Pixel

FITNESSCENTERSo findest du das passende Studio

Die Suche nach dem passenden Fitnesscenter kann anstrengend sein. Welches Studio bietet welches Programm? Welches Angebot kostet wie viel? Welches das beste Fitnesscenter für uns ist, hängt aber vor allem von unserem Fitnesstyp ab.

Das passende Fitnesscenter für jeden Typ

Den Markt der Schweizer Fitnessstudios zu überblicken ist nicht leicht. 87% der Fitnessclubs sind kleine Privatstudios, 10% gehören mittlerweile zu grösseren Ketten und 3% sind Franchisenehmer, so eine Schweizer Fitnesscenter Studie im Auftrag der Fitness Tribune. Hinzu kommt, dass sich Fitness-Studios längst nicht mehr nur auf Laufbänder und Gewichte beschränken. Viele Studios haben ganzheitliche Fitnesskonzepte entwickelt und bieten auch Workout-Kurse wie Yoga, Zumba, Thai-Aerobic oder Wassergymnastik an. Auch Sauna und Massage sind häufig im Angebot. 

Aber welches Studio ist das richtige für dich? Das hängt allein von deinen Fitness-Vorlieben ab. Dem Magazin Fit for Fun verrieten sechs Hollywood-Stars, wie sie sich im Fitnesscenter fit halten. Mit welchem Fitnesstyp kannst du dich am ehesten identifizieren? Wir verraten, welches Studio jeweils passt!

Das klassische Fitnessstudio: Gewichte, Laufband, Cycling

Hollywoodstar Scarlett Johansson befasst sich nur ungern mit modernen Fitnesskonzepten. Sie beharrt auf die klassischen Fitnessgeräte: «Wer eher ein bequemer Sportler ist wie ich, dem kann ich nur Laufband oder Ergometer empfehlen, auch wenn viele Fitness-Trainer darüber die Nase rümpfen.» Schwitzen und dabei Zeitung lesen, das ist die Idealvorstellung der 28-jährigen. Für Johansson wäre ein Fitnessstudio wie das Kieser-Training die falsche Adresse. Beim „Kiesern“ gibt es keine Laufbänder, sondern nur Geräte, die der medizinischen Kräftigungstherapie dienen. Ein pragmatischer Fitnesstyp wie Johansson sollte sich ein kleines, privates Studio eines lokalen Einzelbetreibers suchen. In der Schweiz sind Einzelbetreiber in der Überzahl. In welchen Kantonen welche Fitness-Studios liegen, kann man unter fitness.ch nachsehen.

Der sinnliche Fitnesstyp: Yoga und Pilates

Schauspielerin Jennifer Garner hat bei der Wahl ihres Fitness-Studios nicht nur einen Weg zum Abnehmen, sondern auch ihre innere Mitte gefunden. Garner schwört auf Yogalates: «Irre, wie gut das funktioniert. Fett schmilzt wie Butter in der Sonne.» Yogalates ist eine Mischung aus Kraftausdauer und Muskelaufbau. Ein sinnlicher Fitnesstyp wie Garner wäre bei einem Studio der Silhouette Fitness gut aufgehoben. Diese Studios bieten reichlich Fitness-Kurse wie Pilates oder Yoga an.

Fitness mit Temperament: Workout mit Tanz und Rhythmus

Die Frontfrau der Pussy Cat Dolls Nicole Scherzinger hat einen extrem durchtrainierten Körper. Dafür muss sie auch jeden Tag Sport machen. Die gebürtige Hawaiianerin lässt sich dabei aber nicht den Spass nehmen. Jeden Morgen tanzt sie zu ihren eigenen Songs: «Das lockert Körper und Seele.» Die temperamentvolle Tänzerin ist prädestiniert für ein Workout mit Tanz und Musik. Die Studios von Zumba Fitness® sind für sie genau die richtigen. Zumba ist eine Mischung aus Aerobic und verschiedenen Latino-Tänzen. In der Schweiz gibt es bereits Kurse in Altendorf, Netstal, Pfäffikon, Altstetten, Schindellegi und Küsnacht.

Fitness-Studios mit Extraservice: Kinderbetreuung, Schwimmbad und Wellness

Oscar-Preisträgerin Kate Winslet hat wenig Zeit für Fitness: «Wenn ich meine beiden Kinder auf dem Arm trage, ist das allerdings auch eine Art von Hanteltraining», scherzt die erfolgreiche Britin. Wenn sie aber die Zeit findet, schwimmt sie leidenschaftlich gerne. Für eine viel beschäftigte Frau wie Winslet wäre beispielsweise ein Migros Fitnesspark ideal. Die Kinder werden betreut, während die Mütter sich in den Bäderwelten oder bei einer Massage entspannen können. 

Fitness mit Power: Fit-Boxen und Kung Fu

Sängerin und Schauspielerin Jennifer Lopez schwört auf eine Mischung aus Yoga und Boxen: «Das ist der beste Sport für die Schultern und die Oberarme». Ein Multitalent wie Lopez braucht ein Fitnesscenter mit breit gefächerten Angeboten. Lopez’ Wahl sollte auf Clubs wie die Fitness Connection fallen. Dort sind sowohl Kurse wie Kung Fu und Fit-Boxen als auch Yoga und Rückengymnastik im Programm. Ihre Zwillingskinder Max und Emme könnte Lopez getrost im Kinderparadies lassen. 

Letzter Check: Stimmen Trainer, Gütesiegel und Verträge?

Auch wenn das Studio dem eigenen Fitnesstyp entspricht und die Atmosphäre passt, sind noch ein paar Formalkriterien zu beachten. Die Schweiz hat mit der Qualitop Organisation eine neutrale und unabhängige Institution zur Zertifizierung von Fitnesscentern geschaffen. Bereits mehr als 500 Fitness-Studio tragen das Qualitätslabel. Und das ist auch preislich nicht uninteressant: Laut Qualitop ist das für immer mehr Krankenversicherungen die «Voraussetzung für Kostenbeteiligung an Bewegungsangeboten». Unter qualicert.ch können Fitnessinteressierte ein zertifiziertes Center in ihrer Nähe suchen.

Auch ein Blick auf die Trainer des Fitnesscenters lohnt sich. Zumindest ein Teil der Trainer sollte ein Sport-Diplom besitzen. Hat das Probetraining überzeugt und der Vertrag liegt vor, sollte man das Kleingedruckte genau lesen: Wie steht es mit der Kündigung des Vertrags? Manche Verträge verlängern sich um ein ganzes Jahr, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Sind die Kosten für Verlaufstests oder die Erstellung eines Trainingsplans im Monatsbeitrag inbegriffen? Sind Extras wie Kinderbetreuung, Schwimmbäder oder Wellness inklusive? Wenn das Studio zum Fitnesstyp passt und die Formalkriterien stimmen, ist es endlich so weit: Das optimale Studio ist gefunden. Dann heißt es nur noch: Powern, Schwitzen und Geniessen! 

Weiterführende Links:

Foto: iStock
Mehr dazu