Kurzer ProzessPixie Cut – trau dich!

Ob raspelkurz oder streichholzlang: Trendköpfe und Individualistinnen setzen auf kurze Haare! Wie du den zeitlosen Pixie Cut trägst, stylst und alles, was du sonst noch über die Trendfrisur wissen musst.

Pixie Cut: so stylst du die Trendfrisur

Show your face! Kurze Haare sind Trend. Und haben längst nichts mehr mit burschikosen Bubiköpfen zu tun. Der Pixie Cut lässt seine Trägerin absolut feminin aussehen, lenkt den Blick auf das Gesicht und bringt dessen Merkmale so richtig zur Geltung. Kurzhaarfrisuren sind chic und cheeky. Und das nicht erst seit Agyness Deyn und Co. den Shortcut tragen.

Der Pixie Cut: ein Evergreen

Jean Sebergs Sex-Appeal in «Ausser Atem» (1960) ist Kult. Mia Farrow löste 1968 mit ihrem elfenhaften Look in «Rosemary’s Baby» einen totalen Pixie-Boom aus. Erfinder des Schnitts war damals Meister-Figaro Vidal Sasson höchstpersönlich, als er für Roman Polanski den Look von Mia Farrow kreierte. Der Clou: Die Frisuren richteten sich an den Linien der Gesichtsform aus. Liessen alles weg, was die Aufmerksamkeit vom Gesicht ablenken konnte. Und das Tollste: Nach dem Waschen genügte ein kurzes Kopfschütteln, um die Frisur wieder in Form zu bringen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Pixie Cut stylen: so gelingt der Look

Kurze Haare sind praktisch. Wer den Pixie Cut stylen will, hat zahllose Möglichkeiten: Man kann ihn in romantische Wellen legen oder im «undone»-Look wild verwuscheln. Short-Cuts können adrett und konservativ getragen werden oder sogar echte Rockstar-Vibes versprühen. Wer nun Lust bekommen hat und den Pixie Cut stylen will, braucht nur noch einen guten Figaro – und diese Regeln:

Pixie Cut: Welche Gesichtsform passt dazu?

Am besten wirkt der Shortcut bei einer ovalen oder schmalen Gesichtsform. Wer den Test machen will: Wenn das Gesicht mit einem Pferdeschwanz gut aussieht, dann sieht es auch mit kurzen Haaren super aus. Einziger Unterschied: Ein Pixie wird nicht so platt am Kopf anliegen wie der Pferdeschwanz; der Look ist aber ähnlich. Übrigens: Dass der Pixie Cut nicht zu einer runden Gesichtsform passt, ist ein Irrglaube. Hier sollte der Look lediglich nicht all zu kurz getragen werden. Ein Pixie Cut, der insgesamt etwas länger (circa 10 bis 15 Zentimeter) oder wenigstens mit einem üppigen Pony getragen wird, schmeichelt auch runden Gesichtern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Pixie Cut stylen: Die Haarqualität zählt

Wer feines, glattes Haar hat, darf sich freuen: Es eignet sich nämlich perfekt zum Pixie Cut Stylen. Lockiges Haar hingegen ist natürlich ein wenig widerspenstiger. Kleiner Tipp für Unsichere: Wenn man sich nicht sicher ist, wie das gelockte Haar in der Kürze reagiert, kann man es zuerst auf Bob-Länge schneiden lassen – und dann Schnitt für Schnitt immer kürzer werden.

Welche Haarfarbe für den Pixie Cut?  

Agyness ist blond. Aber Natalie Portman sieht genauso gut aus mit rehbraunem Kurzhaar. Der Schnitt hat nichts mit der Haarfarbe zu tun. Einziger Vorteil der Blondinen: In blondem Haar sieht man Licht und Schatten generell besser; daher wirkt der superblonde Pixie extra lebendig. Vorsichtig sein sollte man mit Strähnchen, denn kurzes Haar sieht damit oft fleckig aus.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Mut zum Shortcut: Gewöhnungszeit einplanen

Wer den Schritt von der langen Wallemähne zum angesagten Pixie Cut wagt, braucht Zeit. Das Schneiden geht zwar schnell. Sich an den neuen Look zu gewöhnen, dauert in der Regel aber ein paar Tage. Keine Panik: Das ist normal! Unser Tipp: Versuche verschiedene Outfits zur Frisur. Ein romantisches Kleid ist ein frecher Kontrast zum wuschelkurzen Haar. Aber auch die coole Lederjacke wirkt perfekt zur Trendfrisur. Ein Lächeln passt zum Pixie Cut aber immer noch am besten; es kommt jetzt nämlich erst richtig zur Geltung.

Titelbild: Sharon Garcia/Unsplash

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