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Heilpflanzen: Natürlich heilen mit Mutter Natur

 

Klarer Kopf: Diese Kräuter helfen bei Kopfweh

Essenzen von Mutterkraut und Pfefferminz können bei Spannungskopfschmerzen in die Schläfen gerieben werden. Wichtig: Massiere die Schläfen nicht zu kräftig, aber dafür gründlich. Mindestens fünf Minuten lang sollte sanft geknetet werden, um die Spannungen zu lockern. Weiterer Tipp: Auch warme Tees mit Weidenrinde und Mädesüssblüten haben sich als natürliche Kopfschmerztabletten bewährt. Bei Migräne schwören viele Betroffene auf die Pestwurzel. Bei Erschöpfungskopfschmerzen, die durch niedrigen Blutdruck entstehen, wirkt hingegen der Duft von Rosmarin belebende Wunder.

Natürliches Entschlacken: Diese Heilpflanzen helfen

Brennnesseln jucken zwar auf der Haut, von Innen (als Tee oder über den Salat gegeben) wirken sie aber wie entschlackende Wunder. Auch ein Aufguss mit Brunnenkresse, Dill, Basilikum oder Löwenzahn wirkt entwässernd. Schlackstoffe lassen sich zudem über die Schweissdrüsen aus dem Körper schwemmen. Als schweisstreibende Unterstützung hat sich Holunder- und Lindenblütentee bewährt. Trinke davon mindestens zwei Liter am Tag. Je mehr du trinkst, desto mehr Schlacke können aus deinem Körper gespült werden.

Neuer Schwung: Belebende Heilpflanzen

Kampfer nennt sich die Substanz, die aus der Rinde des Kampferbaums gewonnen wird, das das Atemzentrum zu mehr Aktivität stimuliert und so neue Power in die Körperzellen bringt. Auch der Duft von Rosmarin fördert die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Tipp: Gib ein paar Tropfen Rosmarinöl auf ein Taschentuch und schnuppere immer dann daran, wenn du dich erschöpft fühlst. Einen ähnlichen Effekt sollen auch Tees haben, die aus den Blüten und Blättern des Weissdorns gewonnen werden.

Verstopfungen: Heilpflanzen lösen den Knoten

Tee aus Kümmel und Anis zählt bei Verstopfungen ebenso zu den Heilpflanzenklassikern, wie Süssholzwurzel und Quendelseide. Ebenfalls bewährt: Ein Esslöffel Rizinus-  oder Süssmandelöl auf nüchternen Magen eingenommen, sollt lästige Verstopfungen im Nu lösen. Allen Massnahmen und Mitteln gegen Darmblockaden ist jedoch eines gemein: Sie können nur dann richtig wirken, wenn der Körper gründlich mit Wasser gespült wird. Trinke mindestens zwei Liter pro Tag.

Verspannungen: Pflanzen zum Relaxen

Bein angespannten Muskeln helfen nicht nur heilende Pflanzen, sondern vor allem einfühlende Hände. Die Wirkung der Massage unterstützt man am besten mit natürlichen Ölen, die entkrampfend auf Muskelspannungen wirken. Vor allem Eukalyptus-, Pfefferminz und Kiefernöl haben sich hierbei bewährt. Verwöhn-Tipp: Ätherische Heilpflanzenöle wirken in Verbindung mit Wärme besonders entspannend. Reibe die Haut daher zunächst mit deinem Lieblingsöl ein, dann legst du eine Wärmflasche für zehn Minuten auf die verspannten Stellen und beginnst erst anschliessend mit der Massage.

Titelbild: nordwood/Unsplash

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