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Grüner leben Energie und Ressourcen sparen: Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Es gibt vieles, was du tun kannst, um dich für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Schon kleine Veränderungen in deinem Alltag können einen grossen Unterschied machen. Ein wichtiger Punkt dabei: den eigenen Verbrauch von Energie und Ressourcen senken. Wir zeigen dir, wie es geht.

Frau hält Sparschwein und Stromkabel
Wie du Geld und Ressourcen sparst. © stock.adobe.com/contrastwerkstatt

Der Klima- und Umweltschutz ist ein Thema, das uns alle etwas angeht. Schliesslich sollte es im Interesse eines jeden Menschen sein, dass die Ressourcen nicht eines Tages ausgeschöpft sind oder durch die globale Erwärmung plötzlich Naturkatastrophen vor der eigenen Haustür drohen. Zudem spielen finanzielle Aspekte eine Rolle, denn Strom, Heizung & Co. werden immer teurer und somit braucht es Alternativen, um eine bezahlbare Versorgung auch in Zukunft noch zu gewährleisten. Aber auch ethische Gründe, wie Lebensräume für Wildtiere zu bewahren, spielen für viele Menschen eine wichtige Rolle.

Jeder sollte daher einen Beitrag leisten, denn sämtliche Massnahmen von Einzelnen in unterschiedlichen Lebensbereichen machen gemeinsam einen grossen Unterschied. Wenn also jeder einige Veränderungen im eigenen Alltag vornimmt – und mögen sie noch so klein erscheinen – bedeutet das ein wichtiges Plus für den Umwelt- und Klimaschutz.

Weniger Strom verbrauchen

Für die meisten Menschen in westlichen Ländern wie der Schweiz ist es mittlerweile zur Normalität geworden, einfach auf den Lichtschalter drücken oder den Herd einschalten zu können. Strom ist immer und fast überall verfügbar. Doch beim Blick auf die Stromrechnung ist dir sicherlich aufgefallen, dass diese in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist; und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Kein Wunder, schliesslich wird ein Grossteil des Stroms aus endlichen Ressourcen erzeugt, die zunehmend knapp werden. Oder aber es handelt sich um Energie aus Atomkraft, die zwar günstig, aber aus ökologischen Gesichtspunkten bedenklich ist.

Immer mehr Menschen legen deshalb grossen Wert darauf, dass es sich bei ihrem Strom um sogenannten Ökostrom aus erneuerbaren Energien handelt. Dieser ist aber in vielen Fällen teurer, da die Technologien noch nicht ausgereift sind. Es handelt sich also um eine Zwickmühle, doch es gibt eine einfache Lösung…

Du kannst auf Ökostrom umsteigen und dafür im Alltag so viel Strom sparen, wie möglich. So kommst du unterm Strich auf denselben Betrag oder du kannst dich sogar über Ersparnisse freuen – und das mit reinem «grünen» Gewissen. Strom zu sparen, ist daher für jeden Menschen eine gute Idee und bringt nur Vorteile. Denn im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, um den Stromverbrauch zu verringern, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen. Wie das geht? Hier einige Tipps:

  • Energieeffiziente Elektrogeräte kaufen und diese bei Nichtnutzung vollständig ausschalten; auch den Standby-Modus.
  • Bei Benutzung von Elektrogeräten auf optimale Einstellungen achten, wie den Stromsparmodus oder die richtige Temperatur im Kühlschrank.
  • Elektrogeräte pflegen, beispielsweise die Gefriertruhe regelmässig abtauen, für eine optimale Funktionalität.
  • Herkömmliche Glühbirnen und Energiesparlampen durch LED-Birnen ersetzen.
  • Lichter ausschalten, wann immer sie nicht benötigt werden.
  • Auf Klimaanlagen, Ventilatoren & Co. verzichten und stattdessen Wohnräume auf natürliche Weise kühlen.
  • Wäsche auf möglichst niedrigen Temperaturen waschen und an der Luft trocknen.
  • Wasser im Wasserkocher erhitzen, anstatt auf dem Herd – und nur die tatsächlich benötigte Menge.
  • Beim Kochen die Grösse von Topf und Herdplatte aufeinander abstimmen sowie den Deckel verwenden.
  • Auf das Bügeln verzichten, wenn möglich, und die Kleidung stattdessen sorgfältig aufhängen und falten; oder sie beim Duschen ins Bad hängen, damit der warme Wasserdampf sie quasi nebenbei glättet.

Damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Aber du siehst: Verzichten musst du durch solche Stromsparmassnahmen auf nichts, du sparst dir stattdessen sogar Geld und Zeit. Du kannst also, ebenso wie die Umwelt, davon unterm Strich nur profitieren. Welche Massnahmen möglich und sinnvoll sind, gilt es aber im Einzelfall zu entscheiden. Am besten fragst du dich bei jeder Tätigkeit, ob und wie du gerade Strom sparen kannst. Eine schnelle Internet-Recherche ist dabei hilfreich.

Falls du nicht zur Miete wohnst, sondern Wohneigentum hast, stehen dir sogar noch mehr Möglichkeiten für den Umwelt- und Klimaschutz zur Verfügung. Du kannst grössere Investitionen abwägen, wie jene in eine neue Dämmung oder in eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das ermöglicht dir, Ökostrom nicht nur extern zu beziehen, sondern teilweise selbst zu produzieren und dadurch Geld zu sparen. Zugleich kannst du eine Ladesäule für ein E-Auto installieren, um auch deine Mobilität klimafreundlicher zu gestalten. Dafür solltest du einen spezielle Autostrom-Tarif abschliessen. Wenn du diesen passend zu deiner individuellen Situation auswählst und verschiedene Angebote vergleichst, kannst du nicht nur deine Ökobilanz verbessern, sondern dich zugleich über Einsparungen freuen. Gutes zu tun, kann also durchaus auch eigennützig sein und stellt somit eine «Win-Win-Situation» dar, wie man so schön sagt.

Weniger Wasser verbrauchen

71 Prozent der Erdoberfläche besteht aus Wasser und doch geht der Welt langsam das Trinkwasser aus. Denn nur ein Prozent dieser Menge ist von Natur aus geniessbar, der Rest ist Salzwasser oder so verschmutzt, dass das Wasser vor dem Verzehr aufbereitet werden müsste, falls das überhaupt möglich ist. Rund eine Milliarde Menschen hat daher schon jetzt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Hierzulande kommt es hingegen noch direkt aus dem Wasserhahn, wenn du diesen aufdrehst. Noch, denn auch das könnte sich in Zukunft ändern und Wasser könnte knapp oder zumindest teurer werden. Neben dem Strom ist es deshalb auch unglaublich wichtig, Wasser einzusparen, wann und wo immer das möglich ist. Erneut reichen dafür kleine Veränderungen deiner Gewohnheiten aus, um einen merklichen Unterschied zu machen – für den Umweltschutz und für deinen Geldbeutel. Hier einige Tipps für verschiedene Lebensbereiche:

Wasserhahn mit Glas Trinkwasser
© Gorodetskaya - stock.adobe.com
  • Trinkwasser sparen

Viel zu trinken, ist bekanntlich wichtig für die Gesundheit und daran solltest du selbstverständlich nicht sparen. Allerdings verschwenden viele Menschen – bewusst oder unbewusst – wertvolles Trinkwasser im Alltag. Sie drehen beispielsweise beim Zähneputzen den Wasserhahn nicht ab oder kochen zu viel Wasser für den Tee auf und schütten den Rest weg. Achte deshalb darauf, kein Trinkwasser zu verschwenden, sondern rücksichtsvoll mit der knappen Ressource umzugehen. Weiterhin musst du für einige Tätigkeiten wie das Pflanzengiessen nicht unbedingt Trinkwasser nehmen, sondern kannst beispielsweise Regenwasser sammeln.

  • Wasser sparen in der Küche

In der Küche brauchst du Wasser noch für zahlreiche weitere Tätigkeiten vom Kochen bis hin zum Geschirrspülen. Auch hierbei gibt es also viele Gelegenheiten zum Wassersparen. Wähle beim Kochen immer den kleinstmöglichen Topf und befülle ihn nur mit der notwendigen Menge an Wasser, wie beispielsweise bei Reis oder Nudeln – so musst du hinterher weniger in den Abfluss schütten. Für die Reinigung nutzt du bestenfalls einen modernen Geschirrspüler, der strom- und wassersparend arbeitet. Er sollte so voll wie möglich sein, wenn du ihn einschaltest, damit die Wassermenge optimal ausgenutzt wird.

