterstab oder grosses Lineal
  • Klebeband
  • Bleistift

Gallery Wall Schritt 1: Wähle die Gesamtform, in der du deine Bilder aufhängen willst

Gallery Wall im Schlafzimmer

Bild via Instagram

Tatsächlich ist gar nicht so einfach aus dem Stehgreif eine schöne Form aus verschiedenen Bilderrahmen zu schaffen. Ein roter Faden, der etwas Struktur gibt, bevor man die Bilder an die Wand montiert, ist deshalb sehr hilfreich. Dafür bastelst du am besten eine Vorlage. Aber welche? Wir zeigen euch vier verschiedene Varianten, mit denen ihr mit jeder Bildrahmengrösse eine schöne Bilderwand fertigen könnt.

4 Möglichkeiten eine Gallery Wall aufzuhängen

Bilder Gallery Vorlagen

1 Schlichte Symmetrie

Bei der einfachsten Gallery-Wall-Variante, benötigst du mindestens zwei Bilderrahmen, welche die selbe Grösseneinheit haben. Hier hängst du die Bilder neben- oder untereinander im selben Abstand an die Wand.


2 Akzente setzen

Dir tanzt ein Bilderrahmen aus der Reihe? Kein Problem. Spiele damit! Denn für diese Galerievariante darfst du einen Bilderrahmen wählen, der optisch total aus dem Konzept fällt. Wie wäre es mit einer anderen Farbe oder einem anderen Material? Oder du wählst statt einer quadratischen lieber eine runde Form?


3 Quertreiber

Für diese Gallery Wall Variante benötigst du drei verschiedene Bilderrahmengrössen. Eine besondere Betonung liegt auf einem grossen, querliegenden Bild in der Mitte. Dieser wird von verschiedenen kleineren Bildern umrahmt. Insgesamt sollten alle Rahmen zusammen ein Rechteck bilden, sodass die Galerie trotz den verschiedenen Grössen noch immer ruhig und geordnet aussieht.


4 Da haben wir den Salat!

Wenn du im Keller noch einen Karton voller verschiedenster Bilderrahmen findest, ist diese Variante genau die Richtige für dich. Der Schlüssel dieser Gallery Wall ist es, die grösseren in der Mitte zu platzieren. Nutze die kleinen Rahmen für das Ausblenden deines Gesamtkunstwerks. Versuche dabei trotzdem gut zu durchmischen. Interessanter wird die Wand, wenn du zusätzlich verschiedene Rahmenmaterialien und -breiten nutzst. Innere Ordnung schaffst du, indem die Bilder immer im selben Abstand zueinander aufgehängt werden.

 


Gallery Wall Schritt 2: Bastle eine Vorlage

Gallery Wall Vorlage aufhängen

Dafür misst du zunächst die Grösse deiner Bilderrahmen ab. Diese paust du anschliessend auf Papier auf und schneidest daraus die Muster für deine Vorlage aus. Danach richtest du die Vorlagen mit einem Klebeband direkt auf deiner Wand an. Damit alles schön gerade und im richtigen Abständen hängst, misst du am besten mit einem Meterstab und eventuell einer Wasserwaage nach. Das Gute, du machst keine Löcher in die Wand, die du später bereust.


Gallery Wall Schritt 3: Bilder aufhängen

Wenn du deine Vorlage gebastelt hast und mit dem Ergebnis zufrieden bist, kannst du die Nägel und den Hammer in die Hand nehmen. Vorausgesetzt deine Wand lässt es zu, ansonsten geht es eigentlich einfacher mit einer Bohrmaschine, Schrauben und Dübel. Starte dabei immer mit dem grössten Bild. Am besten platzierst du es etwas abgerückt vom Zentrum, dass es den anderen Bildern nicht vollkommen die Show stiehlt. Arbeite dich dann weiter der Grösse nach von Innen nach Aussen vor und trete immer mal wieder einen Schritt zurück, um zu sehen ob die Bilder auch gerade hängen.


Tipp:  Gallery Wall mit Washi Tape aufkleben

Femelle Logo

Du magst es schön bunt, hast Skrupel Löcher in die Wand zu hauen und Collagen liebst du sowieso? Dann solltest zu zum Washi Tape greifen. Mit den farbigen Klebe-Bänder, kannst du wunderbar die Bilderrahmen selbst kreieren und die Bilder ebenso an die Wand bringen, wie du sie haben möchtest. Besonders toll sieht es aus, wenn du die Bänder gleich an der Wand kleben lässt und das Bild damit nochmals umrahmst.










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Bilder: JUNIQE

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