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Jööö!So schiessen Sie herzige Babyfotos

HOW TO Babys sind ja so niedlich! Jedes kleinste Lächeln, jedes Schlummern, aber auch jedes Gebrüll bringt unser Herz zum Schmelzen. Deshalb möchten wir am liebsten jeden Moment mit ihnen festhalten. Doch wie schiesst man wirklich gute Babyfotos? Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein Meister der Babyfotografie werden - in nur acht «Takes».

Süsse Babyfotos

Take 1: Die Foto-Ausrüstung

Um gute Babyfotos zu schiessen, legen Sie sich am besten eine Spiegelreflexkamera zu. Sie können sich anstatt einer digitalen auch eine analoge Spiegelreflexkamera besorgen. Die «old school»-Variante ist preisgünstiger und macht genauso gute Fotos.

Der Vorteil: Sie schiessen nicht gleich hundert Schnappschüsse am Stück, sondern bedachtere und bessere Bilder. Tipp: Legen Sie sich in jedem Fall ein Tele-Objektiv für eine gute Schärfentiefe zu. Wenn das Baby scharf und der Hintergrund unscharf ist, sehen die Fotos spitze aus!

Take 2: Natürliches Licht

Nutzen Sie am besten den Lichteinfall von aussen. Helles Licht, dass durch ein grosses Fenster fällt oder das Licht unter freiem Himmel erzeugt natürliche Farben und eine realistische Atmosphäre. Auf den Kamerablitz sollten Sie grundsätzlich verzichten. Denn der Blitz ist für das Baby unangenehm und macht unnatürliche Babyfotos.

Take 3: Krimskrams

Vermeiden Sie bei einem Portrait-Foto zu viele Farben, Muster oder Gegenstände um das Baby herum. Das Baby allein ist schon Blickfang genug. Bei Babyfotos ist weniger grundsätzlich mehr: eine einfarbige, weiche Decke auf dem Bett oder einem weichen Kissen, sodass das Baby kuschelig darin einsinkt. Dazu ein kleines Schmusetier oder ein kunterbunter Schnuller. 

Take 4: Dress-Code

Süsse Strickmützen für Babys
Mit Strickmützen sehen Baby noch süsser aus.

Am schnuckeligsten sind Babys nackt, in ihrer natürlichen Pracht. Ist dem Baby aber zu kalt, können Sie es ebenso gut mit süsser Babykleidung fotografieren. Ein schönes Extra: ein süsses Baby-Strickmützchen wie zum Beispiel die «Hugo-Äffchen»-Mütze von den Jungdesignern «birdsandbees design».  Oder ein niedliches Lätzchen wie zum Bespiel die handgemachten Monster-Lätzchen von «Grommt».

Take 5: Neue Perspektiven

Die goldene Regel beim Baby Fotoshooting heisst: Runter zu Ihrem Baby! Für ein natürliches Baby Foto ist Ihr voller Körpereinsatz gefragt. Bleiben Sie mit Ihrem Baby auf Augenhöhe, können Sie die schönsten Gesichtsausdrücke einfangen. Halten Sie die Linse nie zu nah an Ihr Baby. Rücken Sie lieber etwas weiter weg und verwenden ein wenig Zoom. Sie können aber auch mit neuen Perspektiven experimentieren. Von unten nach oben oder von einer Leiter aus nach unten fotografiert, können Sie ebenfalls spannende Baby Fotos schiessen.  

Take 6: Das richtige Timing

Nehmen Sie sich die Ruhe und die Zeit, um ein Foto von Ihrem Baby zu machen. Den ganzen Tag über einen schnellen Schnappschuss zu versuchen, kann Ihr Kleines schnell überstrapazieren. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby satt und zufrieden oder schläfrig ist. Ein schlummerndes Baby lässt sich am besten fotografieren, wie die Concept Designerin und Mutter Adele Enersen mit ihrer fantasievollen Fotoserie «Mila’s Daydreams» zeigt:

Take 7: Das besondere Etwas

Fotografieren Sie ruhig mit Liebe zum Detail! Kleine Baby Füsse, dicker Kugelbauch, grosse Babyaugen – da schmilzt jeder dahin. Denken Sie aber daran, dass Sie die Details, die Sie fotografieren, immer in Relation setzen. Das erreichen Sie zum Beispiel, wenn die kleine Hand Ihres Babys Ihren Finger umschliesst. So zeigen Sie, wie klein das Babyhändchen noch ist.

Take 8: Blubbernde Settings

Wenn Ihr Baby in der Badewanne oder im Schwimmbecken plantscht, ist das nicht nur über Wasser süss. Auch unter Wasser können Sie tolle Fotos schiessen. Dazu besorgen Sie sich am besten eine Unterwasser-Einweg-Kamera. Mit dieser Kamera kann Ihr Baby auch im Wasser spielen. Wenn Sie Ihr Baby die Kamera mal «begutachten» lassen und dabei ab und zu auf den Auslöser drücken, erhalten Sie besonders lustige Perspektiven.

Bilder: iStock, dawandastatic.com

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