Spülst du hingegen von Hand, kannst du geringfügig schmutziges Geschirr, Besteck & Co. zuerst reinigen, damit das Wasser länger frisch bleibt und du es nicht oder seltener auswechseln musst, wenn du zu den stärker verschmutzten Gegenständen kommst. Zuletzt solltest du auch beim Waschen von Lebensmitteln nur die notwendige Menge an Wasser verbrauchen. Am besten gibst du diese in eine Schüssel, anstatt Obst sowie Gemüse unter laufendem Wasser zu putzen.

  • Wasser sparen im Bad

Der grösste Wasserverbrauch findet in den meisten Haushalten im Bad statt. Toilette, Dusche, Badewanne, schnell wird das Wasser hier literweise verbraucht. Dementsprechend kann es aber auch literweise eingespart werden, zum Beispiel durch kürzeres Duschen. Auf das Baden solltest du bestmöglich verzichten, denn dabei werden durchschnittlich 100 bis 150 Liter Wasser verbraucht – oder sogar mehr. Zum Vergleich sind es bei einer fünfminütigen Dusche nur etwa 75 Liter, mit einem wassersparenden Duschkopf sogar weniger.

Je kürzer du also duschst, desto besser; und Paare können gerne einfach zu zweit unter die Dusche hüpfen. Weiterhin ist es wichtig, tropfende Wasserhähne schnell zu reparieren und diese beim Händewaschen, Zähneputzen & Co nur so kurz wie möglich aufzudrehen. Es muss beispielsweise nicht beim Einseifen der Hände das Wasser laufen, sondern lediglich zum anschliessenden Abspülen. Solche kleinen Angewohnheiten fallen vielen Menschen überhaupt nicht mehr auf, dadurch kann aber viel Wasser gespart werden.

Zuletzt sollte die Toilettenspülung so selten und so kurz wie möglich betätigt werden. Auch hier lohnt sich ausserdem die Investition in eine wassersparende Technologie. Aber sogar bei älteren Modellen, beispielsweise in einer Mietwohnung, gibt es einige simple Tricks, um den Wasserverbrauch bei gleicher Spülleistung zu reduzieren.

  • Wasser sparen im Garten

Der Garten kann ebenfalls zum regelrechten «Wasserschlucker» werden, wenn du im Sommer beispielsweise täglich die Beete bewässerst oder einen eigenen Pool betreibst. Auch hier gilt daher das Motto: Gehe bewusst mit Wasser um und verwende nur so viel wie nötig. Zudem muss es im Garten, wie bereits erwähnt, nicht immer Trinkwasser sein. Gerne kannst du beispielsweise für die Bewässerung auch abgestandenes oder Regenwasser nutzen. Die Investition in eine ober- oder unterirdische Zisterne kann sich daher (nicht nur finanziell) lohnen.

Zudem empfiehlt es sich, den Rasen nicht allzu häufig zu mähen. Denn je naturbelassener das Grün in deinem Garten ist, desto besser kann es Wasser selbst speichern und es trocknet nicht so schnell aus. Zudem bietet es dann zahlreichen Tieren einen wichtigen Lebensraum, schliesslich sind viele Insekten wie Wildbienen vom Aussterben bedroht. Du leistest somit gleich in mehrfacher Hinsicht einen Beitrag zum Umweltschutz.

Regentonne im Garten
© schulzie - stock.adobe.com
  • Wasser sparen beim Konsum

Während bei den bisher genannten Punkten offensichtlich ist, inwiefern sie beim Wassersparen helfen, ist das beim Konsum weniger der Fall. Vielen Menschen ist daher nicht bewusst, dass sie durch richtige Konsumentscheidungen ebenfalls Wasser sparen können – und zwar in riesiger Menge. Für einige Produkte wie die Fleisch- oder Jeansproduktion werden nämlich grosse Massen an Wasser verbraucht. Indem du auf diese verzichtest oder diese zumindest durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt, kannst du also einen wertvollen Beitrag leisten. Auch der «Second-Hand»-Kauf von Produkten wie Kleidung oder Elektronik ist diesbezüglich eine gute Alternative. Aber dazu später mehr.

