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How are you? Weltschmerz: Eine Schweizer Kampagne soll die psychische Gesundheit fördern

Laut Umfragen sind 40% der Schweiz psychisch hoch belastet. Das hat auch mit den aktuellen Ereignissen auf der Welt zu tun. Pandemie, Krieg in der Ukraine, eine bevorstehende Energiekrise – die Bevölkerung macht sich Sorgen. Die gfs.bern
ruft dazu auf, sich selbst immer wieder zu fragen: «Wie geht es mir?» Eine App und ein Selbst-Check sollen dabei helfen.

Eine Frau tippt etwas in ihr Handy.
© Pexels / Pixabay

Eine repräsentative Studie mit 4000 Teilnehmenden aus der Schweiz zeigt ein mittelmässiges Stimmungsbild. Viele Schweizerinnen und Schweizer sind psychisch hoch oder sehr hoch belastet. Das Ergebnis zeigt, dass es Bedarf gibt, niederschwellig etwas für die mentale Gesundheit zu tun.

Frauen sind laut der Studie etwas häufiger belastet als Männer. Am stärksten belastet ist die Generation Z (zwischen 2000 und 2012 geboren). 26% eben an, dass sie psychisch sehr hoch belastet sind. Unter den Millennials (zwischen 1981 und 1999 geboren) ist nur jeder zehnte psychisch stark strapaziert. Grund dafür scheint die Tatsache zu sein, dass die jüngeren Generationen noch nicht die Erfahrung gemacht haben, dass Krisen vorbei gehen und weniger stabilisierende Bewältigungsstrategien haben.

Strategien und Tipps für weniger psychische Belastung

Eine App und ein Online-Selbst-Check sollen diese Lücke füllen. Beim Selbst-Check können Fragen zum psychischen Stresslevel beantwortet werden. Je nach Ergebnis werden ausserdem praktische Tipps und Hilfeleistungen angeboten. Hier kannst du den Selbstcheck machen.

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