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RAUS MIT IHNENDas hat die Schweiz an Outdoor-Sport zu bieten

Mit dem Frühling kommt die Sonne und wir folgen ihr. In der Schweiz geht das besonders leicht: Grüne Berge, klare Seen und bunte Frühlingswiesen – überall ist Outdoor Sport angesagt. Die besten Tipps für bewegungsfreudige Freigeister.

Mit der Sonne lockt der Outdoor-Sport

Schwimmen im Bergwasser

Sommerzeit ist Badezeit. Bei den warmen Temperaturen geht’s wieder ab ins kühle Nass. Das macht nicht nur Spass, sondern auch eine gute Figur. Beim Schwimmen werden Bauch, Beine und Po in Form gebracht und die Rückenmuskulatur gestärkt. Aber mal die Figur beiseite. Im Wasser zu planschen macht einfach nur glücklich! In der Schweiz besonders angesagt: Schwimmen in kristallklarem Badewasser. Zum Beispiel in Graubünden. Dort glänzt der Caumasee bei Flims mit seiner türkisgrünen Farbe. Wegen seiner unterirdischen Quellen hat er eine Temperatur zwischen 20 und 24 Grad.

Wer eine kältere Erfrischung will, sollte in den «Eisbach» Maggia springen. Der kühle Bergfluss ist ein angesagter Badespass in Tessin. Im klaren Flusswasser kann man ausgezeichnet Schwimmen – aber auch wunderbar Abtauchen! auf der Höhe von Ponte Brolla gibt es einen Spot zum Flusstauchen: Unter Wasser verbirgt sich eine überwältigende Felsenlandschaft.

Spiel und Spass mit Beachvolleyball

Doch auch Beachsportarten liegen dieses Jahr wieder voll im Trend. Beachvolleyball, Beachtennis, Beachminton, Beachsoccer… Mit Freunden, Ball und Schläger im Gepäck sind diese Spielportarten die spassigste Outdoor Aktivität bei Sonnenschein. Der schöne Nebeneffekt: Die Bewegung im Sand trainiert alle Muskelgruppen des Körpers. 

Um Beachsport zu treiben, müssen Sie aber nicht gleich einen Flug ans Meer buchen. Einen kilometerlangen Sandstrand gibt es auch an der «Plage d'Avenches» am Murtensee oder im «Lido di Lugano», wo passend zu den Palmen des Luganersees 75 000 Kubikmeter Strandsand aufgeschüttet wurden.

Buchtipp: Strand- und Klippenführer

Klippen, Sand- und Steinstrände und jede Menge Wasser zum Eintauchen. Der Strand- und Klippenführer «pied a la lune» verrät, wo das in der Schweiz am besten geht.

Biken in der Natur

Fitness in der Natur klappt prima auf Rollen und Rädern. Fahrradfahren oder Biken zum Beispiel regt nicht nur den Kreislauf an. Eine Stunde Fahrt mit 20 km/h verbrennt rund 600 Kalorien. Machen wir doch gleich eine Tagestour! Besonders reizend ist die Rhone-Route durch Wallis, vorbei am Lac Léman mit seinem silbrigen Meer und den Schneegipfeln bis in die Genfer City. Oder die Rhein-Route von Andermatt nach Basel, vom Gebirgsursprung des Alpenflusses bis zu den grossen Rheinhäfen von Basel. Die schönsten Schweizer Velotouren mit genauen Wegbeschreibungen gibt‘s unter veloland.ch.

Ab Frühling wird es wieder Zeit, die Wanderschuhe zu schüren. Wandern ist der Outdoor Evergreen schlecht hin, denn die Bergpanoramen der Schweiz schenken uns Energie und Kraft. Aber auch die Pfunde purzeln. Elmar Trunz-Carlisi, Leiter des Kölner Instituts für Prävention und Nachsorge (IPN), bewies in einer Studie, dass Kalorienverbrauch und Fettverbrennung schon bei kürzeren Wandertouren besser als beim Fitnesstraining seien. Und im Gegensatz zum Fitnesstraining dauert das Wandern mehrere Stunden. Die Berge und Täler ziehen einen eben in den Bann. So auch das magische Lötschental in Wallis, das voller Sagen, Traditionen und Brauchtümern steckt. Für einen kleinen Speed-Kick in den Bergen können Sie sich ein Trotti-Bike mieten. Nach der Wanderung bergauf können Sie mit diesem XXL-Roller ins Tal hinab rasen. Bergfreunde mit Trotti-Bikes fahren am liebsten durch Beatenberg, dem längsten Dorf Europas hoch überm Thunersee.

Unter blauem Himmel Skaten

Inzwischen auch ein Outdoor-Klassiker ist das Inline Skaten. Die beliebte Retro-Sportart macht Spass und kommt einer Bauch-Beine-Po-Übungsstunde im Fitnessstudio gleich: Der Bauch stabilisiert den Körper und baut so Muskeln auf. Beim Schwungholen werden Oberschenkel und Po gestrafft. Die Schweiz hat zahlreiche Routen für rollende Naturfreunde. Ein besonderer Tipp: In St. Gallen auf einem Rundkurs im Rheintal verläuft Europas erste Marathonstrecke für Inlineskater.     

Buchtipp:

Der Skate-Führer «Inline Skate Guide Rolling» stellt die 50 schönsten Skaterstrecken in der Schweiz vor. Ein nützliches Extra: Jedes Exemplar kommt mit herausnehmbaren Mini-Karten und Armumbinder zum Mitnehmen.

Outdoor Sport in the City

Doch auch in der City ist Outdoor Sport wieder angesagt. Die Newcomer sind ziemlich schräg: Streetsurfen, Speed Badminton und Crossboccia auf den Strassen, in Parks und auf Häuserdächern. Umso verrückter, desto besser! Beim Streetsurfen reiten Sie mit einem Waveboard über grüne Ampelwellen. Anders als ein Skateboard hat ein Waveboard nur zwei Rollen. Der klasse Trainingseffekt: mit dem Waveboard wird der Körper so rundum trainiert wie beim Wellenreiten.

Badminton-Spieler, die noch mehr Gas geben wollen, werden Speedminton lieben. Da hierbei die Spielhälften rund 13 Meter auseinander liegen, brauchen Sie noch mehr Power beim Spielen. Eine witzige Spielvariante: Speedminton können Sie auch von Flachdach zu Flachdach spielen.

Wenn Sie Freunde und Fitness vereinen wollen, ist Crossboccia der richtige Trend. Crossboccia-Kugeln sind so weich wie Hacky Sacks und werden durch den Raum geworfen. Gut dafür eignen sich Parks mit vielen Objekten wie der Leutschenpark in Zürich. Dort kann Crossboccia über Kiesflächen, Wasserbecken und Baumtöpfe hinweg gespielt werden.

Foto: iStock

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