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Volle MähneMit diesen Tipps wird das Haar zum Hingucker

Haare sind ein Statussymbol: Sie sollen voll, weich, glänzend und geschmeidig sein – ziemlich hohe Anforderungen. Für all dies ist die richtige Pflege nötig. Hier kommen Tipps und Tricks für eine gesunde, schöne und volle Mähne.

Volles Haar Tipps

 

Nicht nur für Frauen sind Haare heutzutage ein Statussymbol. Sie sollen voll, weich, glänzend und geschmeidig sein. Ziemlich hohe Anforderungen werden an die Haarpracht gestellt. Ob lang oder kurz, die Haare gehören mit zu den wichtigsten Hinguckern. Um eine schöne Haarpracht sein Eigen nennen zu können, ist die richtige Pflege nötig. Wer darüber hinaus Probleme mit seinen Haaren hat, kann mit einfachen Mitteln nachhelfen, um die Mähne wieder zum Hingucker zu erklären.

Der Haartyp entscheidet über die richtige Pflege

Nicht jedes Pflegeprodukt ist für jedes Haar geeignet. Entscheidend ist, dass die Pflege perfekt zum Haartyp passt. Dabei wird generell zwischen verschiedenen Typen und entsprechenden «Problemzonen» unterschieden:

  • trockenes Haar, das schnell spröde und glanzlos wirkt
  • fettiges Haar, das häufige Wäschen benötigt
  • strapaziertes Haar, das nicht selten von Spliss und anderen Zipperlein geplagt wird

Hinzu kommt, dass viele Frauen ihre Haare farblich verändern und so zusätzlichen Pflegebedarf schaffen. Auch häufige Behandlungen mit dem Glätteisen oder Lockenstab sind strapaziös für die Haare und sorgen dafür, dass eine intensive Pflege notwendig wird.

Probleme äussern sich nicht selten in Schuppen. Dabei gibt es sowohl Schuppen, die auf trockene Ansätze zurückzuführen sind als auch solche, die eher bei fettigen Haaren auftreten. Wer unter trockenen Schuppen leidet, wird häufig mit einer juckenden Kopfhaut konfrontiert, wohingegen fettige Schuppen zu fettigen Ansätzen führen.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, welcher Haartyp er ist, kann sich beim Friseur beraten lassen. Gute Friseure führen eine Haaranalyse durch und helfen dann dabei, die richtigen Pflegeprodukte zu finden.

In jedem Fall sollten Pflegeprodukte zu den individuellen Anforderungen der Haare passen. So bleiben die Haare gesund und gepflegt, sodass sie für jede Frisur zu haben sind. 

Volles Haar Haarwachstum fördern
Immer mehr Frauen leiden unter Haarausfall. Die Gründe sind unterschiedlich, die Lösung ganz einfach: Eine Haarverdichtung hilft dabei, wieder eine schöne Mähne zu haben.

Haarausfall? Hier kann eine Verdichtung helfen

Nicht jede Frau ist mit einer vollen Haarpracht gesegnet. Haarausfall betrifft überraschend viele Frauen in jeder Altersgruppe. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von einer Mangelernährung über erbliche Faktoren bis hin zu Erkrankungen. Stellt der Haarausfall ein grösseres Problem dar, kann eine Haarverdichtung die Lösung sein. So werden kahle Stellen oder sehr dünne Haare mit verschiedenen Methoden verdickt und sehen wieder voll und voluminös aus. Tipps zur Haarverdichtung gibt es viele. Nicht alle sind für jedes Problem geeignet. Dennoch ist eine Haarverdichtung eine gute Option für Frauen, die sich wieder schöner und wohler fühlen möchten.

Übrigens: Nicht immer sind Transplantationen notwendig, um eine Haarverdichtung zu erreichen. Für Frauen, die einfach etwas dickeres und längeres Haar wollen, reicht oft eine Verdichtung mit Hilfe von Extensions!

Natürlich können auch medizinisch bedeutsame Ursachen vorliegen, die den Haarausfall als Symptom aufweisen. Die Gründe sind vielfältig:

Oft kann eine Ernährungsumstellung oder eine entsprechende Therapie der Grunderkrankung dabei helfen, langfristig den Haarausfall zu vermindern oder zu stoppen. Eine Haarverdichtung ist dann zunächst aus kosmetischen Gesichtspunkten sinnvoll, um zeitnah zurück zu einer schönen Haarpracht zu kommen.

Welche Vitamine und Co. braucht das Haar?

