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Tu Gutes!Warum jetzt die beste Zeit zum Spenden ist

Durch Corona haben wir aktuell jede Menge Zeit, unsere Kleiderschränke und Keller auszumisten. Und so wird in unseren Instagram-Stories ein Insta-Sale nach dem nächsten veranstaltet. Der perfekte Augenblick, um mit dem Erlös eine Spende zu tätigen. Hier erfährst du, was du dabei beachten solltest.

Spenden: Was ist zu beachten beim Spenden in der Schweiz?

Nicht nur der Frühling, auch die Öffnung von Gastrobetrieben lässt nach wie vor auf sich warten. Bevor das gute Wetter dazu einlädt, freie Stunden wieder draussen zu geniessen, schaffen wir noch mal Ordnung drinnen. Die Erlöse der verkauften Sachen, spenden wir. 

Das Ausmisten von Kleiderschrank und Keller zur Coronazeit bietet sich an, um Gutes zu tun. Statt nämlich mit den Einnahmen unserer Verkäufe fürs nächste Sommerkleid zum Fast Fashion Grosskonzern zu laufen, sollten wir lieber mal an diejenigen denken, denen die Pandemie im Gegensatz zu vielen von uns wirklich oder noch mehr als sonst schon geschadet hat. 

Viele von uns besitzen viel. Und seit einem Jahr besitzen wir auch wieder viel Zeit. Die einen backen, die anderen lernen eine Sprache und der Rest – so scheint es aktuell jedenfalls in meinen Instagram Stories – sortiert eifrig den Keller und die Schränke aus. Eine klassische Win-Win-Situation: Wer nun die Erlöse spendet, hat nicht nur Ordnung geschaffen, sondern dabei auch gleich Gutes getan. 

Ausmisten und Spenden: wie am besten vorgehen? 

Du bist dabei? Grossartig. Widme dich zunächst den Dingen, die du ausmisten möchtest. Was deinen Kleiderschrank anbelangt, so haben wir hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt: 

Produkte auf Online-Plattformen verkaufen

Nun kannst du deine aussortierten Kleider nochmals ordnen nach: Was kommt in den Tell-Tex Sack, was ist noch einwandfrei in Schuss und erfreut vielleicht jemand anderen? Auf Portalen, wie: 

  • Tutti
  • Depop 
  • Ricardo 
  • Vestiaire Collectif

Kannst du deine Sachen online verkaufen – vor allem auch (originalverpackte) ungeöffnete Beauty-Produkte. Etliche Second Hand Shops in deiner Stadt, nehmen zudem sicher auch gerne deine (Designer-)Ware entgegen. 

Ware, die nicht mehr ganz in Schuss ist, kommt in den Altkleidercontainer oder ins Brocki. 

Onlinepreise für deine Produkte ermitteln

Du möchtest auch (originalverpackte) Produkte verkaufen – etwa das Parfum, das dein Mami zu Weihnachten geschenkt hat, von dem du aber weisst, dass du es nicht magst? Oder eine noch verpackte teure Duftkerze, die nicht deinen Geschmack trifft?

Spenden: Tipps und Tricks fürs Spenden in der Schweiz

Erst die Qualitätskontrolle, dann das Verkaufen und Verschicken.

Mit der Google App und Google Lens kannst du diese Produkte scannen und dir werden ihre Originalpreise angezeigt. Eine gute Guideline für Tutti, Ricardo, Depop und Co. Wie immer, wenn es ums Aussortieren von Kleidern oder solchen Produkten geht: Vergewissere dich, dass sie wirklich noch in gutem Zustand sind und jemand anderes sich darüber freuen könnte. 

Erlös spenden: Die für dich passende Organisation

Du hast verkauft, was das Zeug hält – und nun hat sich ein kleines Sümmchen auf deinem Konto angesammelt? Zeit, zu spenden! Nun musst du dich nur noch entscheiden, für wen oder was. 

Du bist ein Umwelt- und Tierfreund? Dann ist vielleicht die Schweizer Organisation «Pro Tier» etwas für dich. Du möchtest, dass mit deinem Geld vor allem Frauen unterstützt werden? Dann eignen sich für dich Organisationen wie «Das Hunger Projekt». Mit einer Spende für «The Hunger Project» stärkst du vor allem auch Frauen in Indien und Afrika, den Hunger in ihren Dörfern zu besiegen.

Mach dir Gedanken, wen oder was du unterstützen möchtest und recherchiere aufmerksam. Vielleicht kennen auch Freunde und Bekannte gute Organisationen – etwa durch Auslandsaufenthalte – oder vielleicht kannst du direkt bei dir in der Nachbarschaft bei einem Verband oder einer Gemeinde helfen. 

Tipps zum Spenden in der Schweiz

  • Spende-Gütesiegel (zum Beispiel Zewo) prüfen, welche Hilfsorganisationen wichtige Standards erfüllen und gemeinnützig sind. Die Zewo kennt auch nicht-zertifizierte Organisationen, wenn du dir unsicher bist, ob ein Hilfswerk seriös ist, kannst du bei der Zewo nachfragen.
  • Spenden an gemeinnützige Non-Profit-Organisationen lassen sich von der Steuer absetzen, wenn diese ein Zewo-Gütesiegel besitzen
  • Achte auch darauf, wie transparent das Hilfswerk ist. Werden dir alle wichtigen Fragen beantwortet? Das gibt dir ebenfalls Auskunft über die Seriosität der Organisation
  • Auch Kleinspenden können effektiv sein. Vor allem, wenn du an eine kleine Initiative vor Ort für Kinder, Tiere, Naturschutz oder alte Menschen spendest. Hier sind einzelne Kantone aktiv und können als Anlaufstelle für Fragen dienen

Titelbild: Pexels

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