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Das perfekte HochzeitskleidWelches Kleid passt zu mir?

Am schönsten Tag des Lebens soll alles perfekt sein – das gilt ganz besonders für das Brautkleid. Doch nicht jede Schnittform passt zu jeder Frau. Um im Hochzeitskleid eine gute Figur zu machen, sollten Sie wissen, wie Sie Ihre Schokoladenseite betonen und kleine Problemzonen ganz einfach kaschieren können.

Das perfekte Hochzeitskleid: Welches Kleid passt zu mir?

Für die meisten Bräute ist der Besuch im Brautmodengeschäft ein ganz besonderes Highlight und mit grossen Erwartungen verbunden. Kein Wunder, denn schliesslich gehört das perfekte Hochzeitskleid zu einer gelungenen Feier einfach dazu und sollte allen Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben. Da stellt sich im Vorfeld natürlich die Frage: Welches Brautkleid passt zu mir? 

Oftmals hat man sich bereits Monate vorher über Brautmodentrends informiert und auf Fotostrecken und in Magazinen raffinierte Schnitte, Stoffe und Designs bewundert. Leider passen jedoch nicht alle Modelle zu jeder Figur, da sie oftmals falsche Stellen betonen oder Vorzüge nicht ausreichend zur Geltung bringen. In Folge dessen wird aus der heiss ersehnten Shoppingtour schnell ein nervenaufreibender Anprobe-Marathon, was bei vielen Frauen zu Enttäuschungen führen kann. Aus diesem Grund sollte die Auswahl direkt auf Brautkleider-Schnitte begrenzt werden, die zum jeweiligen Figurtyp passen – damit die Suche nach dem perfekten Hochzeitskleid nicht zur Nervenprobe wird.

Süsse Früchtchen: Das perfekte Hochzeitskleid für Apfel- und Birnen-Typen

Frauenkörper können grob in fünf Figurtypen eingeteilt werden. Dazu gehören der Apfel, die Birne, die Sanduhr, die Säule und das umgekehrte Dreieck. Apfel-Frauen haben eine etwas fülligere Figur mit rundlichem Po- und Hüftbereich. Bei diesem Figurtyp sollte besonderes Augenmerk auf die Wahl des Stoffes gelegt werden. Dieser darf keinesfalls optisch auftragen, wie es beispielsweise bei Samt oder Brokat der Fall ist. Leichte, weiche Materialien wie Taft, Duchesse-Seide, Chiffon oder Organza umschmeicheln die weiblichen Kurven dagegen optimal. Für die Schnittform eignen sich Röcke in A-Linie ganz besonders. Auch Empire-Kleider wirken vorteilhaft, da die hohe Taille den Körper optisch streckt. Beim Birnen-Typ sollte die Aufmerksamkeit von Oberschenkeln und Hüfte abgelenkt werden, da diese recht kräftig ausgeprägt sind. Am besten gelingt dies mit Hilfe eines A-Linien oder eines Duchesse-Kleides. Der schmal gebaute Oberkörper und das Dekolleté dürfen dagegen gerne betont werden – beispielsweise durch einen Carmen-Ausschnitt, ein Neckholder-Kleid oder ein schulterfreies Modell. Auch Kleider mit Ärmeln oder Stickereien am Oberkörper stehen Birnen-Frauen ausgezeichnet.

Sanduhr und umgekehrtes Dreieck: Brautmode für kurvige Frauen

Die klassische Sanduhr hat modisch besonders großen Spielraum. Ihre Hüften sind etwa so breit wie ihre Schultern, was bei den meisten Schnittformen besonders harmonisch wirkt. Zudem ist sie mit einer schmalen Taille gesegnet. Das perfekte Hochzeitskleid für Sanduhr-Frauen sollte in jedem Fall ihre weiblichen Kurven betonen. Am besten gelingt dies durch ein eng geschnittenes Kleid in Etui-, Trompeten- oder Meerjungfrauenform. Ein weiterer Schnitt ist dagegen eher ungeeignet und kann schnell sackartig wirken. Beim Oberteil gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Ob schulterfrei oder assymetrisch, V- oder Rundhalsausschnitt – dieser Figurtyp kann kaum etwas falsch machen. Frauen des Typs «umgekehrtes Dreieck» zeichnen sich durch breite Schultern und einen grossen Busen aus. Die Hüften sind immer schmaler als die Schultern, sodass eine V-Form entsteht. Brautkleider in A-Linie sowie Empire-, Etui- oder Duchesse-Kleider schmeicheln diesem Figurtyp. Das perfekte Hochzeitskleid sollte beim umgekehrten Dreieck möglichst schulterfrei sein. Auf diese Weise wird die obere Körperpartie optisch verschmälert. Besonders vorteilhaft sind auch Neckholder-Modelle.

«Ich bin ein Säulen-Typ, welches Brautkleid passt zu mir?»

Der Figurtyp «Säule» hat nur wenig Kurven – Hüfte, Taille und Schultern liegen etwa auf einer Linie. Hier darf ein wenig geschummelt werden, sodass auch Säulen-Typen auf ihrer Hochzeit mit aufregenden Kurven bezaubern können. Betont und optisch verschmälert wird die Taille durch Duchesse- oder A-Linien-Kleider. Auch um die Körpermitte gewickelte Schleifen oder Bänder sowie tiefe V-Ausschnitte am Dekolleté oder am Rücken formen die Figur. Darüber hinaus können Säulen-Frauen besonders gut mit asymmetrischen Schnitten, Raffungen oder Drapierungen spielen.

Text: Franziska Reichel

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