Es gibt demnach zahlreiche Möglichkeiten, um im Alltag Wasser zu sparen, sei es direkt oder indirekt. Ebenso kannst du die Generierung von Warmwasser umweltfreundlicher sowie kostengünstiger gestalten, beispielsweise durch die Installation einer Solarthermieanlage. Auch diesbezüglich sind bei einem Eigenheim also grössere Investitionen eine Überlegung wert.

Energiesparend heizen

Die Heizung ist natürlich ein weiteres wichtiges Thema, das an dieser Stelle nicht fehlen darf. Auch sie verbraucht wertvolle Ressourcen, ist gleichzeitig aber wichtig, um dich auch an kalten Tagen in deinen eigenen vier Wänden wohlzufühlen. Nicht zu heizen, ist also in Klimaregionen wie jener in der Schweiz keine Option. Jeder von uns kann aber zumindest umweltfreundlich(er) heizen. Auch das bringt zusätzliche Vorteile wie Kosteneinsparungen mit sich, die dir eine zusätzliche Motivation sein können. Wie also lässt sich Heizenergie einsparen?

  • Heize deine Wohnung so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Schon ein Grad weniger bei der Raumtemperatur bedeutet eine Einsparung von sechs Prozent an Heizenergie.
  • Achte darauf, das Thermostat richtig einzustellen und dieses bei Bedarf zu reparieren, falls es nicht mehr einwandfrei funktioniert.
  • Auch musst du nicht alle Räume gleichermassen heizen, sondern das Schlafzimmer darf beispielsweise gerne kühler sein als das Wohnzimmer.
  • Entlüfte die Heizung in regelmässigen Abständen, um eine optimale Funktionalität sicherzustellen.
  • Weiterhin dürfen sich keine Möbel, Vorhänge & Co. so nah an der Heizung befinden, dass sie die Wärme abfangen. Lass also ausreichend Platz, damit der Heizkörper die Umgebung uneingeschränkt erwärmen kann, dann erzielst du mit geringerem Energieverbrauch einen grösseren Effekt.
  • Du kannst und solltest die Heizungen während deiner Abwesenheit herunterregeln. Diese ganz auszuschalten, ist nicht notwendig und oftmals auch nicht sinnvoll, weil die Räume dann zu sehr auskühlen und umso mehr Energie benötigt wird, um wieder eine angenehme Temperatur zu erreichen. Einige Grad weniger sind aber durchaus möglich und verringern den Energieverbrauch deutlich, wie du nun bereits weisst.
  • Auch ein programmierbares Thermostat kann, zumindest in einem Eigenheim, eine sinnvolle Investition sein. So stellst du sicher, dass die Heizungen während deiner Abwesenheit oder in der Nacht nicht unnötig heizen, es aber während deiner Anwesenheit trotzdem immer angenehm warm ist.
  • Das richtige Lüften kann ebenfalls dabei helfen, Heizenergie einzusparen. Es ist nämlich zwar wichtig zu lüften, für die Luftqualität und um eine Schimmelbildung zu verhindern, doch mit der richtigen Technik erreichst du bessere Effekte mit geringerem Energieverlust.
Eine Person reguliert die Heizung.
© ohenze - stock.adobe.com

Zuletzt ist die Dämmung ein wichtiges Thema, denn je besser die Wohnräume, die Heizungsrohre & Co. gedämmt sind, desto weniger Wärme geht verloren und somit brauchst du eine geringere Energie, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Bei einem Eigenheim kannst du eine solche energetische Sanierung selbst durchführen, bei einer Mietwohnung lohnt sich vielleicht zumindest das Gespräch mit dem Vermieter. Manchmal ist er durchaus bereit, entsprechende Massnahmen der Umwelt zuliebe zu ergreifen, schliesslich gibt es in der Schweiz dafür eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten. Fragen kostet bekanntlich nichts!

  • Bewusst konsumieren

Der letzte Punkt wurde bereits erwähnt – es lohnt sich aber, diesen noch einmal im Detail zu beleuchten. Denn ein bewusster Konsum hilft nicht nur beim Wassersparen, sondern er kann noch zahlreiche weitere positive Effekte für den Umwelt- und Klimaschutz mit sich bringen. Was du konsumierst und in welcher Menge, kann dementsprechend ebenfalls dabei helfen, Energie sowie wertvolle Ressourcen einzusparen.