Haare bestehen, wie Hornhaut und Nägel, aus Keratin. Etwa 100.000 Haare hat ein Mensch auf dem Kopf, täglich fallen davon rund 50 bis 100 Stück wieder aus. Fallen mehr Haare aus, sprechen Ärzte von krankhaftem Haarausfall. Verschiedene Nährstoffe sind nötig, damit die Haare langfristig gesund und schön bleiben. Diese können teilweise über die Nahrung zugeführt werden. Andere Stoffe stecken in speziellen Pflegeprodukten wie Haarmasken und Kuren und gelangen so in das Haar. Folgende Vitamine und andere Nährstoffe sind wichtig für gesundes, volles und glänzendes Haar:

Vitamin A unterstützt das Haarwachstum. 
D-Panthenol sorgt für leichtere Kämmbarkeit und ist deshalb in vielen Shampoos enthalten. 
Biotin schützt das Haar vor Spliss und Entzündungen der Kopfhaut. Folsäure unterstützt die Zellteilung und sorgt für besseres Haarwachstum. 
Vitamin E natürlicher Sonnenschutz und stärkt das Haarwachstum. 
Zink bildet Keratin und schützt vor Haarausfall. 
Eisen stärkt die Haare und das Haarwachstum.

Wer unter chronischem Haarausfall leidet, kann sich beim Arzt zu möglichen Mangelerscheinungen beraten lassen. Oft ist es sinnvoll, bestimmte Nährstoffe zu substituieren, um dem Haarausfall – und weiteren negativen Begleiterscheinungen – vorzubeugen. Wichtig ist hier, dass genau geschaut wird, welche Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind und benötigt werden.

Beim Waschen gilt es, das Haar zu schonen

Regelmässige Haarwäschen sind wichtig, um Talg und andere Rückstände aus den Haaren zu entfernen. Zusätzlich helfen Kuren und Haarmasken dabei, den Haaren wichtige Nährstoffe zuzuführen. Dabei ist es unabdingbar, auf eine schonende Haarwäsche zu achten. Sonst wird das Haar zu stark strapaziert. Die Folge können Haarausfall und Spliss sein. Folgende Schritte sind bei der Haarwäsche unbedingt zu beachten:

1. Die Haare werden zunächst mit einem passenden Shampoo gereinigt. Dabei reicht es, das Shampoo auf die Haaransätze und die Kopfhaut aufzutragen und sanft einzumassieren. Es ist nicht nötig, die Haarlängen mit Shampoo zu behandeln.

2. Nachdem das Shampoo gründlich ausgewaschen wurde, sollte es mit einem sauberen Handtuch leicht trockengetupft werden. So kann das Haar weitere Produkte gut aufnehmen.

3. Als zweites kann eine Haarmaske oder Haarkur verwendet werden. Dies ist nicht bei jeder Haarwäsche nötig. Zudem sollte das Produkt auf die Bedürfnisse der Haare abgestimmt sein. Eine Maske oder Kur gehört ausschliesslich in die Längen und Spitzen. Die Einwirkzeit, die auf der Packung angegeben ist, sollte zudem nicht überschritten werden.

4. Auch hier gilt: Gründlich auswaschen und dann mit einem Handtuch trockentupfen.

5. Dann kommt die Spülung, die vorrangig für eine leichte Kämmbarkeit sorgt. Diese gut in die Längen und Spitzen (nicht die Ansätze!) einmassieren und nach etwa einer Minute ausspülen.

Zur schonenden Behandlung nasser Haare gehört ausserdem, die Haare nach der Wäsche nicht rabiat trocken zu rubbeln, sondern sie vorsichtig abzutupfen. So wird das Haar nicht zu stark beansprucht und kann sich von der Wäsche erholen.

Wichtig: Haarprodukte dürfen durchaus Silikone enthalten! In letzter Zeit sind Silikone in Shampoo und Co. immer mehr in Verruf geraten, allerdings gibt es durchaus silikonhaltige Produkte, die das Haar nicht schädigen. So enthalten viele Friseurprodukte Silikone, die sich bei der nächsten Wäsche auswaschen lassen.

Farbe? Bitte immer beim Friseur!

Viele Frauen greifen regelmässig zur Haarfarbe. Sie solle die Haare leuchten lassen und schöner aussehen. Auch zur Abdeckung grauer Haare sind Färbungen und Tönungen beliebt. Dennoch gibt es eine wichtige Regel: Färben sollte nur der Friseur. Er kann einerseits genau die passende Farbe herstellen und zum anderen arbeitet er mit hochwertigen Stoffen, die den Haaren nicht mehr Schaden zufügen, als zumutbar wäre. Es gibt nämlich durchaus Haarfärbeprodukte, die gesundheitsschädlich sein können.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, färbt die Haare mit Henna oder anderen Naturstoffen. Diese bergen kein Gesundheitsrisiko. Auch der Friseur kann den Schaden so minimal halten wie möglich, etwa, indem er nur Strähnchen macht und die Farbe keine Berührung mit der Kopfhaut hat. Zusätzlich versorgt der Profi die Haare mit einer ordentlichen Portion Pflege, die die Haare schützt und die Farbe länger strahlen lässt. Und was will eine Frau mehr?

Bilder: Abb. 1 Pixabay.com © xusenru (CC0 Creative Commons) Abb. 2: Pixabay.com © slavoljubovski (CC0 Creative Commons)

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