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Pimp my LookAccessoires machen das Outfit

Man braucht nicht viel Geld, um gut auszusehen, sondern viele Accessoires. Denn gekonnt eingesetzt, machen Accessoires aus jedem Basic-Look individuelle Vorzeige-Fashion! Wir verraten die wichtigsten Regeln fürs Kombinieren von Accessoires.

Accessoires

Wer glaubt, Accessoires sind bloss schmückendes Beiwerk zum Gesamtlook, der kennt sich mit Fashion nicht aus. Klar, kann man ein pompöses Outfit kaufen, dass ganz alleine wirkt. Jedenfalls, wenn man mit Lotto gewonnen hat. Wer weniger ausgeben und sich trotzdem  in immer neuen Looks zeigen will, weiss sich anders zu helfen: Denn Accessoires sind modische Alleskönner. Sie verwandeln schlichte Basics in glamouröse Looks. Man muss nur wissen wie.

Dosierung: Weniger ist mehr

Kleckern, nicht klotzen. Das ist schon die wichtigste Regel im Umgang mit Accessoires. Schliesslich sieht ein guter Look, nie überladen, sondern überzeugend aus. Und das durch die Hilfe einzelner, aber treffsicherer Accessoires. Lassen Sie sich daher nicht verleiten: Wählen Sie nie mehr als zwei bis drei Accessoires zu Ihrem Outfit. Zu viele Akzente lenken ab.

Makeup & Haare: Ebenfalls eine Art Accessoire

Zwar ist es kein Accessoire im klassischen Sinne, dennoch muss man das Makeup enorm berücksichtigen, wenn man einen Basic-Look aufpeppen will. Denn auch hier liegt die Gefahr im «zu viel». Vor allem, wenn man mit Accessoires in der Nähe des Gesichts, wie grossen Ohrringen, schwere Ketten, Haarbänder oder Hüten arbeitet. Je präsenter das Accessoire ist, desto dezenter sollte das Makeup ausfallen. Anders herum gilt das Gleiche: Knallige Lippen oder leuchtender Eyeshadow brezeln Basic-Looks wirkungsvoll auf. Aber auch ein guter Haarschnitt kann schon die halbe Miete sein.

Taschen: Praktische Eyecatcher

Handtaschen gehören zu jedem Look dazu. Mehr noch: Sie können einen Look sogar seinen eigentlichen Ausdruck verleihen. Eine elegante Handtasche wirkt stärker als ein ganzes Outfit aus edeln Klamotten. Für den grossen Auftritt Ihrer persönlichen It-Bag, ist es wichtig, dass der restliche Look nicht überladen wirkt und der Tasche so die Show stiehlt. Konkret gilt: Je grösser die Tasche, desto enger sollten die Schnitte der Kleidung sein. 

Gürtel: Gelungener Mittelpunkt

Der Gürtel hat im Laufe der Jahre seinen Zweck entfremdet: Längst soll er nicht mehr Hosen und Röcke, sondern Blicke festhalten. Durch schmückende Schnallen oder knallfarbenes Leder peppen Sie auf, was sonst niemandem auffällt. Eigentlich brauchen auffällige Gürtel sogar ein schlichtes Outfit, um besonders gut zu wirken. Übrigens lässt sich mit Gürtel auch gut tricksen:  Sie zaubern Model-Masse in die Leibesmitte. Jedenfalls, wenn sie breit sind und in der Taille sitzen. Besonders süss: Eine hübsches Samtband direkt unter der Brust zu einer Schleife gebunden, lässt den Oberkörper schmal wirken und lenkt den Blick vom kleinen Bäuchlein ab.

Schmuck: Think big

In Sachen Schmuck gilt: Lieber ein grosses Statement setzen, als sich mit Mini-Brillis zu verzetteln. Zwar ist Understatement cool. Doch wenn es darum geht ein sonst schon eher zurückhaltendes Outfit aufzumotzen, ist Grösse gefragt. Dabei gilt: Outfits, die nicht nur durch ihre Passform und Schnitte, sondern auch durch ihre Farben schlicht wirken, bekommen durch lange Ketten mit grossen Anhängern mehr Pfiff. Hingegen würden solche Details auf gemusterten oder schlabberig sitzenden Outfits verloren gehen. Hier sind Schmuck-Accessoires gefragt, die auf freien Körperstellen, wie Finger, Arm, Hals oder am Ohr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das Outfit so abrunden.

Schals und Tücher: Style zum Umbinden

Längst sollen sie nicht mehr nur den Hals wärmen, sondern den gesamten Style aufheizen. Schals und Tücher zählen zu den effektivsten Accessoires, um einen Style aufzupeppen. Und zwar nicht nur, wenn man sie dekorativ um den Hals bindet. Gerade im Sommer veredeln Sie das gesamte Outfit, wenn man sie um den Kopf, ins Haar oder als Gürtel um die Hüften bindet. Beim Thema Schal und Tuch gilt übrigens Ähnliches wie beim Schmuck: Schlichte Outfits gewinnen durch bunte oder gemusterte Schals an Style. Unruhige Looks wirken durch schlichte, aber üppige Tücher und Schals eleganter.

Zum Schluss gibt es aber eigentlich nur ein Accessoire, das wirkungsvoller ist, als alle genannten gemeinsam: Ein freudiges, erfrischendes und authentisches Lächeln lässt schlichte Outfits verblassen und zu einem umwerfenden Gesamtlook erstrahlen.

Who needs Diets? Schmück dich einfach gekonnt. Diese Accessoires verstecken Problemzönchen.

Problemzone Bauch: Accessoires mit Bauch-weg-Garantie sind lange Ketten und Tücher. Sie lenken den Blick vom Bauch ab und strecken die Optik des Oberkörpers.

Problemzone Po: Wer ein paar Kilo am Po weg schmücken möchte, trägt kleine Handtaschen, die man mit einem langen Querriemen schräg umhängen kann, so dass die Tasche seitlich am Po sitzt.

Rundes Gesicht: Grosse Ohrringe sind ein Blickfang der von rundlichen Gesichtern ablenkt. Dabei gilt: Je auffälliger, desto besser. Wer ein rundes Gesicht hat, sollte hingegen niemals einen Schal zu eng um den Hals wickeln. Das Gesicht wirkt dadurch gedrungen. Schöner ist es, wenn der Hals und das Dekolleté frei sichtbar sind.

Bild: Lemur/Unsplash

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