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FleischalternativeErbsenprotein: Fakten und Infos

Ernährst du dich vegetarisch? Dann ist Erbsenprotein vielleicht genau das Richtige für dich. Im Vergleich zu anderen Fleischalternativen hält es sehr lange satt und eignet sich bestens für Gerichte wie Suppen, Brot oder Auflauf. Hier liest du alles, was du darüber wissen musst.

Burger in Bratpfanne

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erbsenprotein ist der natürliche Eiweissgehalt, der in Erbsen vorkommt.
  • Es ist eine nachhaltige und gesunde Alternative zu Fleisch.
  • Erbsenprotein hält ausserdem lange satt.
  • Achte auf die Mengenangaben des Herstellers. Zu viel davon kann überschüssige Harnsäure erzeugen.
  • Für die Zubereitung von Gerichten wie Suppen, Brot oder Auflauf eignet sich der natürliche Pflanzenextrakt sehr gut.

Inhaltsverzeichnis

Proteine sind wichtig für Erhalt und Aufbau von Muskeln, für die gesamte Hormonaktivität und sogar für unsere Hirnfunktion. Ausserdem halten Proteine lange satt. Einen Haken gibt es aber dennoch: Die meisten Proteine unserer Ernährung sind tierischen Ursprungs. Erbsenprotein gilt als eine der besten Alternativen zu Fleisch.

Was ist Erbsenprotein?

Erbsenprotein ist der natürliche Eiweissgehalt, der in Erbsen vorkommt. Mit rund sieben Gramm Eiweiss pro 100 Gramm Erbsen gilt die grüne Hülsenfrucht als echter Super-Lieferant der wertvollen Eiweisse. Zum Vergleich: Tofu galt bisher als eine der besten pflanzlichen Proteinquellen und verfügt mit acht Gramm Eiweiss über fast denselben Proteingehalt.

Erbsenprotein eignet sich insbesondere für salzige Gerichte wie Suppen, Burger, Brot und Auflauf. Achte bei der Verwendung auf die Dossierung, die der Hersteller empiehlt. Mische das Erbsenprotein einfach unter die anderen Lebensmittel – fertig.

Für wen eignet sich Erbsenprotein?

Erbsenprotein eignet sich für alle, die tierische Eiweisse reduzieren wollen. Sei es aus Überzeugung oder zum Vermeiden tierischer Fette: Erbsenprotein bietet eine grüne Alternative zu gewöhnlichen Protein-Quellen. Doch damit nicht genug.

Erbsenprotein ist unter ernährungsbewussten Food-Lovern noch wegen einer anderen Eigenschaft beliebt: Es macht nämlich langanhaltend satt. Anders als viele andere Pflanzenproteinen hält das Sättigungsgefühl über Stunden an.

Umwelt-Bonus: Erbsenproteine sind öko

Und nicht nur wer auf grüne Ernährung, sondern auch wer auf eine nachhaltige Lebensweise achtet, ist mit Erbsenprotein gut beraten. Für den Anbau von Erbsen wird nämlich deutlich weniger Wasser benötigt als für die klassische Fleischproduktion. Ausserdem reichern Erbsen den Boden zudem mit wertvollem Stickstoff an, wodurch künstliche Düngemittel überflüssig werden.

Erbsenprotein in Milch

Erbsenprotein ist eine gesunde und nachhaltige Alternative zu Fleisch

Wie schmeckt Erbsenprotein?

Erbsenprotein kann seinen Ursprung nicht leugnen. Sein Geschmack ist zwar mild, erinnert aber deutlich an Erbsen. Für die Zubereitung vieler herzhafter Speisen wie Suppen, Brot oder Auflauf eignet sich der natürliche Pflanzenextrakt sehr gut.

Wenn du Erbsenprotein für die Zubereitung von Smoothies, Joghurt oder anderen Süssspeisen nutzen willst, solltest du stets ein spezielles Süssungsmittel oder jedenfalls Vanilleextrakt hinzumischen, um den typischen Eigengeschmack zu neutralisieren.

Ist Erbsenprotein ungesund?

Achte immer auf die Mengenangaben den Herstellers, wenn du Erbsenprotein verwendest. Zu viel davon kann nämlich überschüssige Harnsäure erzeugen. Typische Symptome von erhöhter Harnsäure sind zum Beispiel Gelenkschmerzen.

Wie wirkt Erbsenprotein?

Natürliche Eiweisse setzen sich aus komplexen Aminosäure-Strukturen zusammen. Da Erbsenprotein eine dieser Aminosäuren – nämlich Methioni fehlt – gilt das Naturprodukt nicht als vollständiges Eiweiss. Das bedeutet für uns: Erbsenprotein ist zwar eine gute Eiweissquelle, sollte aber nicht die einzige sein.

Für eine umfassende Eiweiss-Versorgung hilft daher ein Trick: Kombinierst du Erbsenprotein mit anderen Eiweissquellen, beugst du einem Mangel an Methionin vor. Wenn du diesen Umstand beherzigst, kannst du ansonsten nicht viel falsch machen.

Wie wird Erbsenprotein hergestellt?

Reines Erbsenprotein wird aus getrockneten Erbsen gewonnen und als Pulver aufgearbeitet. Das Besondere dabei: Nach der Trocknung steigt der Proteingehalt der Erbse sogar noch weiter und erreicht einen Wert von mehr als 20 Prozent. Durch das Extrahieren werden zudem Kohlenhydrate minimiert, so dass man am Ende über reines Pflanzeneiweiss verfügt.

Titelbild und Artikelbilder: Getty Images

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