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Meine Microblading Erfahrung: Tut Microblading weh?

Gigi setzt mit dem feinen Messerchen, das eigentlich aus zahlreichen Nadeln besteht, an. Härchen für Härchen zieht sie einzelne, ultrafeine Linien nach. Am Schluss sehen diese aus wie einzelne Augenbrauenhaare – das ist der Clou am Microblading und macht den Look so natürlich.

So sieht Gigis Werkzeug aus.

Das Bladen tut nicht wirklich weh, das Gefühl ist einfach ein bisschen unangenehm. Das Kratzen, das die Mini-Klingen in der Haut verursachen, wird glücklicherweise von der Gute-Laune-Musik übertönt, die Gigi vorher aufgelegt hat. Über dem Nasenflügel und am unteren Teil der Braue ist die Behandlung etwas störender als an anderen Orten. Da kullern bei mir dann doch ein paar Tränchen. Aber natürlich nicht vor Schmerzen, sondern wegen der Nähe zu den Tränendrüsen.

Gigi trägt mit jedem Schnitt Farbpigmente auf die Haut auf, die dann kurz einwirken. Dieser Look sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus...

Das ist zum Glück noch nicht das Endergebnis.

Nach nicht einmal zehn Minuten sind wir durch und ich betrachte meine neuen Brauen im Spiegel. Wow, da war vorher mal nichts?

Damit ich lange Freude an meinen Augenbrauen habe, gilt es jetzt einiges zu beachten. Zwei Wochen lang sind Schwimmen, übermässiges Schwitzen und Solarium tabu. Ausserdem sollen möglichst keine Kosmetika mit den Brauen in Verbindung kommen. Nach ein paar Tagen löst sich eine Wundkruste ab – ich muss mich ganz schön zusammenreissen, sie nicht wegzuknubbeln. Dann würde jedoch die ganze Farbe mitkommen.

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