Ein bewusster(er) Konsum kann ausserdem Geld sparen, dem Tierwohl dienen und zahlreiche weitere, positive Effekte mit sich bringen. Das gilt für Lebensmittel, für Kleidung, für Elektronik und andere Anschaffungen, die für dich zum ganz normalen Alltag gehören. Vielleicht lohnt sich also auch für dich ein Umdenken?! Hier einige Tipps:

  • So wenig wie möglich zu kaufen, ist bereits ein guter Anfang, nicht nur für deinen Geldbeutel. Denn alles, was produziert und transportiert wird, verbraucht zwangsläufig Energie. Kaufe daher nur, was du wirklich brauchst und triff Konsumentscheidungen zukünftig bewusster. Warte am besten einige Tage ab, um Spontankäufe zu vermeiden. Du wirst überrascht sein, wie oft du dann zu dem Ergebnis kommst, dass du das Produkt eigentlich gar nicht wirklich brauchst oder willst. So vermeidest du Impulskäufe und sparst zugleich Geld.
  • Was du tatsächlich benötigst, kannst du vielleicht aus zweiter Hand kaufen. Es muss also nicht immer neue Ware sein, sondern Kleidung, Elektronik & Co. sind aus «Second-Hand»-Shops oft deutlich günstiger und gleichzeitig umweltfreundlicher. So landet nichts im Müll, das noch verwendet werden kann und es muss nichts Neues produziert werden. Das schont demnach gleich in zweierlei Hinsicht die Umwelt sowie das Klima.
  • Auch der «Do-It-Yourself»-Trend, welcher derzeit viele Länder inklusive der Schweiz erreicht, hat seine Daseinsberechtigung. Überraschend viele Dinge kannst du nämlich selbst herstellen, beispielswiese aus Altem, für das du keine Verwendung mehr hast oder das du auf dem Flohmarkt gekauft hast. Du kannst einer Kommode einen neuen Anstrich verpassen oder aus einer alten Jeans eine coole neue Shorts machen. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. DIY ist daher nicht nur ein cooles Hobby, sondern auch eine tolle Möglichkeit, um deinen ökologischen Fussabdruck zu optimieren.
  • Ähnliches gilt beim Reparieren, denn heutzutage landen viele Dinge im Müll, die eigentlich noch funktionstüchtig sind oder spielend leicht repariert werden könnten. Es gilt also, die Verschwendung zu beenden – übrigens auch bei Lebensmitteln – und zu verwerten, was noch brauchbar ist. Falls du beim Reparieren Hilfe benötigst, kannst du einen Fachmann zu Rate ziehen oder ein «Repair Café» aufsuchen, denn auch dieser Trend wird immer beliebter.
  • Sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Kleidung und anderen Produkten bedeutet bewusster Konsum, regional sowie saisonal einzukaufen. Je umweltfreundlicher die Produktion der Waren ist und je kürzer die Transportwege waren, desto besser. Zudem empfiehlt es sich, schon beim Kauf darauf zu achten, ob sich das Produkt nach seinem Lebenszyklus recyceln lässt, um dadurch Müll präventiv zu vermeiden.
Ein Werkzeugkasten mit Kaffee und Croissant.
© HollyHarry - stock.adobe.com

Aber auch durch den Verzicht auf Plastiktüten beim Einkauf oder durch die Nutzung von Angeboten wie «offenen Kühlschränken» kann Konsum umwelt- sowie klimafreundlicher gestaltet werden – und damit ist die Liste an Möglichkeiten noch lange nicht zu Ende. Es lohnt sich also, bei jeder Konsumentscheidung auch ökologische Aspekte zu berücksichtigen, dann wird das für dich schon bald zur Normalität und nicht nur die Umwelt wird in vielerlei Hinsicht profitieren, sondern auch du selbst. Du wirst mehr Geld zur Verfügung haben, neue Hobbys finden, ein reineres «grünes» Gewissen haben oder neue Freunde kennenlernen. Ausprobieren lohnt sich!

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