Pixel

Schön sauber8 Pflegetipps für deine Badesachen

Wer an seiner Badekleidung lange Freude haben will, muss wissen, wie sie zu waschen ist. Redakteurin Linda verrät euch die besten Tipps für die Reinigung der geliebten Sommerstücke.

Man muss ganz genau wissen, wie Bikini und Badeanzug richten zu waschen sind.

Nach dem Tag am Strand oder dem Ausflug in die Badi stehen wir jedes Mal vor dem gleichen Problem: Wie soll ich meine Badesachen eigentlich waschen? Direkt in die Waschmaschine oder sorgfältiges Handwaschen? Schliesslich ist das Material empfindlich und wir wollen unter keinen Umständen, dass unsere Bikinis ausbleichen, ausleiern oder sonst wie Schaden nehmen. 

1. Wie häufig muss ich meine Badehose waschen?

Schweiss, Sonnencreme und Wasser (sowohl Chlor- als auch Salzwasser) greifen das Material an. Nicht nur deshalb, sondern auch aus hygienischen Gründen, sollten Bikinis und Badeanzüge nach jedem Tragen gereinigt werden.

2. Vor der Wäsche: Einlegen in Essigwasser

Bikinis und Badeanzüge kommen in hübschen Farben. Wer die Leuchtkraft der Couleurs erhalten will, setzt auf einen einfachen Trick: Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen, etwas Essig dazu geben (Verhältnis 5:1), die Badesachen darin einlegen und wenigstens zehn Minuten einwirken lassen. Essig versiegelt die Farben natürlich und schützt vor Ausbleichen und Verfärben. Und keine Sorge: Das Material wird dadurch nicht angegriffen. Und auch der Geruch lässt sich mit der anschliessenden Wäsche leicht entfernen.

3. Handwäsche oder Waschmaschine: Was ist besser?

Ganz klar: Bikinis und Badeanzüge wollen von Hand gewaschen werden. Diese Methode ist nicht nur für das Material schonender, sondern auch für sämtliche Verzierungen (z.B. Perlen, Pailletten und Stickereien). Wer dennoch lieber auf die Waschmaschine setzt: Unbedingt Wäschenetz verwenden und im Feinwaschprogramm waschen.

Man muss ganz genau wissen, wie Bikini und Badeanzug richten zu waschen sind.

4. Waschpulver und Weichspüler: Welches Produkt ist richtig?

Bleichende Vollwaschmittel sind Gift für die empfindlichen Materialien. Besser eignen sich Feinwaschmittel oder spezielle Reinigungsprodukte für Aktiv- und Sportfasern. Wer gerade im Urlaub ist und kein Waschmittel zu Hand hat, kann auch ein mildes Shampoo verwenden. Auch das schadet den Fasern nicht. Ein absolutes Tabu ist hingegen Weichspüler. Er lässt Fasern erweichen und führt zu unnötigem Ausleiern des Stoffs.

5. Nicht schleudern, nicht wringen: Immer schön sanft sein.

Wer seine Bademode in der Maschine waschen will, muss unbedingt auf das Schleuderprogramm verzichten. Lässt es sich nicht gänzlich ausschalten, wählt man wenigstens die geringste Stufe. Auch wichtig: Bikinis und Badeanzüge bitte niemals auswringen. Die Fasen leiern dadurch leichter aus.

6. Richtiges Trocknen: Bademode niemals in den Tumbler.

Die heissen Temperaturen eines Trockners schaden den Fasern extrem. Lasst eure Strandmode daher immer an der Luft trockenen. Die Materialien sollten vorher leicht gedrückt (aber nicht gewrungen) werden, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Danach am besten im Liegen trocknen. Auf der Wäscheleine würde das Gewicht des nassen Stoffes den Bikini nach unten ziehen und diesen ausleiern.

Man muss ganz genau wissen, wie Bikini und Badeanzug richten zu waschen sind.

7. Sonnencreme, Deo und Co: Was tun bei Flecken?

Idealerweise lässt man schädliche Substanzen gar nicht erst an die Badesachen gelangen. Ist es doch mal passiert, helfen spezielle Fleckensalze, die es in der Drogerie zu kaufen gibt. Wenn kein solches Spezialwaschmittel vorhanden ist, kann auch Grossmutters Trick helfen: Den Bikini oder den Badeanzug anfeuchten, Backpulver auf die betroffene Stelle geben und circa zehn Minuten wirken lassen, ehe man die Sachen wie gewohnt wäscht. Besonders bei hellen Farben erzielt man hiermit gute Ergebnisse. Bei dunkler Bademode sollte man das Pulver jedoch nicht länger als zwei bis drei Minuten einwirken lassen, um ein Ausbleichen zu verhindern.

8. Vorsicht, Schimmel: Bademode immer sofort waschen

Wer seine Bademode pflegen will, muss nicht nur darauf achten, wie er sie wäscht, sondern wann. Und das ist idealerweise schnellstmöglich. Packt man die feuchte Strandmode nämlich nach der Badi in einen Plastikbeutel, kann bei warmen Temperaturen schnell Schimmel entstehen. Das riecht dann nicht nur ekelhaft, sondern kann auch hartnäckige Stockflecken geben. Daher gilt: Nach der Badi ist vor der Badi. Bikinis und Co. gehören sofort gewaschen. Schliesslich wollen wir uns darin morgen wieder in die Sonne legen.

 

Bilder: unsplash

Mehr in Fashion